Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Steinmeier sucht Nische in Nahost

Jerusalem, 7. Juli 2009 – Nach einem eintägigen Besuch in Israel flog Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Dienstag über Zypern nach Syrien und Libanon. Die Flugroute hat symbolische Bedeutung. Ein Direktflug von Jerusalem nach Damaskus ist wegen bestehender Feindseligkeiten undenkbar.

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Abgereiste Gastgeber Steinmeiers

Jerusalem, 6. Juli 2009 – Der bundesdeutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat für seine 14. Nahostreise einen denkbar schlechten Zeitpunkt ausgewählt.
Zwar traf er den Staatspräsidenten Schimon Peres, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Oppositionschefin Zipi Livni. Doch die wichtigeren Gesprächpartner waren kurzfristig verreist.

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Steinbruch des Königs Herodes ausgegraben

Jerusalem, 6. Juli 2009 – Inmitten eines ultraorthodoxen Viertels in Jerusalem hat die Antikenbehörde vor dem Neubau eines Wohnhauses einen Teil des riesigen Steinbruchs freigelegt, aus dem König Herodes um das Jahr 20 vor Christi die riesigen Steinquader für den Neubau des Tempels und die Erweiterung der Esplanade des Tempelbergs bezogen hat. Besonders eindrucksvoll kann man die durchschnittlich fünf bis zehn Tonnen schweren Steinblöcke an der Klagemauer bewunden.

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Signale und Anzeichen für israelischen Schlag gegen Iran

Jerusalem, 6. Juli 2009 – In den vergangenen zwei Tagen mehren sich die zwiespältigen Anzeichen für einen israelischen Militärschlag gegen atomare Einrichtungen des Iran.
Wie üblich kann man nicht zwischen gezielter Desinformation, taktischen Dementis und politischen Absichtserklärungen unterscheiden.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

JP Cotler blasts Germany’s economic support for Iran – Jul. 5, 2009 – BENJAMIN WEINTHAL , THE JERUSALEM POST
Irwin Cotler. 
Irwin Cotler.

Photo: Ariel Jerozolimski
BERLIN – The former Canadian justice minister and Liberal Party MP Irwin Cotler has urged the German government to take a leadership role within the EU and impose tough multipronged sanctions on the Islamic Republic of Iran.
„Germany is uniquely placed to take leadership… Germany can speak with moral authority born out of its understanding of state-sanctioned incitement to genocide,“ he said, speaking Thursday at a forum at the Berlin Jewish Community Center entitled „Western Democracies, Iran and the prevention of Genocide.“
The forum was sponsored by the Coordinating Council of German Nongovernmental Organizations Against Anti-Semitism.
Cotler, who had represented Jewish Agency Chairman Natan Sharansky while the latter was imprisoned in the former Soviet Union, is the Liberal Party’s special counsel on human rights and international justice.
„Here is an opportunity for leverage,“ said Cotler about Germany’s $5.7 billion-dollar trade relationship with Iran.
Cotler slammed Daniel Bernbeck, the head of the German-Iranian Chamber of Industry and Commerce in Teheran, who told the AP that he saw „no moral question here at all“ about commencing business deals with Iran during its suppression of the popular opposition against the ostensibly rigged Iranian election results….

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