AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

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  1. Das kann doch alles nicht wahr sein…
    YNET
    Compromise near on IAEA Israel dispute
    Diplomats at international conference say compromise near on resolution singling out Israel for criticism on nuclear activities; meanwhile Syria, Afghanistan battle for seat on board of UN nuclear watchdog agency
    Diplomats at a 145-nation conference say that a compromise is near on a resolution criticizing Israel’s nuclear activities.
    At issue is an Arab draft resolution at the International Atomic Energy Agency conference expressing concern about Israel’s nuclear capabilities.
    Although Israel has never confirmed it has nuclear weapons, it is widely believed to possess them.
    With the conference split on the draft resolution, its introduction would likely force a vote. That would heighten tensions between developed nations backing Israel and developing countries supporting the Muslim countries.

     

    1. derStandard.at Teheran beharrt auf eigene Uran-Anreicherung 
      Brüssel – Der Iran beharrt auf der Fortsetzung seines umstrittenen nuklearen Programms zur Urananreicherung. „Wir werden weitermachen“, sagte der iranische Botschafter bei der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO bzw. IAEA), Ali Asghar Soltanieh, am Donnerstag in Brüssel. Der Grund dafür sei, dass es keine rechtlich-verbindlichen internationalen Garantien für die Belieferung mit Kernbrennstoffen gebe. „Wir wollen diese Anreicherung als Notfallplan“, sagte der Botschafter. 
      Soltanieh warf dem Westen, und insbesondere den Vereinigten Staaten, vor, mit „doppelten Standards“ an den Iran heranzugehen. „Die USA und einige europäische Staaten verfolgen einen Hintergedanken. Sie wollen die IAEO in eine Überwachungsorganisation der Vereinten Nationen umwandeln.“ Außerdem würden die USA seit der iranischen Revolution das Ziel eines Regimewechsels in Teheran verfolgen. Der Iran könne keine Vorbedingungen für Verhandlungen mit dem Westen über das Atomprogramm akzeptieren, betonte der Botschafter. „Das ist Demütigung.“


    2. RIA NovostiRussland will enger mit Iran kooperieren
      MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Bei einem Treffen mit dem iranischen Botschafter in Moskau, Gholamreza Ansari, hat der russische Vizeaußenminister Alexej Borodawkin die Kooperation mit Teheran gelobt.
      „Russland und der Iran betonten ihre Bereitschaft, die bilaterale, regionale und internationale Zusammenarbeit auszubauen“, teilte das russische Außenministerium am Mittwoch mit.

    3. RIA Novosti – Iran will Wirtschaftszusammenarbeit mit Russland ausbauen
      ASTRACHAN, 03. Oktober (RIA Novosti). Iran ist nach den Worten des Vizepräsidenten Ali Saidlu an einer Erweiterung der russischen Wirtschaftspräsenz auf seinen Märkten interessiert.
      „Wir begrüßen die Präsenz Russlands auf unseren Märkten“, sagte Saidlu am Freitag bei einem Treffen mit dem russischen Vizepremier Viktor Subkow in Astrachan (Südrussland).
      Nach seinen Worten arbeiten beide Staaten in der letzten Zeit im Öl- und Gassektor sowie beim Flugzeugbau erfolgreich zusammen. Das Projekt des ersten iranischen Atomkraftwerkes in Bushehr, das von Russland gebaut wird, untermauere die russische Nahost-Politik.
      Subkow sagte seinerseits, Moskau und Teheran bauen ihre Beziehungen weiter aus. Dies trage zur Stabilität im Kaspisee-Raum bei. „Russland betrachtet Iran als den wichtigsten Partner bei der Lösung der Probleme im Nahen und Mittleren Osten sowie im Südkaukasus und im Kaspi-Raum.“ …

