Wo Vergessen die Seele schützt – Die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn hat Schüler des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums auf einen Besuch im KZ Theresienstadt eingestimmt | Höchster Kreisblatt

Höchst. „Wenn jemandem Unrecht geschieht, muss man sich einsetzen und widersprechen.“ Für Trude Simonsohn ist dieser Satz fast so etwas wie das Fazit ihres Lebens. Die 1921 im mährischen Olmütz Geborene wurde von den Nazis verfolgt und nach Auschwitz verschleppt; ihre Familie wurde in verschiedenen Konzentrationslagern ermordet. Trude Simonsohn war jetzt als Zeitzeugin zu Gast am Friedrich-Dessauer-Gymnasium (FDG): Schüler aus Geschichts-, Deutsch, Politik- und Wirtschafts- sowie Informatik-Leistungskursen haben ihr in Vorbereitung einer Fahrt nach Prag zugehört und mit ihr diskutiert. Heute geht es auf die Reise; auch ein Besuch im früheren KZ Theresienstadt, über dessen Eingang das menschenverachtende Motto „Arbeit macht frei“ prangt, steht auf dem Programm….

Leave a Reply
You must belogged in to post a comment.