Israel plant Aufklärungskampagne über Beschneidungsrituale – Tageszeitung: Von Großrabbinat miterstellte Broschüre soll über Gesundheitsrisiken umstrittener Praxis der hinweisen | Kathpress

Jerusalem, 02.03.2016 (KAP/KNA) Das medizinische Für und Wider der rituellen jüdischen Beschneidung steht im Zentrum einer geplanten Informationskampagne des israelischen Gesundheitsministeriums. Wie die Tageszeitung “Haaretz” am Mittwoch berichtete, soll in der Broschüre besonders auf die Risiken einer umstrittenen Praxis hingewiesen werden, bei der ein Beschneider das beim Entfernen der Vorhaut austretende Blut mit dem Mund absaugt. Die Gefahr einer Herpesinfektion liegt dabei rund dreieinhalbmal höher als beim Einsatz einer Pipette.

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