“Macht euch ein eigenes Bild” – Shir Gideon über die deutsche Israel-Berichterstattung, Corona und ihre Familiengeschichte | Jüdische Allgemeine

Frau Gideon, nach drei Jahren als Pressesprecherin der Israelischen Botschaft in Berlin sind Sie jetzt nach Israel zurückgekehrt. Welches Ereignis ist Ihnen aus dieser Zeit besonders im Gedächtnis geblieben?
Da gab es so viele. Einmal haben wir den damaligen Außenminister Gabi Aschkenasi in Berlin empfangen, und bei diesem Besuch ist er zum ersten Mal mit seinem Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammengetroffen, und zwar am Holocaust-Mahnmal. Das war schon etwas Besonderes. Als wir in den Ausstellungsraum hinuntergegangen sind, klingelte mein Telefon, und ich habe zunächst die Vorwahl nicht erkannt. Es war die Vorwahl von Dubai! Ein Journalist von »Dubai TV« rief mich an und fragte, ob ich ein Interview mit dem israelischen Botschafter vermitteln kann – in Deutschland. Das war einer der Höhepunkte für mich. Ich stehe also im Holocaust-Mahnmal mit drei Außenministern, das war ein beeindruckender Augenblick.
Da gab es so viele. Einmal haben wir den damaligen Außenminister Gabi Aschkenasi in Berlin empfangen, und bei diesem Besuch ist er zum ersten Mal mit seinem Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammengetroffen, und zwar am Holocaust-Mahnmal. Das war schon etwas Besonderes. Als wir in den Ausstellungsraum hinuntergegangen sind, klingelte mein Telefon, und ich habe zunächst die Vorwahl nicht erkannt. Es war die Vorwahl von Dubai! Ein Journalist von »Dubai TV« rief mich an und fragte, ob ich ein Interview mit dem israelischen Botschafter vermitteln kann – in Deutschland. Das war einer der Höhepunkte für mich. Ich stehe also im Holocaust-Mahnmal mit drei Außenministern, das war ein beeindruckender Augenblick.

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