    4. RIA Novosti- Atomstreit: Irans Sturheit bringt Russland in Bredouille
      MOSKAU, 01. Oktober (Pjotr Gontscharow, RIA Novosti). Die neueste Resolution des UN-Sicherheitsrats hat Teheran stärker erzürnt als alle vorangegangenen.
      Die vorigen Resolutionen hatten im Unterschied zur jüngsten auch Sanktionen gegen Iran vorgesehen. Ebenfalls ein Unterschied war die einstimmige Zustimmung für die neueste Resolution.
      Irans Vertretung bei der UNO bewertete die Resolution als „deplaziert und nicht konstruktiv“. Irans Parlamentschef Ali Laridschani drückte sich offener und weniger diplomatisch aus: „Die IAEO-Haltung zu Iran und das heimtückische Verhalten der Sechser-Gruppe verringern die Rolle des Verhandlungsprozesses. Zu diesem politischen Spielchen (also Verhandlungen) müssten nun andere Entscheidungen getroffen werden.“

    1. PR-inside.com – Chamenei sagt Hamas-Regierung Unterstützung zu
      Teheran (AP) Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen Unterstützung zugesichert. Der Iran werde an der Seite der Hamas-Regierung in dem Autonomiegebiet stehen und «euch nie alleinlassen», sagte Chamenei am Mittwoch dem staatlichen Rundfunk zufolge. Den Ministerpräsidenten der Hamas im Gazastreifen, Ismail Hanija, würdigte Chamenei als «heiligen Krieger». Israel verliere zunehmend an Stärke, erklärte Chamenei dem Bericht zufolge weiter. Die gesamte islamische Welt hoffe, dass eines Tages «Palästina den Palästinensern zur Verfügung steht». 

       

    2. YNET – Khamenei: Iran won’t let Palestinians be alone
      Iranian supreme leader foresees collapse of Zionist regime, pledges world of Islam ‚will watch the day Palestine is at the disposal of the Palestinian people‘
      Associated Press Published:  10.01.08, 16:28 / Israel News 
      Iran’s supreme leader Ayatollah Ali Khamenei said on Wednesday that Iran will stand beside the Hamas government in Gaza and that Israel is weakening and on the path to eventual destruction, state television reported.

  2. Was juckt’s Europa, RU und China: Khamenei wird weiterhin als moderat angesehen…(bd)
    THE JERUSALEM POST 
    Khamenei: Iran will stand by Hamas, ‚holy warrior‘ Haniyeh
    Iran’s supreme leader Ayatollah Ali Khamenei said on Wednesday that Iran will stand beside the Hamas government in Gaza and that Israel is weakening and on the path to eventual destruction, state television reported.
    Khamenei, who has the final say on all state matters, called Hamas’s prime minister in Gaza, Ismail Haniyeh, a „mujahed“, or holy warrior, saying „the Iranian nation will never let you be alone.“
    Khamenei said Israel „has weakened day by day … Today, officials of the Zionist regime acknowledge that they are moving towards weakness, destruction and defeat,“ according to state television.
     
     

    1. FOCUS Iran: Innenminister gesteht gefälschtes Oxford-Diplom

      Irans Innenminister Ali Kordan hat erklärt, dass sein Ehrendoktortitel der britischen Elite-Universität Oxford eine Fälschung ist. Nachdem Kordan zum Innenminister ernannt worden war, hatten Abgeordnete ernsthafte Zweifel an der Echtheit seines Ehrendoktortitels der Rechtswissenschaften geäußert.
      Nach anhaltender Kritik aus den Reihen des Parlaments hat Irans Innenminister Ali Kordan zugegeben, dass sein Ehrendoktortitel der britischen Elite-Universität Oxford falsch ist. In einem Brief an Präsident Mahmud Ahmadinedschad versicherte Kordan, er habe keine Ahnung von der Herkunft des Dokuments gehabt, wie die Tageszeitung „Iran“ am Dienstag berichtete. Nach der Ernennung Kordans zum Innenminister hatten Abgeordnete den Ehrendoktortitel der Rechtswissenschaften in dessen Lebenslauf angezweifelt. Auch die Universität Oxford erklärte, sie habe keinerlei Unterlagen über eine Verleihung eines Diploms an den Minister.  

