SONDERAUSGABE – Deutsche Stereotypen in Zusammenhang mit den Wahlen in Israel und mehr…

  • 0

INHALTSANGABE
  1. TEIL 1 – Israelische / Jüdische Stereotypen in den Deutschen Medien…
  2. TEIL 2 – Noch einige Beispiele von „Spirit of Entebbe“…
  3. TEIL 3 – Noch etwas besonders „Schmackhaftes“ von ARTE…
  4. TEIL 4 – Iran Protestaktionen während der WM…

HINWEIS ZU UNSERER MAILINGLISTE…
Der nachfolgende Pressespiegel soll dazu beitragen ein möglichst WAHRHAFTIGES Bild über alles Rund um das Thema „Antisemitismus“ zu bekommen.
Die hier veröffentlichten Artikel repräsentieren nicht in jedem Fall die Meinungen der Redaktion, oder der restlichen Mitglieder der Honestly-Concerned Mailingliste. Dies gilt i.B. für die im letzten Abschnitt dieser Ausgabe veröffentlichten Leserbriefe und -beiträge einzelner Mitglieder.
JEDE WEITERVERÖFFENTLICHUNG DER BEI UNS VERÖFFENTLICHTEN BRIEFE ODER KOMMENTARE, OHNE VORHERIGE GENEHMIGUNG DER URSPRÜNGLICHEN ABSENDER ODER DER REDAKTION, IST STRIKT UNTERSAGT!


TEIL 1 – Israelische / Jüdische Stereotypen in den Deutschen Medien…

  1. UMFRAGE: Was hatten zwei der großen Berliner Tageszeitungen (Tagesspiegel und Berliner Zeitung) gestern gemeinsam….?


    • ANTWORT:
      Natürlich das Titelblatt – Jeweils zentral plazierte stereotypische Bilder in Zusammenhang mit den Wahlen in Israel.

      Mal sehen, wie lange es noch dauern wird, bis man hierzulande verstanden hat, daß die hier gezeigten Herren eine Bevölkerungsminderheit in Israel darstellen….


  2. Weitere Beispiele wie Deutsche Bildredaktionen mit den Wahlen in Israel umgegangen sind…

    • Frankfurter Rundschau – Zwar keine bärtigen, dunkel gekleideten Männer, aber immer noch 2 „offensichtliche“ Juden. Neben den „Bärtigen“, verkaufen sich Kinder mit Kipa, „Pajes“ und „Zizith“ wohl immer wieder besonders gut, um das stereotypische Bild eines Juden wiederzugeben, egal ob dieser etwas mit der Bevölkerungsmehrheit in Israel zu tun hat, oder eben nicht.
    • …in der FAZ sah das ganze schon anders aus. Auf der Titelseite was gar kein Bild zu finden, sondern eben nur die frommen, bewaffneten, radikalen (?) Siedler auf Seite 2 im Großformat:
  3. Passend zu diesem Thema, bitten wir unsere Sonderausgabe vom Juni 2003 zu beachten:
    F O L L O W – U P I N F O R M A T I O N E N zu der Veranstaltung… „Antisemitismus, Deutsche Medien und der Nahostkonflikt“
    ins besondere den
    VORTRAG VON ELDAD BECK (Deutschlandkorrespondent für Yedioth Ahronoth), u.a. mit vielen Beispielen von den letzten Wahlen in Israel.

Zurück nach oben


TEIL 2 – Noch einige Beispiele von „Spirit of Entebbe“…


  1. spiritofentebbe.blogspot.com – Wenn Juden wählen
    Auf deutsche Printmedien ist Verlass. Seit Jahren scheint eines ihrer ungeschriebenen Gesetze zu lauten: „In der Vorberichterstattung zu Parlamentswahlen in Israel ausschließlich Fotos von Ultraorthodoxen zeigen.“ In diesem Jahr halten sich beispielsweise das Handelsblatt und die Süddeutsche Zeitung in vorbildlicher Manier an dieses Gebot. In beiden Fällen (siehe unten) wissen auch die Bildunterschriften zu gefallen.

