“Ein Viertel der Ostdeutschen hat rassistische Einstellungen” – Katrin Reimer-Gordinskaya über Einstellungen in Ostdeutschland zu Demokratie und Rechtsextremismus | Jüdische Allgemeine

Frau Reimer-Gordinskaya, Ihre Kollegen vom Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Institut haben Ostdeutsche zu ihren politischen Einstellungen befragt. Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Ergebnisse der Studie?
Mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen in Bezug auf rechtsextreme Einstellungen genau die Länder relativ weit vorne, in denen Wahlen anstehen. Insgesamt haben sieben Prozent der Ostdeutschen ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Darüber hinaus gibt es eine Zustimmung von einem Viertel der Bevölkerung zu rassistischen und von einem Fünftel zu chauvinistischen Einstellungen. Hier sind Anschlussstellen für politisch rechte Mobilisierung. Ein Punkt macht aber auch hoffnungsfroh: Eine sehr große Mehrheit von 90 Prozent identifiziert sich mit der Idee der Demokratie.
Mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen in Bezug auf rechtsextreme Einstellungen genau die Länder relativ weit vorne, in denen Wahlen anstehen. Insgesamt haben sieben Prozent der Ostdeutschen ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Darüber hinaus gibt es eine Zustimmung von einem Viertel der Bevölkerung zu rassistischen und von einem Fünftel zu chauvinistischen Einstellungen. Hier sind Anschlussstellen für politisch rechte Mobilisierung. Ein Punkt macht aber auch hoffnungsfroh: Eine sehr große Mehrheit von 90 Prozent identifiziert sich mit der Idee der Demokratie.

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