Zumindest in einer Sache sind sich alle einig: Trump ist schuld. Hätte der US-Präsident nicht Jerusalem als alleinige Hauptstadt Israels anerkannt, säße auch der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel an diesem Donnerstagmittag nicht da, wo er sitzt – im ersten Stock eines schmucklosen Hauses am Kottbusser Damm, dessen Eingang zwischen einem Nagelstudio und einem Wettbüro liegt.
… Möchtegern-Außenpolitiker geht einem auf den Senkel. Wenn das Existenzrecht Israels Staatsräson ist, warum enthält sich Deutschland dann bei jeder Abstimmung in der UNO gegen Israel jedesmal der Stimme, warum begrüßt Deutschland nicht den Schritt Trumps….
… und, wenn ich dann auch noch lesen muss, dass er sich bei einem Besuch in Hebron an Apartheid erinnert gefühlt hat… dann ist das für mich leider nicht mehr nur latenter Antisemitismus, sondern offen zur Schau gestellter. Der einzigen Demokratie im Nahen Osten unterstellt ein deutscher Außenminister Apartheid! Das ist ja nicht mehr mit anzuhören, soviel mit Verlaub, Unfähigkeit und Unverschämtheit. Treten Sie endlich zurück, Herr Gabriel, Sie sind eine Schande für unser Land!
Das ist derselbe Gabriel der als Wirtschaftsminister drei angesagte und geplante Israelbesuche kurzfristig abgesagt hat, aber der erste Minister irgendeines Landes Tage nach der Unterzeichnung der Obamakapitulation nach Teheran gekrochen ist.
Roland Schunk
Hat der Gabriel eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Dieses Gelaber von diesem Möchter