Makkabiade in Berlin: Jüdische Gemeinde rät vom Tragen der Kippa ab | ZEIT ONLINE

In Teilen Berlins sei es nicht schlau, als Jude erkennbar zu sein, sagt der Antisemitismus-Beauftragte der Gemeinde. Am Abend eröffnet Gauck die Makkabiade offiziell.

In Teilen Berlins sei es nicht schlau, als Jude erkennbar zu sein, sagt der Antisemitismus-Beauftragte der Gemeinde. Am Abend eröffnet Gauck die Makkabiade offiziell.

Kommentar von Honestly Concerned
Kein Kommentar!
Das verstehe ich. Ich persönlich bin immer dafür Flagge zu zeigen und die Menschen die mich kennen, wissen auch, dass es mir damit sehr ernst ist. Gläubig oder nicht. Die Zeiten wo wir uns vorschreiben lassen, ob oder ob nicht….Sollten endgültig vorbei sein. Am Israel Chai!!!
Darum geht es mir auch nicht. Ich denke nur, dass die Kippadiskussion etwas komplexer und interessanter ist, als sie erscheint. Ich habe dabei übrigens weder diejenigen, die für ein bewusstes Judentum auf deutschen Straßen einsetzen, kritisiert, noch diejenigen, die gegen das Kippatragen in der Öffentlichkeit sind. Ich habe nur eine weitere Meinung in den Raum gestellt.
Bitte keine Wortklauberei Lukas Yair Lehmann, wir wollen doch alle das Gleiche. ?
Der deutsche Minhag war es, keine Kippa auf der Strasse zu tragen, nur auf dem Weg zur Synagoge. Ich finde es aber falsch, aus politischen Gründen diesen Minhag anderen auch vorzuschreiben.
Die Jüdische Gemeinde Berlin scheint hier der “Ratgeber” zu sein, nicht der Zentralrat.
Ein Tag der deutsch jüdischen solidarischen Entrüstung sollte folgen!
Ich wünschte mir, dass die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei ist und ein Sturm der Entrüstung durch Deutschland zieht und all die rechten und linken Deppen hinweg fegt, die immer noch ihrem dumpfen Judenhass frönen.
(Ich weiß, ein zu schöner Traum)
Ich bin nicht der Jude der sofort Nazi schreit und verwende gerne Depp oder Vollpfosten Jan Gerd Henning. Ansonsten wollen wir doch das Gleiche.?
Ich habe mich korregiert, das war nicht der Kern meiner Aussage und auch anmaßend. “Depp” wirkt auf mich weiterhin etwas verniedlichend, aber das soll nicht mein Thema sein. Ich habe auch weiterhin meine Zweifel ob sie mit Extremismustheorie dem deutschen Judenhass (und dem Antisemitismus der ihm zu Grunde liegt) beikommen können.
Ich sprach nicht von Antisemitismus sondern von Judenhass Herr Jan Gerd Henning. Wenn es ihren intellektuellen Ansprüchen nicht genügt, dann kann ich auch nicht dafür.
Die “Deppen” finden sich ebenso in der Mitte des von ihnen beschriebenen Spektrums. Ein solcher Sturm kann auch nur dann sein, wenn er sich gegen eine Minderheit richtet. Antisemitische Einstellungen werden aber von 40% der deutschen Bevölkerung geteilt. Bitte verzeihen sie, wenn ich unter solchen Bedingungen eher Angst vor einem “Sturm” habe. Volksaufstände haben in Deutschland seit jeher einen zwielichtigen Charakter. Allerdings: Es war ein frommer Wunsch.
Wetterennen wird nicht jüdisch, nur wenn man dabei eine Kippa aufsetzt.
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Michael D. Kröner
So viele Juden in Berlin und gerade jetzt rät der ZR vom tragen der Kippa ab? Gerade jetzt wäre es, anlässlich der Maccabiade, wichtig zu zeigen wer wir sind.