Palästina-Nakba-Tag in Stuttgart: „Geschichte zu leugnen, ist nicht gesund” – Stuttgarter Zeitung | stuttgarter-zeitung.de

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13 comments
  • Bettina Knust
    Bettina Knust

    Wie blöd ist das denn:
    “„Israel soll die Palästinenser endlich als Menschen anerkennen und sich für Frieden statt für Krieg einsetzen“, sagt Melzer. „Israel bräuchte einen Willy Brandt, der dafür sorgt, dass man auf Augenhöhe mit den Palästinensern spricht.“

    Als Menschen sind die Palästinenser meines Wissens anerkannt. Wenn das alles ist, was sie wollen: können sie haben.
    Was hat Willy Brandt mit den Palästinensern zu tun?
    Und auf Augenhöhe mit ihnen reden? Was für ein Rassist, der Abi. Gibt er doch zu, dass sich die Israelis erstmal hinhocken müssen, um mit den Palästinensern zu reden….

  • Simone Hofmann
    Simone Hofmann

    Das ist leider der Trend hier in Deutschland. Es hat sich viel zum Nachteil verändert. Vor 20 Jahren wäre das so nicht denkbar gewesen. Die Veränderung kam schleichend und wurde nicht wirklich wahrgenommen. Heute haben wir den Zwischenstand, denn das Ergebnis ist noch nicht da – und es wird nicht gerade erfreulich für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und ganz Europa werden. Israel ist der Sündenbock der ganzen Welt, stellvertretend für alle Juden der Welt. Weil es nicht mehr wirklich salonfähig ist, einfach nur gegen Juden zu sein, heißt es heute “man darf doch Israel wohl noch kritisieren…” Klar darf man Israel kritisieren, aber dann doch bitte mit den Maßstäben,die man bei allen anderen Ländern in der Welt anlegt oder auch nicht anlegt. Aber so wie es Hier und Heute passiert, ist das Antisemitismus pur. Er kommt zwar verkleidet daher, aber der Geist des Bösen ist geblieben. Israel ist nun das Feindbild, was die jüdische Gemeinschaft in vielen Ländern stets war und steht stellvertretend für uns alle im Pranger der Welt. Das ist eine Tatsache, die wir so nicht länger hinnehmen dürfen. Aber was tun, wenn die Menschen, die Wahrheit gar nicht hören wollen? Vielleicht wäre es auch ein Weg solche Veranstaltungen nicht immer einfach zu genehmigen? Eine Schande sind die jüdischen, selbsternannten Stimmen für den Frieden. Worum geht es hier? Es geht darum, Israel und alle Juden von der Landkarte der Welt auszulöschen. Das ist das erklärte Ziel. Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber nicht neu.
    Wir versuchen aufzuklären, Dinge klarzustellen und auf die Unwahrheiten aufmerksam zu machen. Was aber, wenn das gar keiner hören will? Israel hat sich in Sachen PR schon bewegt, aber noch nicht genug. Nur muss ein Staat wirklich PR für sich machen? Muss ein Staat Stellung beziehen, wenn Lügenvideos über ihn in der Welt verbreitet werden, die nur allzu gerne von seinen “Kritikern” geglaubt werden? Ich denke, nein. Aber dazu würde auch gehören, dass alle andern Länder ihre Augen und Ohren aufsperren und der Wahrheit ins Gesicht sehen. EU-Gelder für den Gaza Streifen werden nicht für das Bildungs oder -Gesundheitssystem verwendet. Diese Gelder verschwinden in unterirdischen Tunnelsystemen, die dazu gebaut werden, von dort aus Israel anzugreifen. Sie verschwinden im Kauf von Waffen usw. Eine Maßnahme wäre z. B. die Gelder der EU zu streichen oder durch “neutrale” Personen vor Ort zu kontrollieren und der Hamas die Kontrolle über die Gelder gar nicht erst zu geben. Aber das kann man nur, wenn man die Wahrheit erkennen will und das will man eben in Europa nicht. Es ist doch auch viel einfacher so. Ein globales Wirtschaftssystem, welches mit viel arabischem Geld in den unterschiedlichsten Formen zusammenhängt ist doch viel lukrativer als die Wahrheit zu erkennen und zu handeln. Genau aus diesem Grund dürfen wir nicht aufhören, unsere Stimme zu erheben auch wenn wir den Eindruck haben, dass wir nicht gehört werden (wollen). Israel ist am Ende das einzige Land, welches uns Juden offen steht. Das ist auch eine Wahrheit, die gerade die Herrschaften, die die “jüdische” Stimme für den Frieden auf solchen Veranstaltungen sind, erkennen sollten. Aber ich glaube, das wird wohl nicht mehr passieren. Warum muss mann Israel immer diffamieren, wenn man vom Frieden spricht? Das ist dem Frieden sicher nicht zuträglich. Wir sind leider auf keinem guten Weg und wir sind sozusagen auf dem “Rückweg”. Dinge, die noch vor 20 Jahren nicht möglich waren, sind es heute und wie anfangs erwähnt, das ist erst der Zwischenstand….

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