Pressefreiheit: „Israels Demokratie ist auf Treibsand gebaut“ | DIE WELT

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1 Kommentar
  • Boris Altschüler
    Boris Altschüler

    Shame on you Gil Yaron!!!
    Elisabeth Lahusen: „Es gibt Journalisten, bei denen wird einem physisch schlecht, wenn man liest, was sie schreiben und auf welche suggestive Weise sie Interviews führen. Seitdem die *Welt* Gil Yaron eingestellt hat, gibt es solche Texte in diesem Blatt. Er kann Netanyahu nicht leiden und sucht sich Interviewpartner, die seine Meinung teilen. Das ist legitim. Aber es ist kein Journalismus, sondern Aktionismus. Er führt den israelischen Wahlkampf in Deutschland. Mit fatalen Folgen. Denn im Gegensatz zu Israel, wo seine Meinung eine von vielen ist, ist sie in Deutschland zu 80 – 95%. vorherrschend. Er bestätigt die Vorurteile, die man in Deutschland sowieso hat. Er ist ein Israeli. Das ist immer ein Glücksfall für deutsche Antisemiten, die sich nicht gerne als Antisemiten outen. Er „darf“ in Deutschland aussprechen, wie es in Deutschland denkt und eine bestimmte Sorte schleimiger deutscher Judenhasser fühlt sich bestätigt. Er weiß, warum er diesen Job in Deutschland hat und er schreibt das, was man in Deutschland von ihm erwartet. In der Folge haben zwar die Linken in Israel keine einzige Stimme mehr, aber die Israelhasser in Deutschland fühlen sich toll. Er fällt mit dem, was er tut, den Juden in Deutschland in den Rücken. Und er weiß das. Und er tut es trotzdem. Denn seine Meinung ist ihm wichtig und in Israel hört ihm ja kaum einer zu. Er ist nicht der einzige, der sich so verhält. Die Israelische Linke profiliert sich gerne im Ausland auf Kosten der Juden in der Diaspora. Wie trotzige Kinder, die woanders Bestätigung suchen, wenn sie zu Hause nicht mit allem durchkommen. Es wäre zum Lachen, wenn die Folgen nicht so gefährlich wären. Und sie sind auch für Israel selbst gefährlich, wie man gerade jetzt wieder bei Deutschlands Abstimmungsverhalten in der UNO gesehen hat. Der Text ist schon älter, aber das Prinzip funktioniert nach wie vor“.

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