    Handelsblatt, 27. März 2006: Kann ein Blick in die Bibel den Weg zur rechten Entscheidung weisen?

    Süddeutsche Zeitung, 28. März 2006: Nach einem ereignislosen Wahlkampf [
    wie bitte? SOE] erwartet Israel spannende Koalitionsverhandlungen. Die ultra-orthodoxe Schas-Partei könnte darin eine Rolle spielen.
    Das Berichterstattungsmuster hat Eldad Beck, Berlin-
    Korrespondent von Yedioth Ahronoth, schon 2003
    entdeckt . Mehr lustige Judenfotos finden sich hier . Eine andere Merkwürdigkeit ist unserem Blogfreund von Pre-Emptive Strike aufgefallen . Und wie man Nahostkorrespondent wird, hat Claudio Casula kürzlich recht anschaulich erklärt . Wer heute selbst solche Beispiele in seinem Briefkasten oder generell auf seiner Festplatte hat, maile sie bitte an mich . Danke.

  2. spiritofentebbe.blogspot.com – Typisch Judenstaat
    Die Welt Kompakt holt heute ihr
    Versäumnis von gestern nach und verdient sich ein Sonderlob:

    Welt Kompakt, 29. März 2006, Seite 7.
    Und unser Leser
    Sascha hat uns freundlicherweise darauf hingewiesen, dass auch die Zeit online ihre Israel-
    Wahlgalerie mit dem unvermeidlichen Foto eröffnet:

    Insgesamt zeigen zwei von acht Bildern ultraorthodoxe Juden, zwei weitere Sicherheitskräfte und der Rest eine leere Wahlkabine sowie die drei Spitzenkandidaten Olmert, Peretz und Netanyahu. In der Zeit besteht Israel also aus a) religiösen Fanatikern, b) Besatzern und c) Spitzenpolitikern. Typisch Judenstaat. Gisela Dachs kann eben leider nicht jeden Humbug verhindern.

  3. spiritofentebbe.blogspot.com – Typisch Judenstaat, Teil II
    Wir müssen uns korrigieren: Das gestern erwähnte
    Gebot der deutschen Printmedien gilt nicht nur für die Vorberichterstattung zu israelischen Parlamentswahlen. Auch am Tag danach wird den Lesern in Berlin, Bielefeld, Osnabrück, Düsseldorf und andernorts gezeigt: So sehen Juden aus.
    Verpassen Sie nicht
    Teil 1 und Teil 2 unserer beliebten Wahlreihe: „Juden schauen Dich an. “ Wie israelische Wähler mit ein bisschen Phantasie auch aussehen könnten, können Siehier ,hier und hier erahnen.

    Tagesspiegel, 29. März 2006, Seite 1 (vielen Dank an
    Henryk Broder für den Hinweis.)

    Neue Westfälische, 29. März 2006, Seite 1.

    Neue Osnabrücker Zeitung, 29. März 2006, Seite 1.

    Handelsblatt, 29. März 2006, Seite 7.

  4. PASSEND DAZU, SIEHE AUCH…
    Spirit of EntebbeThe Jew On occasion of Ariel Sharon’s ailment, German newspapers are using their increased coverage of Israel to bring readers a remarkably diverse image of the Jewish State’s citizens and World Jewry at large...

    Westfälische Nachrichten, January 7, 2006

    Münstersche Zeitung, January 7, 2006

    Süddeutsche Zeitung, January 7, 2006

Zurück nach oben


TEIL 3 – Noch etwas besonders „Schmackhaftes“ von ARTE

  1. Hat jemand von Euch die nachfolgende „nette“ ARTE Sendung von heute Abend gesehen….???Wenn ja, schickt uns doch boch bitte Eure Zusammenfassungen, wichtigsten Eindrücke, Eure Meinungen und Leserbriefe, etc.Die Sendung muß ein absolutes „Highlight“, ein „Hochpunkt“ an Ausgewogenheit und wahrheitsgemäßer Wiedergabe des Nahostkonflikts gewesen sein… die Überschrift deutet ja schon auf einiges „Nettes“ hin….
    Die Wiederholung ist übrigens am:
    1.04 um 15.15 Uhr und am 10.04 um 2.00 Uhr
    ARTE – Scharons großes Projekt (2002 – 2005) – Israel und die Araber: der ewige Traum vom Frieden (3)
    Wie Israels Ministerpräsident Ariel Scharon auszog, um seine palästinensischen Feinde zu vernichten und wie er sich dabei für jeden Schritt der Rückendeckung des mächtigsten Mannes der Welt versichert, zeigt der dritte Teil der Reihe.

