Wusste die Bundesregierung, wen sie ins Land lässt, als sie dem neuen Statthalter des iranischen Regimes Mohammad Hadi Mofateh ein Visum zur Einreise erteilte? Das fragten Renate Künast (Grüne) und Nicola Beer (FDP-Generalsekretärin) nach dem BILD-Bericht über seine Ankunft in Deutschland Anfang des Monats.
AJC Berlin: "Man hätte nur mal googlen müssen, um zu verstehen wer Irans neuer Obermullah in Deutschland ist. Wie will man Integration fördern und Extremismus bekämpfen, wenn solche Hassprediger ein Visum für Deutschland erhalten? Falsches Signal!" #Iran
Volker Beck: „Es ist schon absurd, wenn man einerseits Ausgrenzungsdebatten über die Nichtzugehörigkeit des Islams führt und andererseits bei der Einreise von Islamisten nicht so genau hinschaut.
Jemand, der für die iranische Revolutionsgarden tätig war, sollte in Deutschland nicht zur Leitung von Moscheen eingeladen werden.
Die Islampolitik muss für den Respekt der Religionsfreiheit von Muslimen eintreten, aber bei islamistischen Feinden von Demokratie und Menschenrechten genauso klare Kante zeigen.
Die Antworten der Bundesregierung an die Abgeordneten Renate Künast & Nicola Beer werfen weitere Fragen auf:
Prüft die Botschaft bei Arbeitsvisen für die iranische Propagandazentrale in Hamburg überhaupt nicht wen sie vor sich hat?
Was geschieht jetzt bei der Beantragung eines Arbeitsvisum von Herrn Mofateh bei der Hamburger Ausländerbehörde?
Spätestens da muss mit der Einleitung aufenthaltsbeendender Maßnahmen begonnen werden.“
Sacha Stawski
https://www.thenational.ae/world/europe/khamenei-linked-cleric-to-head-german-islamic-centre-1.754639