Jeremy Corbyn’s leadership campaign part-funded by supporters of terror | Telegraph.co.uk

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1 Kommentar
  • Joachim Kretschmann

    Linkes Geisterschiff!

    Eine Meldung war in den letzten Wochen in vielen Zeitungen zu finden, die dem ersten Anschein nach lediglich von Partei politischer Bedeutung für die Briten zu sein schien. Doch bei genauer Betrachtung tun sich Flure auf, in die hinein zu schauen sich lohnt.
    Drei Linke Parteispitzen hofieren drei Todfeinde Israels als Gesprächspartner: In Deutschland lud Andrea Nahles kürzlich erst Vertreter der Fatah zum Kaffeekränzchen ebenso wie Sigmar Gabriel sich dieser Tage eilends aufmachte, um den Ajatollahs in Teheran die Hände zu schütteln. Die britischen Sozialisten nun wählten den Hamas-Freund Jeremy Corbyn zu ihrem neuen Führer. Diese Parallelen sind wohl kaum mehr als Zufall zu betrachten. Nahles paktiert mit der Fatah als ihrer Ansicht nach gemäßigtem Dialogpartner, Gabriel mit dem unablässig die Auslöschung Israels predigenden Iran als lukrativem und damit auch automatisch legitimem Handelspartner, und Corbyn als Britischer Vertreter der Sozialisten mit den Holocausleugnern und Mörderbrigaden der Hamas und Hisbollah. Doch selbst im Schatten der Skyline der schon in den Startlöchern stehenden Wirtschaftsunternehmen, ja selbst im Getümmel der Korridore der Macht in Brüssel oder New York kann ein Faktum nicht geleugnet werden: Wer Massenmörder seine Freunde nennt und unterstützt, greift selbst zur Waffe. Doch sich wie Corbyn dann auch noch als Urgestein der Friedensbewegung feiern zu lassen, dieses Paradoxon ist wohl kaum noch zu toppen!
    Stellen wir uns nur einmal vor, unser Außenminister hätte die Chance, nach Nord-Korea zu reisen und würde hinterher vor der Presse erklären: „Wir sind mit unserem Freund Kim Jong Un überein gekommen, dass …!“ Ich denke, der Skandal wäre perfekt! Doch bei Corbyn’s Freunden handelt es sich es ja nur um ein paar frustrierte arme Freiheitskämpfer für ein unterdrücktes Hamastan, die gelegentlich mit ein paar Knallern experimentieren, von denen ein paar Tausend in den letzten Jahren wohl unbeabsichtigt in Israel nieder gegangen sind. Diese Weichspülerei in den Fluren der Finanz- und Machtzentralen, wenn es um die Sicherheit und das Existenzrecht Israels geht, verkennt den Ernst der Lage, macht die Feinde Israels salonfähig und festigt durch die Anerkennung des Märchens vom Volk der Palästinenser und dem damit einher gehenden Vorantreiben der angestrebten Zweistaatenlösung den weiteren Landraub an der Heimstatt der Juden.
    Angesichts der Wahl eines der bekanntesten dieser Geschichtsleugner zum Neuen Labour-Chef, der seinen, wie er sie nennt, Freunden der Hamas zu ihrem Recht auf einen eigenen palästinensische Staat verhelfen möchte, um dadurch dem Anschein nach Frieden in Nahost zu schaffen, kann ich nur noch bedauern: Oh Britannia, mit diesen roten Segeln läufst du Gefahr, dein Ruder abzugeben und in unheilvolle Gewässer zu steuern. Dann segeltest du nicht mehr „at heaven’s command“, nach Befehl des Himmels, sondern hättest dich den Tyrannen des Neuen Antisemitismus willig unterstellt! Eine Meuterei der Anständigen im Vereinigten Königreich ist darum das Gebot der Stunde, damit dieses Linke Geisterschiff nicht die gesamte Flotte in Brand setzt!

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