    Terror prägt den Alltag in Israel, militärische Vergeltungschläge den Alltag der Palästinenser. Ein unerträglicher Zustand ohne Aussicht auf Besserung. Eine europäische Initiative soll das Blutbad stoppen und beginnt in den besetzten Gebieten mit den militanten Anhängern der Tanzim, der Hamas und des Dschihad über eine Waffenruhe zu verhandeln. Ein erster Erfolg auf dem Weg der Friedensverhandlungen scheint zum Greifen nahe. Doch Israels Bombenabwurf auf einen Wohnblock im Gazastreifen, bei dem einer der einflussreichsten Hamas-Führer, Shalah Shehadeh, sowie 13 weitere Palästinenser, darunter 9 Kinder getötet werden, macht alle Bemühungen zunichte. Die Hamas schwört Rache und setzt die Selbsmordattentate fort.
    Die USA legt die Road-Map vor, erneute Verhandlungen beginnen. Doch die die Attentate in Israel reißen nicht ab und nach zwei grausamen Anschlägen mit mehreren Toten innerhalb von 2 Tagen reagiert Israel härter denn je: In einem großen Vergeltungsschlag beginnen sie, den Amtssitz Arafats zu zerstören. Arafat fürchtet um sein Leben und erst das Eingreifen der USA stoppt die israelische Offensive.
    Mahmud Abbas wird palästinensischer Premierminister und nimmt 2003 am ersten Gipfeltreffen zwischen Israel und den Palästinensern seit Scharons Amtsantritt teil. Es findet in Jordanien unter der Schirmherrschaft Bushs statt. Mahmud Abbas und sein Außenminister Nabil Schaath erinnern sich: „Präsident Bush sagte uns allen, er sei von Gott mit einer Mission beauftragt worden. Gott habe ihm gesagt: George, geh hin und bring es zu Ende, bekämpfe die Terroristen in Afghanistan!“ Und das habe er getan, und dann habe Gott ihm gesagt: „George, geh hin und beende die Tyrannei im Irak!“ und auch das habe er getan, und nun höre er wieder Gottes Worte: „Geh hin und verschaffe den Palästinensern ihren Staat, verschaffe den Israelis Sicherheit und bring dem Nahen Osten Frieden!“ Und bei Gott, das wolle er tun.
    Nach unzähligen verworfenen Lösungsvorschlägen und dem Rücktritt Abbas lässt Scharon im Sommer 2005 die israelischen Siedlungen im Gazastreifen räumen. Im Gegenzug erhält er Zugeständnisse der USA. Der Mann, der über 35 Jahre die Palästinenser angeführt hatte, erlebt diesen Meilenstein in der Geschichte nicht mehr. Er starb nach zwei Jahren Hausarrest unter mysteriösen Umständen.
    Auch wenn die Räumung des Gazastreifen Grund zur Hoffnung gibt, scheint ein Friedensvertrag zur Beendigung des über ein halbes Jahrhundert dauernden Krieges auch weiterhin ein unerreichbarer Traum zu bleiben.
    Die einzelnen Sendungen der Reihe im Überblick:
    (1):
    „Israel und die Araber – Clintons letzter Friedensversuch (1999 – 2000) , Dokumentation am Mittwoch, den 15. März 2006 um 20.40 Uhr
    (2):
    „Israel und die Araber – Arafat im Hausarrest (2001 – 2002) , Dokumentation am Mittwoch, den 22. März 2006 um 20.40 Uhr
    (3):
    „Israel und die Araber – Das große Projekt (2002 – 2005) , Dokumentation am Mittwoch, den 29. März 2006 um 20.40 Uhr
    < Alle Sendungen zum Themenschwerpunkt Israel – Palästina
    ……………………………………………………..
    Der ewige Traum vom Frieden (3/3)
    Regie: Norma Percy, Mark Anderson, Dan Edge
    Produktion: Norma Percy, Mark Anderson
    Executive producer: Brian Lapping
    Koproduktion: Brook Lapping Productions, BBC 2, PBS in Assoziation mit ARTE France
    Dokumentationsreihe 3x55mn
    Großbritannien 2005 – 16:9, 56 Min.,
    Synchronfassung, ARTE F
    Erstausstrahlung


