Kirche: Judenfeindliche Darstellungen sind Mahnmale | DIE WELT

Dessau-Roßlau (dpa/sa) – Historische judenfeindliche Darstellungen an Gotteshäusern sind aus Sicht der Anhaltischen Landeskirche heute Mahnmale. Sie seien zu einem Ort der Anklage «tiefster menschlicher Verirrungen und schuldhafter Belastungen auch unserer protestantischen Kirche» geworden, erklärte Präses Andreas Schindler Kirchenangaben zufolge am Freitag bei der Herbstsynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Heute stünden die Gemeinsamkeiten der christlichen und jüdischen Gemeinden im Vordergrund. Der Vorsitzende des Landesverbands jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt, Max Privorozki, war Gast der Tagung und hob die freundschaftlichen Beziehungen hervor.


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