Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Motti Lewy wird Vatikan-Botschafter

Jerusalem, 12. Februar 2008 – Berufsdiplomat Motti Lewy, 59, wurde von Israels Außenministerin Zipi Livni zum Vatikan-Botschafter des jüdischen Staates ernannt. Er tritt die Nachfolge von Oded ben Hur an.
Lewy, am Tag der Gründung Israels, am 15. Mai 1948 geboren, diente insgesamt 17 Jahre lang in Deutschland. 1976-81 war er Referent an der Botschaft in Bonn. Von 1991 bis 94 hat er als Konsul in Berlin die israelischen Beziehungen zum ehemaligen Ostdeutschland aufgebaut. Von 2000 bis 2004 war er zweiter Mann an der Botschaft in Berlin.

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Palästinensische Volkszählung „Rauch und Schall“

Jerusalem – Das am 9. Februar veröffentlichte Ergebnis einer im November 2007 durchgeführten palästinensischen Volkszählung, wonach es im Westjordanland 2,3 Millionen Palästinenser gebe und im Gazastreifen weitere 1,5 Millionen, sei „Rauch und Schall“. Der israelische Nachrichtendienst Ynet behauptet unter Berufung auf Angaben des palästinensischen Erziehungsministeriums, der Weltbank und des bei Israel vorliegenden Bevölkerungsregisters, dass im Westjordanland nicht mehr als 1,5 Millionen Palästinenser und im Gazaastreifen nur 1,1 Millionen leben.

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Ehud und Angela – eine intime politische Beziehung

Jerusalem, 11. Februar 2008 – Das Konzert von Xavier Naido, 2005 in Tel Aviv, aus Anlass der 40-jährigen (guten) Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland, war nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich haben beide Länder trotz, oder vielleicht wegen, der schwer belasteten Vergangenheit eine enge Beziehung und vor Allem vertrauensvolle Freundschaft entwickelt, wie sie seinesgleichen unter den Nationen der Welt sucht. Zwar immer wieder von Krisen, Fettnäpfchen und Faux Pas gerüttelt, haben beide Länder ein Vertrauen zueinander aufgebaut, das einzigartig ist. „Die Israelis vertrauen uns Deutschen sogar mehr als den Amerikanern“, sagte einst ein stellvertretender deutscher Verteidigungsminister beim Besuch in Israel zu deutschen Journalisten im Hintergrundgespräch.

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Iran: Die Wahlen zum Pseudoparlament

Iran: Die Wahlen zum Pseudoparlament     von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE     Bei den achten Wahlen zum iranischen Pseudoparlament, Madschless, wurden die meisten Reformislamisten disqualifiziert. Sogar zwanzig…

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Kassam-Rakete verletzt zwei Kleinkinder

Die ständigen Raketenangriffe palästinensischer Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den Süden Israels haben sich erneut intensiviert. Zwei Kinder im Alter von zweieinhalb und vier Jahren wurden heute leicht verletzt, als eine Kassam-Rakete ihren Kindergarten in einem Kibbutz im Kreis Eshkol traf. Ein weiteres Kind musste wegen Schocks behandelt werden.

Zuvor waren heute bereits sechs Raketen auf israelischem Territorium gelandet. Eine davon ging außerhalb der Stadt Ashkelon nieder, die anderen fünf schlugen auf freiem Feld im westlichen Negev ein. Dabei wurde niemand verletzt, und auch über Sachschaden liegen keine Angaben vor.

Am gestrigen Dienstag hatten drei Kassam-Raketen Ashkelon erreicht, wofür
die Terrororganisation Hamas die Verantwortung übernahm. Zuvor waren 12 Raketen auf Sderot und umliegende Gemeinden abgeschossen worden, wobei ein 14-jähriges Mädchen mittelschwer und drei weitere Menschen leicht verletzt wurden.

(Yedioth Ahronot, 06.02.08)

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Selbstmordanschlag in Israel

Jerusalem, 4. Februar 2008 – „Ein zweiter Terrorist wurde durch die Explosion des Selbstmordattentäters verletzt und war zum Boden gestürzt. Ein Polizist sah, wie er seinen Arm bewegte, um seinen umgürteten weißen Sprengsatz zu zünden.

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Kassam-Raketen auf Sderot

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute Morgen vier Kassam-Raketen in Richtung der südisraelischen Kleinstadt Sderot abgeschossen. Eine der Raketen schlug direkt in der Stadt ein, die anderen landeten in der nahen Umgebung. Über Verletzte oder Sachschaden liegen keine Angaben vor.

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