Juden seien arrogant und geldgierig, behauptet ein Imam aus Kaiserslautern in einem Video. Der Verfassungsschutz stuft diese Aussagen als antisemitisch ein. Strafbar sind sie trotzdem nicht, sagt nun die Staatsanwaltschaft – und liefert eine ausführliche Begründung.
Antisemitische Hetze hat rein gar nichts mit einem "Meinungsstreit" zu tun. Die Beurteilung der Staatsanwaltschaft paßt in das Muster, das wir all zu oft bei Antisemitismus vorfinden, ist skandalös und kann so nicht hingenommen werden. Konsequenzen müssen folgen!!!
Lieber Sacha Stawski, haben Sie wirklich etwas anderes erwartet? Warum wehren sich die Juden in D nicht? Ich kenne keinen jüdischen Politiker in D, der sich mit Vehemenz für die Belange der Juden einsetzt und für deren Rechte kämpft. Warum fordern deutsche Juden eigentlich nicht einen jüdischen Antisemitismusbeauftragten, anstatt dieses Amt einem Goy zu überlassen? Glaubt ihr wirklich, dass dieser etwas für Euch und das Judentum tut? Ich denke, es ist an der Zeit, dass Juden in D endlich laut ihre Stimme erheben und sich bemerkbar machen. Appeasement ist und war niemals eine Lösung!
Igor Schwarzmann
Schade, dass man wegen der Paywall die bestimmt sehr überzeugende Begründung der Staatsanwaltschaft nicht lesen kann.