“Skandalös und schmerzhaft” – Eine Tagung in Berlin befasst sich mit der Erfassung, Erforschung und Bekämpfung von Judenhass | Jüdische Allgemeine

Mit klaren Worten hat der Zentralratsvizepräsident Mark Dainow vor zunehmendem Antisemitismus in Deutschland gewarnt.
»Wenn 70 Prozent der jüdischen Gemeinschaft in der Öffentlichkeit auf jüdische Symbole verzichten, hat die Gesellschaft ein großes Problem«, sagte Dainow am Donnerstag in Berlin auf der Tagung des »Netzwerks zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus« (NEBA). »Diese Entwicklung rund 70 Jahre nach der Schoa ist ebenso skandalös wie schmerzhaft. Es bedeutet, dass das demokratisch verbriefte Recht auf freie Religionsausübung nicht gelebt werden kann.«
»Wenn 70 Prozent der jüdischen Gemeinschaft in der Öffentlichkeit auf jüdische Symbole verzichten, hat die Gesellschaft ein großes Problem«, sagte Dainow am Donnerstag in Berlin auf der Tagung des »Netzwerks zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus« (NEBA). »Diese Entwicklung rund 70 Jahre nach der Schoa ist ebenso skandalös wie schmerzhaft. Es bedeutet, dass das demokratisch verbriefte Recht auf freie Religionsausübung nicht gelebt werden kann.«

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