Berlin-Friedenau ist ein gutbürgerlicher Stadtteil. Darum sitzt der Schock umso tiefer, dass ausgerechnet hier ein jüdischer 14-Jähriger so sehr von seinen muslimischen Mitschülern gemobbt und misshandelt wurde, dass er die Schule wechseln musste. Das ist kein Einzelfall; Antisemitismus ist für fast alle jüdischen Jugendlichen Alltag.
Maj. - Res. Arye Sharuz Shalicar: "Es ist wahr, dass ich meine jüdische Identität als Jugendlicher in Berlin oft verflucht habe. Mein Umfeld hat mich teilweise reduziert auf "Jude" und alles andere spielte eine Nebenrolle. Das war oftmals ziemlich enttäuschend für mich, denn ich wollte einfach nur leben, in Berlin-Wedding, aber auch das war vielen Mitbewohnern zu viel des Guten und ich wurde immer wieder angefeindet.
Heute, rückblickend, bin ich den Antisemiten und Israel-Hassern, denen ich damals in Deutschland über den Weg gelaufen bin "dankbar", denn dank ihnen stehe ich heute stärker auf beiden Beinen und im Leben und trage den Davidstern mit Stolz an der Kette."
Mehr zum Thema und dem gestern veröffentlichten Bericht folgt in den Kommentaren...
Ist alles Möglich,egal welche Religionen oder Hautfarbe mann hat,auch unter Migranten,dank Frau Merkel,müsste man bald Gratistxi fahren können,ode eine Jahreskarte für den täglichen Transport zahlen.ß
Sacha Stawski
https://www.welt.de/politik/deutschland/article163957692/Antisemitismus-ohne-Antisemiten-greift-um-sich.html