Meinung: Die Stöckchen der AfD – Politik und Öffentlichkeit sollten zu so mancher rechtspopulistischen Provokation ruhig einmal schweigen | Jüdische Allgemeine

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11 Kommentare
  • Marius Marcoviceanu
    Marius Marcoviceanu

    Herr Osterer sollte mal kurz wieder aus „Wonderland“ zurückkommen und sich die aktuellsten Umfragen anschauen in denen die AfD zeitweise schon 2.stärkste Kraft war und langsam aber sicher dauerhaft auf dem Weg dorthin ist. Diese Partei mit Ignoranz zu strafen ist ein kardinaler Denkfehler! In Wonderland siegt immer das Gute aber in der realen Welt siegt derjenige der am meisten für seine Anschauung kämpft!

    • Oren Osterer
      Oren Osterer

      Wer ist Nici Milnitzki? In den Mund legen wollte ich Ihnen sicher nichts. Die bestehende Bühne der AfD muss man nicht noch weiter beleuchten, darum geht es ja – wie gesagt wenn es die Sache nicht zwingend erforder. Und ja, die AfD ist Realität und wird es leider bleiben. Normal finde ich die Partei nicht. Als Politologe und Historiker meine ich aber schon, solche Dinge gut einordnen zu können. Wenn Sie also die Diskussion beenden wollen, dann gerne. Denn ganz offensichtlich verstehen Sie nicht sonderlich viel von den Dynamiken der Mediendemokratie.

    • Marius Marcoviceanu
      Marius Marcoviceanu

      Nici Milnitzki hat leider Recht: es bringt nix mit Ihnen zu diskutieren. Zum einen legen Sie mir Sachen in den Mund, die ich so nie behauptet habe (zentrale Entscheidungsinstanz, man könnte die AfD durch den Diskurs mit ihr verhindern…) zum anderen haben sie nicht kapiert das es heute nicht mehr möglich ist der AfD ihre Bühne zu nehmen. Die sind im Parlament, die haben ihre eigene Bühne! Außerdem scheinen sie sich mit der AfD als politische Normalität ja schon abgefunden zu haben. Ich jedenfalls nicht! Schöne Zeit noch und Shabat Shalom

    • Oren Osterer
      Oren Osterer

      Die Entscheidung darüber, was kommentiert werden sollte und was nicht, kann nicht von einer zentralen Instanz kommen. Dies auch nur anzudenken hat einen doch deutlich authoritäten Anstrich. Das muss jeder (führende Politiker) selbst entscheiden. Und genau an der Stelle wäre es wünschenswert, etwas weiser zu entscheiden. Erklären Sie mal bitte, was die „wichtigen Debatten“ der AfD sind, die man droht zu verpennen. Der Chor an Empörung bei jedem AfD-Pups bringt der AfD das, wonach sie lechzt: Aufmerksamkeit. Im Zeitalter der Massenmedien entfaltet Aufmerksamkeit eine um Faktoren vergrößerte Wirkung. Die AfD wird sich bundesweit als 2.-4. stärkste Kraft etablieren. Das ist Teil der europäischen Realität, die vor allem in Deutschland aufgrund historischer Gegebenheit mit etwas Verzug eingetreten ist. Es ist Illusion (oder in Ihren Worten „Wonderland“) zu meinen, man würde dies verhindern, indem man sich in jeden argumentativen Sumpf begibt, den die AfD anlegt.

    • Marius Marcoviceanu
      Marius Marcoviceanu

      Ach G´tt sind sie dünnhäutig! Aber gut, wenn Sie ihre „persönlichen Spitzen“ lassen tue ich es auch;)) Sie machen trotzdem in ihrer Denkweise einen kardinalen Fehler. Angenommen man würde nicht alles kommentieren wollen, was die AfD sagt: wer sollte denn entscheiden was kommentierungswürdig ist und was nicht!? Allein das birgt schon die Gefahr wichtige Debatten zu verschlafen. Nein, man muss auf alles von denen reagieren, und das mit guten Argumenten.

  • Oren Osterer
    Oren Osterer

    Meine Antwort an Marc N., der Vollständigkeit halber: Marc N. Danke für deine ausführliche Anmerkung. Ich sehe es dennoch anders, da viele „Beiträge“ der AfD nur durch die breite Kommentierung von allen Seiten Aufwind bekommen. Manchmal ist Reden eben Silber, Schweigen Gold. Dabei geht es nicht um relevante Themen, sondern darum, dass „alle“ gleich über jedes Stöckchen der AfD springen. Im Marketing ist klar, dass Aufmerksamkeit der erste notwendige Schritt zum Absatz ist. Man sollte genau das an den richtigen Stellen der AfD nicht gönnen. LG!

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