Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Bombenanschlag auf israelische Diplomaten in Jordanien

In Jordanien, am Straßenrand der Verbindung von Amman zur Allenby-Brücke, wurde gestern (Donnerstag) Nachmittag ein Sprengsatz zur Explosion gebracht, als ein Konvoi mit israelischen Diplomaten passierte. Ziel sei der israelische Botschafter in Jordanien, Danny Nevo, gewesen, berichtete Al-Jazeera. Er befand sich jedoch nicht in den Wagen und es sind glücklicherweise auch keine Verletzten oder Opfer zu beklagen, so das israelische Außenministerium.

weiterlesen

Israelisches Millionengeschäft mit Teheran

Jerusalem, 15. Januar 2010 – Die israelische Firma Daronet aus dem ultraorthodoxen Dorf Elad nahe dem internationalen Ben Gurion Flughafen hat mit der Teheraner Stadtverwaltung über ihre Filiale in Brüssel ein Millionengeschäft abgeschlossen. Daronet ist auf die Gestaltung von Webseiten im Internet und die Programmierung von kundenfreundlichen Automatisierungsprozessen spezialisiert, zum Beispiel für die Tankstellen in ganz Indien. Die Stadtverhaltung von Teheran habe schon 200.000 Dollar für die Übersetzung des Programms ins Persische vorab bezahlt und werde in Raten insgesamt eine Million Dollar für das israelische Programm entrichten, verriet der Finanzchef der Firma, Jakob Harpaz, dem israelischen Rundfunkreporter Schimon Vilnai. „Fürchten Sie nicht, dass die Iraner das Geschäft wieder rückgängig machen könnten, wenn wir dies im israelischen Rundfunk veröffentlichen?“ fragte Vilnai. Doch Harpaz macht sich da keine Gedanken: „Das Geschäft wurde über einen europäischen Geschäftsmann abgewickelt. Die Iraner haben sich ihm gegenüber verpflichtet.“

weiterlesen

Jordanien will Tote-Meer-Rollen

Jerusalem, 14. Januar 2010 – Jordanien fordert von der UNESCO, die berühmten Tote Meer Rollen von Israel ausgehändigt zu bekommen. Diese 2000 Jahre alten Abschriften von Bibeltexten, Gebeten und Texten der messianisch ausgerichteten so genannten Essenersekte in Hebräisch, Griechisch und Aramäisch zählen zu den bedeutendsten archäologischen Kulturobjekten der Menschheit. Jordanien behauptet, mit einen jordanischen Besitzanspruch auf diese einzigartigen jüdischen Schriftstücke aus der Zeit Jesu beweisen könnten. Israel habe sich die Rollen 1967 bei der Eroberung von Ostjerusalem widerrechtlich angeeignet. Agenturberichte zitieren Rafea Harahsheh, den Leiter der Antikenbehörde  Jordaniens, ohne zu erwähnen, wann sich Jordanien in dieser Angelegenheit an die UNESCO gewandt hat.

weiterlesen

TEIL 1 – ZUM ÄRGERN (und/oder Reagieren) – Israel in den Medien…

Rund um den Neujahrstag war der „Freizeitantisemit“ Watzal besonders aktiv…
BETWEEN THE LINES
Mensch bleiben
Genau vor einem Jahr, am 27. Dezember 2008, öffneten sich die „Pforten der Hölle“ für die Bewohner des Gaza-Streifens. Die viert stärkste Armee der Welt startete einen Angriff gegen eine wehrlose Bevölkerung, die darüber hinaus eingesperrte und gefangen gehalten – in dem größten „Freiluftgefängnis“ der Welt -, ihren Besatzern, den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF), wehrlos ausgeliefert war. Abgesehen von der menschlichen Tragödie – 1 400 Palästinenser, überwiegend Frauen und Kinder wurden getötet – und den massiven Zerstörungen, zeichnete sich die Weltöffentlichkeit durch Schweigen aus. Präsident-elect, Barack Hussein Obama, spielte Golf auf Hawai. Weder von ihm noch dem Noch-Präsidenten George W. Bush dem Jüngeren war etwas zu hören, das sich wie Kritik angehört haben könnte. Westliche Werte standen bei diesem Angriff nicht zur Disposition. Die Leidtragenden waren ja Palästinenser. Der Wall des Westens stemme sich gegen die Barbarei, wie einst Theodor Herzl Israels Rolle in dieser Region umschrieb. Oder sollte nur die „Villa im Dschungel“ verteidigt werden, wie vor Jahren Verteidigungsminister Ehud Barak Israel euphemistisch nannte? 14 israelische Soldaten verloren bei diesem Angriff ihr Leben, drei davon durch so genanntes „friendly fire“, das heißt, sie wurden von den eigenen Kameraden getötet.
Über dieses „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, wie es Richter Richard Goldstone aus Südafrika nannte, liegen Dokumentationen von Amnesty International, Human Rights Watch und den Vereinten Nationen vor.  

weiterlesen

Rakete im westlichen Negev

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute wieder eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert. Sie schlug am späten Vormittag auf offenem Gelände zwischen den Kreisen Sha’ar Hanegev und Sdot Negev ein und richtete keinen Schaden an.

weiterlesen

Israel entschuldigt sich

Jerusalem, 13. Januar 2010 – Der israelische Vize-Außenminister Dany Ayalon hat ein Entschuldigungsschreiben wegen der Erniedrigung des türkischen Botschafters in Tel Aviv nach Ankara geschickt. Staatspräsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu hatten Ayalon unter Druck gesetzt, sich förmlich bei der Türkei zu entschuldigen.

weiterlesen

Undiplomatischer Rüffel

Jerusalem, 12. Januar 2010 – Israel ist über die Türkei empört und hat den türkischen Botschafter in Tel Aviv vorgeladenen, um ihm einen bis ins letzte Detail geplanten diplomatischen Rüffel zu erteilen. „Achten Sie bitte darauf, dass der Botschafter auf einem niedrigen Sofa sitzt, während wir auf ihn von hohen Stühlen herabschauen“, erklärte der stellvertretende Außenminister Dany Ayalon den anwesenden Fotografen. Nicht nur das. Auf dem niedrigen Tisch zwischen den israelischen Beamten, „die nicht lächeln“, wie Ayalon weiter sagte, stand nur ein kleines israelisches Fähnchen und kein türkisches.

weiterlesen

Raketen- und Mörserangriffe aus Gaza

Auch am Wochenende haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen den Süden Israels wieder mit Raketen und Mörsergranaten beschossen. Während bereits Freitagnacht eine Mörsergranate auf offenem Gelände im Kreis Eshkol niederging, schlugen Samstagnacht zwei Kassam-Raketen im Kreis Sha’ar Hanegev ein. In Sderot erschallten abermals die Sirenen. Am Sonntag wurden vier Mörsergranaten in Richtung Ashkelon abgefeuert, die allerdings noch auf der palästinensischen Seite des Sicherheitszauns landeten.

weiterlesen

Uraltes Tel Aviv

Jerusalem, 11. Januar 2010 – Nachdem Tel Aviv sein hundertjähriges Jubiläum gefeiert hat, könnte es bald zur „ältesten Stadt der Welt“ deklariert werden.

weiterlesen