    1. —–Original Message—–
      From: Thomas Schreiber
      Sent: Thursday, March 30, 2006 12:33 PM
      Subject: Arte

      Der dritte Teil der Nahostdokumentation von Arte enthält so viele Verdrehungen, Lügen und eigenwillige Auslassungen wie Interpretationen, dass es fast unmöglich ist, sie aufzuzählen.

      Aber bemerkenswert ist, dass sie sogar mit ihren Bildern lügen, wofür es mehrere Beispiele gäbe. Hier ein besonders krasses Beispiel:

      Auszug aus einer Reuters Meldung:

      Reuters World Report – 11.06.2003 20:25:00 – Suicide bombing in Jerusalem kills at least 16 – By Matt Spetalnick
      JERUSALEM, June 11 (Reuters) – A Palestinian suicide bomber killed at least 16 people and injured nearly 100 on a Jerusalem bus on Wednesday to avenge an Israeli bid to assassinate a Hamas leader; Israel struck back within minutes, killing seven.
      Hamas said it dispatched the bomber, disguised as an ultra-Orthodox Jew, to carry out the revenge attack. The blast tore through a crowded No. 14 bus near the city’s main open-air market and sent bodies and limbs flying through the air.

      Und jetzt bitte den
      Filmausschnitt anschauen.
      SIEHEhttp://www.honestly-concerned.org/Temporary/ARTE_2006-03-29.wmv

      Offenbar sind israelische Busse in den Boden zementiert! (Ich vermute mal, dass die Bilder aus Haifa, dem Restaurant Maxim, und nicht einmal aus Jerusalem stammen).

    2. —–Original Message—–
      From: M.D.
      Sent: Thursday, March 30, 2006 10:36 AM
      Subject: Re: ARTE Sendung von heute Abend…

      Mahmud Abbas und sein Außenminister Nabil Schaath erinnern sich:
      Präsident Bush sagte uns allen, er sei von Gott mit einer Mission beauftragt worden. Gott habe ihm gesagt: George, geh hin und bring es zu Ende, bekämpfe die Terroristen in Afghanistan!“ Und das habe er getan, und dann habe Gott ihm gesagt: „George, geh hin und beende die Tyrannei im Irak!“ und auch das habe er getan, und nun höre er wieder Gottes Worte: „Geh hin und verschaffe den Palästinensern ihren Staat, verschaffe den Israelis Sicherheit und bring dem Nahen Osten Frieden!“ Und bei Gott, das wolle er tun.

      Dass Abbas sich erinnert, ist schon mal falsch.

      Sydney Morning Herald, 8.10.2005:
      „This report is not true,“ the Abbas statement said today. „I have never heard President Bush talking about religion as a reason behind the wars in Iraq and Afghanistan. President Bush has never mentioned that in front of me on any occasion and specifically not during my visit in 2003.“
      Shaath could not be reached for comment.

      http://www.smh.com.au/news/world/abbas-denies-bushs-mission-from-god-remark/2005/10/08/1128563027485.html

