Stolpersteine in München: Der Streit ums Gedenken – Eine Initiative lässt in der bayerischen Landeshauptstadt Erinnerungssteine verlegen – und das trotz eines richterlichen Verbots. | Taz

MÜNCHEN taz | Vor einem Haus in Schwabing kniet ein Mann mit Schlapphut und Knieschützern. Er löst mit kräftigen Schlägen zwei Pflastersteine aus dem Boden, direkt vor der Haustür. Rund 100 Leute haben sich an diesem Tag im Halbkreis um Gunter Demnig versammelt – den Berliner Künstler, der europaweit an die 60.000 Stolpersteine verlegt hat, die an Opfer des NS-Regimes erinnern.

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