„Sigmar Gabriel unterstellte vor wenigen Tagen Saudi-Arabien politisches ‚Abenteurertum‘ in der gesamten Nahost-Region. Nach der humanitären Krise durch den Krieg im Jemen und dem Konflikt mit dem Golfemirat Katar sei mit der Art und Weise, ‚wie mit dem Libanon umgegangen wird‘, nun die Spitze erreicht, so Gabriel. Scheinbar diplomatisch meinte unser Chef-‚Diplomat‘ Saudi-Arabien. Er nannte das Königreich zwar nicht ausdrücklich, doch jedermann wusste, wen und was Gabriel meinte. Nicht zuletzt die Saudis verstanden – und auch der Iran.
Ich schäme mich als DIG-Mitglied, von ‘israelsolidarischen’ Menschen einen solchen Stuss zu lesen. Israelsolidarität hat weder etwas mit irren Verschwörungstheorien, noch etwas mit der Verniedlichung der Greuel des (sunnitisch-)djihadistischen Abschaums von Daesh und Co. und dessen staatsförmiger Verbündeter zu tun.
Besonders übel sind mir die Ausfälle gegen den Irak (!) aufgestoßen. Wie kann man ausgerechnet einem Staat, dessen Territorium noch vor kurzem zu erheblichen Teilen von den völkermörderischen Terrorbanden von Daesh (IS) heimgesucht wurde, dessen (loyale) Bürger ungeheure Opfer im Kampf gegen diese Barbaren erbracht haben, praktisch den Charakter eines Staates absprechen (indem man seine demokratisch legitimierte Regierung als Regierung in Anführungszeichen tituliert)? Gruselig, so etwas von einem (emeritierten) Bundeswehrhochschullehrer lesen zu müssen …
Attila Teri
Passt doch oder? Er verkauft dann auch Krähne nach Teheran und wird auch Gasableser, wie sein alter Genosse in Moskau! ?