Ulrich W. Sahm: Der nahöstliche DNA-Krieg | Audiatur-Online

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3 Kommentare
  • Yosef Werner
    Yosef Werner

    Professor Misinai serviert Anzeichen von unterschiedlichen Bereichen, inklusive Zeugenaussagen von Palästinensern und Beduinen. Einige werden hier nur beiläufig erwähnt. Dass alle diese Anzeichen ohne Hintergrund sein sollen, ist sehr unwahrscheinlich. Kann es sein, dass das Gen der Cohen, der Jüdischen Priester, einfach unter den Tisch fallen soll? Oder passt es nicht, dass zur jetzigen Politik einige Nuancen nicht stimmen dürfen?

    Dabei ist das häufige Vorkommen des Cohen-Gen bei den Palästinensern signifikant und nicht einfach zu ignorieren. Wenn es unter ihnen viele Priester — also mit diesem Gen — gibt, dann um so mehr auch andere Abkömmlinge aus Israel. In einem seiner Berichten zählt ein Palästinenser seine Vorfahren bis Bar Kochbar, Ben Kosiba, vor. Soll man es diesem Mann absprechen, nur um den Unverstand der „Rasse“ zu umgehen, oder um politisch nicht Klartext reden zu müssen?

    Natürlich sind die Palästinenser durch diese Erkenntnisse keine Friedenspartner, aber man darf nicht vergessen, dass sie seit 1920 fehlgeleitet wurden und immer gegen Juden aufgehetzt wurden durch ihre Führer.

    Ich habe Prof. Misinai noch nicht über eine gemeinsame Jesus-Clique sprechen hören, doch gibt es eine starke Bewegung, die die vergessenen Abkömmlinge des alten Israels wieder zurückkehren sehen. Die Erkenntnisse des Prof. Misinai würden dazu nicht nur gut passen, die Propheten Israels haben davon schon vor 3000 Jahren verkündet.

    Dem Christentum wird das natürlich nicht passen, da nicht nur die Staatsgründung Israels ihnen einen Strich durch die Rechnung machte, dieses kommende Massenereignis würde von ihrer „Frohen Botschaft“ nichts mehr übrig lassen. Israel, oder Juden kennen ihre eigenen Quellen leider noch viel zu wenig und werden in der Zukunft einfach überrascht sein. In meinem „Ephraim Peace Plan“ auf FB habe ich einige Hinweise dafür hinterlegt.

  • Stefan Joel Holfert
    Stefan Joel Holfert

    In dieser Gegend lebende Araber können teils zu den Nachfahren der Islaeliten gerechnet werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Cohanim-Gen bei ihnen stark ist. Sie können aber keinerlöei Rechte daraus ableiten. Hagar und ihrem Sohn Ismael wurde weisgesagt, dass aus ihrem Geschlecht, goße Könige und Fürsten hervorgehen würden. Unter einer Bedingung “ solange sie SEIN Gesetz halten.“

  • Yosef Werner
    Yosef Werner

    Stefan Joel Holfert, Das ist zwar technisch, oder besser gesagt halachisch richtig, doch ging es hier nicht um den Anspruch. Was Prof. Misinai auf beiden Seiten verbreiten möchte, ist eine Sensibilität. Diese kann an sich keine Lösung bringen, aber dazu beitragen.

    Wie?

    Wenn wir schon von den Weissagungen sprechen, dann sollen sogar die verlorenen Stämme zum biblischen Israel zurückkehren,diese haben ihre Identität schon vor 2700 Jahren verloren. Die Palästinenser scheinen dagegen viel näher dran zu sein, also noch „realistischer“ als bei den 10 Stämmen.

    Dies alles fällt unter der Restauration Israels oder Redemption oder Geula in der Hebräischen Bibel. Die Rückkehr der Juden ist für uns so ein Signal, dass diese Versprechen ebenfalls eintreten werden und keines Wegs ersetzt wurden.

    Hierzu ist natürlich Einsicht erforderlich, Anspruch allein wird da nicht helfen. Es ist aber trotzdem sinnvoll die Zeichen der Zeit zu erkennen und helfen die Weichen zu stellen.

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