Warnung vor „Barbarei”: OB Feldmann will NPD-Verbot – Die Gedenkstunde zur Synagogenzerstörung befasst sich mit der bedrückenden Gegenwart. Rechte Ausschreitungen sollen ein „Weckruf“ sein. | Fr-online

Als die Menschen in die Westend-Synagoge strömen, sind nur wenige junge darunter, die meisten zeigen doch schon graues Haar. 78 Jahre nach der Pogromnacht von 1938, bei der in Deutschland 1500 Synagogen zerstört wurden, steht ein dramatischer Bruch ins Haus. Und Salomon Korn, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, der wie stets leise spricht, aber sehr präzise und konzentriert, benennt ihn: „Das Verstummen der Zeitzeugen“, das Verschwinden der Menschen, die noch persönlich die nationalsozialistische Gewaltherrschaft erlebt haben.

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