Neuköllner Brückenbauer – Der Berliner Derviş Hizarci engagiert sich für den muslimisch-jüdischen Austausch. Nun ist er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden | neues deutschland

Wenn Derviş Hizarci die Karl-Marx-Straße in Neukölln entlangläuft, kommt er um den einen oder anderen Plausch nicht herum. »Ah, Derviş! Schön, dich zu sehen! Wie geht’s dir?« »Merhaba, mein Lieber! Alles gut bei mir. Wie geht es den Kindern?« Man kennt den 38-Jährigen im Kiez rund um das Rathaus Neukölln. Hier ist Derviş Hizarci zusammen mit seinen Geschwistern aufgewachsen, hier hat er sein Abitur gemacht, hier wohnen bis heute seine Eltern. »Der Kiez mit seinen Leuten ist ein Stück Heimat, ich habe hier viele Freunde«, sagt er, etwas in Eile.

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