Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Die älteste Palme der Welt ist schon einen Meter hoch

Jerusalem, 13. Juni 2008 – Die älteste Palme der Welt, von den Forschern „Metusalah“ getauft, wächst und gedeiht. Sie ist schon knapp über einen Meter hoch. Vor drei Jahren wurde sie aus einem Dattelkern gezüchtet, den der Archäologe Jigael Jadin  auf der Festung des Herodes Massada beim Toten Meer gefunden hat. Mit der C-14 Methode wurde das Alter des Datelkerns und anderer gefundener Samenkörner auf etwa 2000 Jahre datiert, also genau auf die Zeit Jesu. Die besonderen klimatischen Bedingungen bei Massada dürften dazu beigetragen haben, dass der Dattelkern, obgleich er ziemlich vertrocknet aussah, dennoch die 2000 „überlebt“ hatte. „Die Wiederauferstehung dieses Dattelkerns ist ein reines Wunder“, sagte jene Forscherin, der es gelungen ist, die Dattel zum Keimen zu bringen.

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Israel hilft iranischer Kernindustrie

Jerusalem, 13. Juni 2008 – Die USA werfen Israel vor, „illegal“ die iranische Kernindustrie zu unterstützen. In dieser „verstörenden Angelegenheit“ hat der amerikanische Botschafter in Tel Aviv Richard H. Jones am 3. Juni einen scharfen Brief an den israelischen Finanzminister geschickt und per Kopie an Ministerpräsident Ehud Olmert sowie an zwei weitere Minister.

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55 Jahre nach Entführung frei

Jerusalem, 12. Juni 2008 – Chana Menasche, eine Jüdin aus Bagdad, wurde vor 55 Jahren entführt, zwangsweise zum Islam konvertiert und gegen ihren Willen mit einem Moslem verheiratet. Über ein arabisches Land gelang ihr jetzt die Flucht und die Möglichkeit, mit einer israelischen Botschaft in Europa Kontakt aufzunehmen. Wie die israelische Zeitung Jedijot Achronot berichtet, werde sie innerhalb weniger Tage nach Israel gelangen und mit ihrer Familie zusammengeführt werden. Ihre aus Irak nach Israel schon vor über 50 Jahren geflohene Familie glaubte, dass sie damals ermordet worden sei.

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Die andere Einstaaten-Lösung

Die andere Einstaaten-Lösung honestreporting Media BackSpin, 12. Juni 2008 Jordanische Offizielle schwitzen über einer weiteren Einstaaten-Lösung: Die Zusammenfassung von teilen des Westjordanlandes mit dem haschemitischen Königreich. Dazu AFP: „Wir würden lieber…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

derStandard.at EU und USA drohen Iran mit weiteren Sanktionen
Foto: epa 
Benita Ferrero Waldner (hier mit Jose Manuel Barroso, George W. Bush, dem slowenischen Premier Janez Jansa und Javier Solana): „Wir wollen den Iranern zeigen, dass wir es sehr ernst meinen“ 
 
Brdo – US-Präsident George W. Bush hat auf seiner Abschiedsreise seine europäischen Verbündeten auf eine härtere Gangart gegen den Iran eingeschworen. Sollte die Islamische Republik die Forderungen des UN-Sicherheitsrats im Atomstreit nicht erfüllen, würden die internationalen Sanktionen durch bilaterale Strafen ergänzt, erklärten Bush und die slowenische Ratspräsidentschaft am Dienstag zum Abschluss des Treffens in Brdo. Ins Visier müssten nun vor allem iranische Banken genommen werden.
„Iran mit einer Atombombe wäre eine unglaubliche Gefahr für den Weltfrieden“, sagte Bush nach einem dreistündigen Treffen mit slowenischen Spitzenpolitikern, EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana.
  

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Israel debattiert über Einmarsch in den Gazastreifen

Jerusalem, 11. Juni 2008 – Ausnahmsweise hielten die israelischen Minister dicht. Was das sogenannte „Sicherheitskabinett“ besprochen hat, gelangte nicht an die Öffentlichkeit, sondern nur das Thema: die seit zwei Jahren angedrohte aber niemals vollzogene Großoffensive in den Gazastreifen.
Spätestens mit der Entführung des Soldaten Gilad Schalit durch die Hamas vor zwei Jahren reagiert Israel mit Säbelrasseln. Denn entführte Soldaten gelten in Israel mehr als tote Soldaten. Der Staat sieht sich gemäß jüdischer Tradition in der höchsten Pflicht, das Leben eines jeden Juden zu retten, fast für jeden Preis. Das israelische Militär darf den Soldaten nicht das Gefühl vermitteln, Kanonenfutter zu sein.

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Erneute Granateneinschläge in der Region Sha’ar Ha Negev

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche sind am heutigen Mittwoch morgen zwei Mörsergranaten aus dem Gazastreifen in dem Fabrikgebäude im Kibbutz Nir Oz eingeschlagen, wobei eine Person verletzt wurde. Sie wurde in das Soroka Krankenhaus in Beer Sheba eingeliefert. Alle Arbeiter der Fabrik wurden evakuiert, nachdem aufgrund der Einschläge Feuer ausbrach.

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Nicht im Gleichschritt

Nicht im Gleichschritt honestreporting Media BackSpin, 10. Juni 2008 Kolumnist H. D. S. Greenway von der Boston Globe behauptet, dass jüdische amerikanische Geldgeber, die gegen einen territorialen Kompromiss mit den Palästinensern…

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