Frankfurt/Main: Auf koscher gemacht – Im Prozess um Fleischbetrug werden immer mehr skandalöse Einzelheiten bekannt | Jüdische Allgemeine

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Nachdem die Angeklagten gestanden hatten, bewusst unkoscheres Fleisch verkauft zu haben, sorgte der Prozess gegen die ehemaligen Geschäftsführer der Firma »A & L Aviv GmbH« am Landgericht Frankfurt am vierten Tag für eine weitere böse Überraschung: »Herr H. hat bei mir Därme zur Wurstherstellung gekauft«, sagte der Frankfurter Niederlassungsleiter der Firma Enders, die mit Fleischerei- und Gastronomiebedarf handelt….


23 Kommentare
  • Gabriela Liat Gottwald
    Gabriela Liat Gottwald

    ohne Worte. Ich versuche mich seit Tagen in die Täter hineinzuversetzen, wie man es fertig bringt, derart vorsätzlich gegen alle Moral zu verstoßen und gerade in einer so wichtigen Angelegenheit wie dem Kashrut,, alle diejenigen, die einem vertraut haben, derart zu betrügen. Es ist nicht nur ein weltlicher Betrug, es ist ein spiritueller Betrug an der Neshama. Wie können die nachts noch ruhig schlafen, diese Schurken? Ist es sicher, dass der Rabbi davon wusste? Falls ja, dafür fehlen mir zehnmal mehr die Worte….

  • Sigi Königsberg
    Sigi Königsberg

    Ich habe den Artikel in der Jüdischen Allgemeinen gelesen. Die JG muss Rabbiner Klein ultimativ zu einer Stellungnahme auffordern. Es kann nicht sein, dass seine Maschgichim dieser „koscheren“ Wurst und diesem „koscheren“ Fleisch den Hechscher gegeben haben und nichts bemerkt haben wollen.
    Je länger Rabbiner Klein schweigt, desto größeren Schaden fügt er sich selbst, dem Frankfurter Rabbinat und somit der Gemeinde zu.
    Der Gemeindevorstand sollte nicht vergessen, dass Rabbiner Klein ANGESTELLTER der JG ist und als solcher ist er ihr gegenüber RECHENSCHAFTSPFLICHTIG.

  • Tania Klaczko
    Tania Klaczko

    Noch ein Beweiß dafür, dass Koscher nicht nur das sein darf, was auf dem Essteller präsentiert. Koscher muss eine ganze Lebenshaltung sein. Wenn diese Lebenshaltung nicht koscher ist, hilft es nichts was die entsprechende Person zu essen (oder zu verkaufen) pflegt… ganz im Gegenteil.

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