Jüdische Rundschau – die neue Monatszeitung | Ruhrbarone

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Die antisemitischen Ereignisse im Sommer 2014 waren schockierend. Selten fühlten sich Juden in diesem Land, 69 Jahre nach dem Ende der Schoah, so bedroht und alleine gelassen. Brutalste antisemitische Parolen wurden von Pro-Palästinensern auf Demonstrationen im ganzen Land gebrüllt. Juden wurden bedroht und attackiert, Wohnungen ausgespäht, Scheiben eingeworfen und ein Brandsatz flog gegen eine Synagoge in Wuppertal. Extreme Linke und Rechte machten eifrig mit. Kaum ein Aufschrei – nur eine von den Betroffenen selbst organisierte Kundgebung am 14. September in Berlin, die eher den Narzissmus der nicht-jüdischen Beteiligten bediente, denn einen wehrhaften Antifaschismus gegen den islamistisch-grünen neonazistischen Straßen-Antisemitismus darstellte…

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