Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Filmkritik: Das „Herz von Jenin“

Jerusalem, 12. Juli 2008 – Der neueste Film des vielfach preisgekrönten Tübinger Filmemachers Marcus Attila Vetter, „Herz von Jenin“, ist ein herzerweichender Dokufilm. Im November 2005 hatten israelische Soldaten den Befehl, auf jeden bewaffneten Palästinenser in Jenin im Westjordanland zu schießen.

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Der Messias kam Jesus zuvor

Jerusalem, 10. Juli 2008 – Eine Tinten-Inschrift von 87 Zeilen auf einem Kalkstein löst in der Welt der Theologen und Bibelforscher einen Sturm aus. Im Jahr 4 vor Christi Geburt, nach dem Tod des Königs Herodes habe sich ein Mann namens Simon zum König und Messias ausgerufen. Die Römer schlugen den Aufstand blutig nieder und töteten Simon. Doch dessen Anhänger behaupteten, er sei nach drei Tagen wieder auferstanden. Auf der jetzt plötzlich „entdeckten“  Schrifttafel mit einer „Gabriel-Offenbarung“ entzifferte Professor Israel Knohl, ein Bibel- und Talmudforscher an der Hebräischen Universität in Jerusalem, ein bislang „unlesbares“ Wort als Verkündung des Erzengels Gabriel an Efraim, dem Sohn des Josef: „In drei Tagen lebe. Ich, Gabriel, befehle es Dir, Fürst der Fürsten.“

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Der Iran und der 9. Juli

Der Iran und der 9. Juli     von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE     Am 9. Juli 1999 demonstrierten iranische Studenten für Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechte. Die Demonstrationen…

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

N-TV Raketentest Iran fälscht Foto Von Jochen Müter
 
Das erste Bild: Beim Größerklicken zeigt sich die Fälschung durch die Staubwolken unter den beiden rechten Geschossen. 
Das spätere, wohl echte Bild: Eine Rakete steht am Boden, es starten nur drei. 

Dass der Iran nicht gerade eine sichere Informationsquelle ist und darüber hinaus nicht zimperlich mit Propaganda, dürfte hinlänglich bekannt sein. Präsident Mahmud Ahmadinedschad beherrscht die Kunst der Verwirrung meisterhaft – und hält so seit geraumer Zeit die Welt in Atem. Nun ist ein besonders dreistes Fälschungsstück aufgeflogen, das allerdings nur mit Hilfe der Blauäugigkeit einiger Pressevertreter gelingen konnte.
Am Mittwoch hatte der Iran mit einem neuen Raketentest für Schlagzeilen gesorgt. Das Militär ließ Raketen vom Typ Schahab 3 offenbar erfolgreich in den Himmel steigen. Nur kurze Zeit später veröffentlichte eine Nachrichtenagentur ein dazu passendes Bild: Zu sehen ist, wie vier Raketen aufsteigen. Das Bild wurde übernommen von Sepah News, der „Pressestelle“ der iranischen Revolutionsgarden – und erschien in zahlreichen Zeitungen.
Aus drei mach‘ vier
Es dauerte jedoch nicht lange, bis eine ähnliche Aufnahme aus einer anderen Quelle auftauchte. Darauf sind nur noch drei Raketen zu sehen, eine weitere bleibt – vermutlich wegen technischen Versagens – am Boden. Bei genauerem Hinsehen zeigte sich bei der ersten Aufnahme, dass die am Boden stehende Rakete elektronisch ausradiert und eine erfolgreich gestartete einfach in das Bild kopiert wurde. Gut zu erkennen ist das an den Staubwolken, die unter der echten und der „falschen“ Rakete hängen: Sie sind identisch.
Die Agentur hat zügig ihren Fehler korrigiert – so, wie es richtig ist. Jedoch ist nochmals klar geworden, dass alles Offizielle oder Halboffizielle aus dem Iran doppelt und dreifach geprüft werden muss. 

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Leseempfehlungen heute

Leseempfehlungen heute honestreporting Media Backspin, 10. Juli 2008 Die Angst, einen Terroristen als solchen zu benennen. Digitale Ansichten: Zurück hacken. Nützliche Tipps für jeden, der für Israel hacken will während der…

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