Zurück nach oben


TEIL 4 – Iran Protestaktionen während der WM


  1. Iran Protestaktionen während der WM
    Anfang des Jahres, hatte Paul Spiegel erfolglos zu Großdemonstrationen gegen die israelfeindlichen Hetztiraden des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmedinedschad am 26. Januar aufgerufen. Von der Annahme ausgehend, daß der Aufruf zu unkoordiniert, zu kurzfristig und zu vage war, haben wir die Hoffnung, daß wir mit gut 2 1/2 Monaten Vorbereitungszeit etwas bedeutungungsvolleres zu Stande bringen können sollten…Iran wird während der WM 3x in Deutschland spielen:

    7 11-Juni-06 Nürnberg MEX :IRN 18:00
    24 17-Juni-06 Frankfurt POR :IRN 15:00
    40 21-Juni-06 Leipzig IRN :ANG 16:00

    Wir (Rene Pollak, Leo Sucharewicz und ich) sind derzeit dabei eine Koalition für Protestaktionen gegen die Hasstiraden, Vernichtungsaufrufe, Atomaren Bemühungen und gegen die Holocaust Leugnung des Iran und des Iranischen Präsidenten zusammenzustellen. Hierbei würden wir uns über Eure Zusammenarbeit und Hilfe freuen würden.Die Hauptprotestaktionen sollen jeweils vor den Fußballstadien mit großen Protestkundgebungen stattfinden. Hierbei wollen wir sowohl mit Iranischen Exilvereinigungen, den Parteien, wie auch mit Jüdischen, Christlichen und anderen Organisationen zusammenarbeiten. Wir hoffen mehrere prominente Redner für diese Veranstaltungen finden zu können. Uns ist wichtig, daß wir hier nicht mit einigen handvoll Menschen vor den Stadien in der Menge untergehen, sondern tatsächlich einige Hundert Leute zusammentrommeln. (Derzeit legen wir den Schwerpunkt der Protestaktionen auf Frankfurt und Nürnberg.)Zusätzlich und unabhängig dessen wollen wir versuchen Karten zu den Spielen zu bekommen (bislang leider erfolglos), um auf diese Weise Israelische Fahnen in die Stadien zu bringen….Zum jetzigen Zeitpunkt würden wir uns über eine generelle Zusage betreffend einer Zusammenarbeit bei dieser Koalition genauso freuen, wie über Ideen und Vorschläge bezüglich prominenter Gastredner und andere produktive Anregungen, wie man am besten Vorgehen sollte, um bei solch einem wichtigen Anliegen, ausnahmsweise mal Massen zu mobilisieren. Für Weiterleitung dieser Nachricht an weitere potentiell interessierte Koalitionspartner für diese Aktionen, z.B. Gewerkschaften (?!) oder Exilorganisationen, etc. sind wir dankbar.Alle Interessierten, sollten sich bitte an info@honestly-concerned.org wenden. Mit Dank und besten Grüßen,Sacha

    1. „Proteste“ der etwas anderen Art, die ebenfalls während der WM in Planung sind…
      TAGESSPIEGEL
      Rechte wollen bei WM aufmarschieren Verfassungsschutz: Naziszene plant judenfeindliche Aktionen – und verbündet sich mit Polens Hooligans
      Berlin – Die rechtsextreme Szene will während der Fußball-Weltmeisterschaft mit gezielten Provokationen Aufmerksamkeit erregen. Nach Erkenntnissen von Verfassungsschützern planen NPD und Neonazis mehrere Demonstrationen, um sich mit dem judenfeindlichen Staatspräsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, zu solidarisieren. Ahmadinedschad ist bei Rechtsextremisten populär, weil er den Holocaust leugnet und die Vernichtung Israels fordert. Fünf Aufmärsche hätten NPD und Neonazis bereits angemeldet, sagten Verfassungsschützer dem Tagesspiegel. Am 10. Juni, dem ersten Tag nach Beginn der WM, wollten die Rechtsextremisten in Gelsenkirchen demonstrieren. Vier weitere Märsche seien zwischen dem 3. Juni und dem 25. Juni in Thüringen angemeldet. Wahrscheinlich werde die Szene eine ganze Serie von Demonstrationen während der WM inszenieren….

Zurück nach oben


Hinterlasse eine Antwort