Kirchen fordern Haltung der EU gegen Annektierung Palästinas | Kathpress
Genf/Beirut, 12.05.2020 (KAP/KNA) Der weltweite Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und der “Kirchenrat des Nahen Ostens” (Middle East Council of Churches/MECC) haben die EU zu einer klaren Haltung gegen die Annektierung besetzter palästinensischer Gebiete durch Israel aufgefordert. Die EU dürfe sich “nicht durch Untätigkeit oder unzureichende Reaktion” zum Komplizen machen, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der beiden Organisationen an die Staatschefs der EU-Mitgliedsländer vom 8. März, das der MECC am Montagabend veröffentlichte.
Joachim Kretschmann
Uns allen wird unablässig suggeriert, dass durch die Staatsgründung Israels die europäischen Staaten versucht hätten, sich des Problems der verfolgten europäischen Juden auf Kosten eines gänzlich unbeteiligten Volkes (jenem nicht existenten Märchenvolkes der Palästinenser) zu entledigen, indem sie einen neuen Staat, Israel, auf fremden Boden (der „Urheimat des Palästinensischen Volkes“) zugelassen, ja, gefördert hätten. Somit habe die damals verantwortliche Nation (Groß Britanien) einer anderen (Israel) das Land einer dritten (Palästina) vermacht. Kurzum, wir sollen zu dem Schluss kommen, Israel sei ein Staat, der gar oder zumindest so nicht hätte entstehen dürfen! Zwar tauchte die Fehlbezeichnung „Palästina“ immer wieder in Geschichtsbüchern und Atlanten auf, doch im Allgemeinen war das Gebiet besser bekannt als Judäa, Samaria und Israel, wie exemplarisch eine ältere Karte von 1595 zeigt. Dass alte Bibelausgaben in ihrem Einband oder in Karten den Namen Palästina trotzdem noch benutzten, war dem Umstand geschuldet, dass zu jenen Zeiten sich NIEMAND so bald schon die Rückkehr des einzig legitimen Besitzers des Landes, den Juden, vorstellen konnte. Darum bediente man sich in Ermangelung gründlicher Recherche und der Einfachheit halber des römischen „Umbenennungsbegriffes“. Wer ihn wählte meinte jedoch keinen Staat, sondern stets das gesamte auch als Heiliges Land bekannte Territorium. Darum stand selbst auf Werbeplakaten jüdischer Einwanderungsorganisationen nicht selten der Name Palästina und nicht Israel, wenn sie verfolgte Juden zur Heimkehr ins Gelobte Land ermutigen wollten. Doch eine geographische Bezeichnung bedeutet nicht automatisch auch einen Staat, das leuchtet hoffentlich wohl jedem ein – wäre dem so, wie sähe denn dann unser Globus aus? Dass also diese Namenschristen derartige der Bibellehre und der Geschichte zuwiderlaufende Forderungen an die EU stellen, ist ein Offenbarungseid ihrer Gottesferne, ihres Unglaubens und ihrer Verweigerung der Annahme der historischen Fakten! Schande über diese Feinde des Kreuzes!
Da es nun in Wahrheit kein Volk der Palästinenser gibt noch je gegeben hat, kann es nur ein anerkanntes Volk, nur eine wahre Nation mit Jahrtausende langem, geschichtlich verbrieftem „Herkunftsnachweis“ im Heiligen Land geben: Israel!