Roman “Filip”: Wie ein polnischer Jude die Nazi-Zeit in Frankfurt erlebt hat – 1961 erschien in Polen Leopold Tyrmands autobiografischer Roman über Frankfurt im Zweiten Weltkrieg. 60 Jahre später erscheint er auf Deutsch. Endlich, denn er zeigt den Alltag im Nationalsozialismus aus einer ungewöhnlichen Perspektive. | hessenschau.de

Unser Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus basiert vor allem auf den Hinterlassenschaften der Täter: Da sind zum Beispiel die Bilder von Jüdinnen und Juden an Bahngleisen, kurz vor der Deportation. Mit Koffern, Taschen, entwürdigenden Schildern um den Hals. Schwarzweißbilder, gemacht von Pressefotografen der Nazis, oder von SS-Leuten als “Leistungsnachweisfotos”.

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