Berlin-Neukölln: Israelischer Buchladen muss schließen | WELT

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  • Ragnar Guðrúnarson
    Ragnar Guðrúnarson

    Sorry, aber der Artikel ist schon sehr gefärbt und reißerisch. Um nicht gleich den Begriff fake news zu verwenden.. 😉

    Zuerst hat die Sachlage nichts damit zu tun, dass die Inhaber jüdisch oder israelisch wären. Daher für HC eigentlich fehl am Platz – es sei denn, es soll auch Revisionismus und Faschismusapologetik Platz eingeräumt werden, so lange es irgendwie gegen “die Antifa” oder “die Linken” geht.
    Zum Thema: Der host (DC Miller) für die Veranstaltung, die Kritik auf sich zog, äußerte sich schon etwas affektiert/fetischisierend zu Evola und der Diskussion darum, so dass fraglich ist, inwieweit wirklich eine kritische Beleuchtung stattgefunden hätte. Die meiste Kritik, die auf der Veranstaltungsseite geäußert wurde, ist legitim und fundiert.
    https://www.facebook.com/events/100614430464838/
    10 schlechte Bewertungen auf der fb-Seite, zwei-drei überzogene Sprüche.
    Ein shitstorm, wie die Autorin des Artikels propagiert hat, sieht anders aus. In dem Fall also eher ein Shitstorm seitens überforderter Schreiberlinge, die einer reaktionären und revisionistischen Klientel Speichel lecken wollen.
    Es ergibt sich für mich eher ein Bild, dass der Buchladen etwas zu viel Edgyness wollte und die Kritik sich in erster Linie gegen die Rezension von DC Miller richtete – die Inhaber aber auch stellenweise unprofessionell und etwas blauäugig sind. Auch im zeitlichen Zusammenhang mit rechtsextremen Angriffen im Viertel (Brandanschläge), etc.
    Das Unprofessionelle scheint sich etwas durchzuziehen, in erster Linie hinsichtlich der Ladensführung bspw. für den Flop einer mies organisierten Buchpräsentation/Autogrammstunde mit Peaches. Sowas ist echt etwas tölpelhaft und zieht eben einen schlechten Umsatz nach sich.
    Das jetzt alles auf einen Shitstorm, Agitation und Bedrohung seitens “AntiFa” Aktivist_innen zu schieben, ist schlechter Stil, der hier aber von der Welt-Autorin und miteinstimmende
    n Identitären und anderen Rechten mehr vorgeschoben wird, als vom Inhaber selbst.

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