Über Luthers Antisemitismus sprechen – Holocaust-Überlebende fordern kritische Auseinandersetzung mit Judenhass | Jüdische Allgemeine

Zum 500. Reformationsjubiläum haben Holocaust-Überlebende eine kritische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus Martin Luthers gefordert.
Allzu oft werde verschwiegen, dass sich die Nationalsozialisten bei der Ermordung der jüdischen Familien Europas auch auf Luther berufen und sich durch seinen antisemitischen Furor bestätigt gesehen hätten, erklärte das Internationale Auschwitz Komitee am Montag in Berlin. Auch deshalb hätten 1938 in der Nacht vom 9. auf den 10. November – Luthers Geburtstag – in der sogenannten Reichspogromnacht die Synagogen in Deutschland gebrannt.
Allzu oft werde verschwiegen, dass sich die Nationalsozialisten bei der Ermordung der jüdischen Familien Europas auch auf Luther berufen und sich durch seinen antisemitischen Furor bestätigt gesehen hätten, erklärte das Internationale Auschwitz Komitee am Montag in Berlin. Auch deshalb hätten 1938 in der Nacht vom 9. auf den 10. November – Luthers Geburtstag – in der sogenannten Reichspogromnacht die Synagogen in Deutschland gebrannt.

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