ULRICH W. SAHM – Der Mossad hat wieder zugeschlagen

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CHZ_M_4UcAAda1bJerusalem,14. Juni 2015 – Der antiisraelische britisch-muslimische Aktivist Asghar Bukhari hat in einem 15 Minuten langen Video auf Twitter mit Hashtags wie #MossadStoleMyShoe und #ShoeishConspiracy erklärt, wie Mossad Agenten in sein Haus eingedrungen seien, um ihm einen einzigen Schuh zu stehlen. Das sei typisch zionistische Einschüchterung. Sein Beweis: Die Agenten hätten nur einen Schuh und nicht das ganze Paar mitgenommen, um ihm zu zeigen, dass sie dort gewesen seien.

Die Geschichte löste einen Sturm der Entrüstung und Gelächter im sozialen Netz aus. Einige gaben die Identität ihrer privaten “Mossadagenten” preis und veröffentlichten Fotos von Hunden, die gerade einen Schuh stibitzen.

Derweil hat der israelische Botschafter in Südafrika, Arthur Lenk, dem britischen Aktivisten über Twitter die Mitteilung geschickt: „Wir haben Ihren Schuh. Rufen Sie mich an.“ Weiter schrieb der Botschafter, dass Israel „üblicherweise nicht auf sensitive Sicherheitsangelegenheiten reagiert“, aber es könne durchaus sein, dass der Schuh sich in der Botschaft in Pretoria“ befinde.

In der arabischen Welt ist der Einsatz von Tieren durch den Mossad seit einigen Jahren ein „offenes“ Geheimnis. In Saudi Arabien wurde ein als „Spion“ trainierter Aasgeier gefangen, der von der Tel Aviver Universität beringt worden war. Ägypter berichteten von menschenfressenden Haien, vom Mossad abgerichtet, Touristen bei Scharm A Scheich im Roten Meer anzugreifen.

Die britische Zeitung Independent bezeichnete diese Geschichte als eine der „dümmsten Verschwörungstheorien“ jemals.

 

 

 

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