Interview zur Stimmung in Deutschland – „Wir werden viel Geduld haben müssen“ – Drei Generationen wird es dauern, bis die Integration gelungen ist, sagt Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden. | Süddeutsche.de

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2 Kommentare
  • Jona Gilman
    Jona Gilman

    Mal wieder gute Jornalisten Recherche. Die erwähnten 3 Generationen lassen mich sehr nachdenklich stimmen. Ich gehöre der ersten Generation unserer Famile an. Meine Eltern waren in der Verfoögung Kinder bzw. geboren. Eigentlich dachte ich ich wäre bis vor kurzem integriert. Man ist hier geboren, aufgewachsen, studiert und berufstätig. Dennoch fühle ich mich persönlich nicht sehr integriert. Nicht von meiner Seite, seitens der Obrigkeit, die uns Juden Schutz bieten sollte. Unseren Eltern wurde nicht geholfen. Sie haben für uns gesorgt und uns versorgt. Ohne Sprachkurse, finanzielle Unterstützung, Wohnung etc!

  • Artemis Diana
    Artemis Diana

    3 generationen? das bezweifle ich. eine rückblende und ein blick in heutige parallelgesellschaften täten wohl der realitätsannahme sehr gut. und die damals kamen, wollten weder kopftuch noch beschwerdemanagement. das hat sich dann in den folgegenerationen erst so richtig entwickelt. nein, deutschland wird wohl eher das schwedische modell umsetzen. gute nacht germanistan

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