Kommentar US-Beziehungen zu Israel: Notwendige Emanzipation | taz.de

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10 Kommentare
  • Matthias André Richter

    Ich hoffe sehr, das sich die israelische Politik nicht von der US Lobby überreden lässt, die Unterstützung für die Kurden zu beenden. Ich bin sicher nicht Alleine mit der Hoffnung, das mit einem freien Kurdistan neben Israel noch ein zweiter pluralistischer Staat entstehen könnte. Wenn dann noch die Opposition im Iran eine Chance bekäme und der Westen sie nicht endgültig wegen guter Geschäfte mit den Mullahs verrät. gäbe es sogar die Chance auf einen demokratischen Iran ohne diese Islamfaschisten.

  • David Sofer

    Amerikaner streiten sich mit Amerikaner wie ihre Außenpolitik auszusehen hat, und die taz weiß wer schuld ist, falls dieses Ringen nicht nach ihrem Gusto ausgeht – vielleicht sollte sich die taz von ihren Verschwörungsszenarien emanzipazieren. Aber in einer Welt, in denen Augstein, Jebsen und Hecht-Galinski uns die Welr erklären, ist Julius Streichers Publikationswerk obsolet geworden. Lange lebe die Verschwörung. Früher sagte, Hitler sei nicht gestorben, sondern schwam über das Mittelmeer und wurde Nasser.

    Im gleicher Weise ist der Stürmer nie eingestellt worden, er wandelte sich im Zeitgeiste und wurde von braun zu rot, von gleichgeschalteter Staatspropaganda zu pluralistischer ‚Meinungsfreiheit‘ und regierungsfinanzierten NGO Verleumdungen.

    Die Fakten indes, haben in der Meinungsbildung zu Israel pder zu den Juden schon immer eine untergeordnete Rolle gespielt – würde ja nur dem eigenen selbstgefälligen Selbstbild stören.

    • Matthias André Richter

      Wenn man es Ihnen sagt, bestätigen sie es indirekt, wie mein Spezialfeind Dierkes aus Duisburg. (Das:war dieser Linke BM Kandidat der auf seinen Veranstaltungen gerne mal Allah u akbar brüllte, während er den Israel Boykott promotete) Er kann ja als Trotzkist kein Antisemit sein, weil sein Vorbild Jude war!!

  • Sacha Stawski

    AJC Berlin: Liebe taz. die tageszeitung, mit diesem Kommentar habt ihr euch leider nicht mit Ruhm bekleckert!
    Der #IranDeal ist in den USA kontrovers diskutiert. Zurecht, handelt es sich schließlich um eine der wichtigsten politischen Entscheidungen unserer Zeit. Doch nicht Israel oder amerikanisch-jüdische Organisationen bestimmen über diese Frage, sondern der US-Kongress. Es sind demokratisch gewählte Politikerinnen und Politiker, die nach sorgsamer Abwägung entscheiden, ob die Nuklear-Vereinbarung amerikanischen Interessen dienlich ist oder nicht.
    Die Idee, dass Juden jedoch einen übermäßigen Einfluss auf die US-Politik hätten oder durch den Einsatz finanzieller Mittel Entscheidungen bestimmen würden, spielt mit der alten antisemitischen Verschwörungstheorie, wonach Juden die Welt kontrollieren würden. Pickerts Kritik ist zugleich auch ein Angriff auf den demokratischen Entscheidungsprozess in den USA, wo unterschiedliche Interessengruppen, pro-arabische wie auch pro-iranische, ihre Stimme erheben. Interessanterweise wird der Vorwurf des „übermäßigen Einflusses“ oftmals gegenüber Israel oder jüdischen Organisationen in Stellung gebracht.
    https://www.facebook.com/AJCBerlin/posts/904207146311087

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