  3. spiegel.de  BLAMAGE MIT OXFORD-DOKTORTITEL  Irans Innenminister gibt Fälschung zu 
     
    Foto: daylife
    . Innenminister Kordan: Will von nichts gewusst haben
     
    Seit acht Jahren ist der iranische Innenminister Ali Kordan angeblich Ehrendoktor in Oxford. Die noble Universität weiß davon nichts. Kordan legte sogar eine Urkunde vor, musste jetzt aber einräumen: Sie war gefälscht – was der Minister nicht einmal geahnt haben will.
    Nach anhaltender Kritik des Parlaments hat Irans Innenminister Ali Kordan zugegeben, dass sein Ehrendoktortitel in Rechtswissenschaften von der britischen Elite-Universität Oxford eine Fälschung ist. In einem Brief an Präsident Mahmud Ahmadinedschad versicherte er indes, er habe keine Ahnung von der Herkunft des Dokuments gehabt. 
     
    Nach seiner Ernennung im August stieg der Druck auf Kordan, als Abgeordnete ihn beschuldigten, sich die Doktorwürde nur ausgedacht zu haben. Kordan legte eine Kopie des Zertifikats vor: Datiert auf Juni 2000, unterschrieben von drei Professoren. Kordan habe ein „neues Kapitel der vergleichenden Rechtswissenschaft aufgeschlagen“, hieß es da. Ahmad Tavakoli, Chef der parlamentarischen Untersuchungsabteilung, schickte das Zertifikat nach Oxford.
     

    1. live-PR.com  Wende in der österreichischen Iran-Politik?  STOP THE BOMB kritisiert Konferenz-Sponsoring der OMV und begrüßt Äußerungen der ÖVP und der Grünen zum Iran-Geschäft
      Am kommenden Wochenende findet in Teheran die Iran-Gas-Export-Konferenz statt, bei der die OMV, die den Abschluss eines Milliardengeschäfts mit dem iranischen Regime plant, als Silver-Sponsor auftritt. Angesichts des Rücktritts vom Sponsoring der Konferenz seitens Shell meint Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin des Bündnisses STOP THE BOMB, das sich gegen Geschäfte mit dem iranischen Regime engagiert: „Anders als der Shell-Konzern scheint die OMV weiter daran festzuhalten, Wirtschaftsfördermaßnahmen des Teheraner Terrorregimes direkt zu finanzieren.“
      STOP THE BOMB begrüßt hingegen die Stellungnahme des ÖVP-Klubobmann-Sprechers Thomas Schmid, der darauf verwies, dass der OMV seitens seiner Partei mehrfach nahe gelegt worden sei, auf Vereinbarungen mit dem Iran zu verzichten. Ebenso bemerkenswert ist, dass die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek, dem OMV-Deal mittlerweile nicht nur, wie bisher, skeptisch gegenüber steht, sondern diesen vielmehr „zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt“. Simone Dinah Hartmann betont allerdings, dass sich bei beiden Parteien erst wird zeigen müssen, ob solche Äußerungen eine substantielle Änderung der Iran-Politik bedeuten: „Angesichts der ständig wiederholten iranischen Drohungen gegen Israel und des Terrors gegen die iranische Bevölkerung wäre von Österreich eine konsequente Sanktions-Politik gefordert. Interessant wäre zu erfahren, warum es gerade aus der Sozialdemokratie keinerlei Anstalten in diese Richtung gibt.“

    2. Wiener Zeitung – Iran: OMV bei Gaskonferenz
      Teheran. (af) An diesem Wochenende kommt das „who is who“ der Öl- und Gasindustrie in Teheran zur zweiten „Iran-Gas-Export-Konferenz“ zusammen. Dass der österreichische Erdölkonzern OMV als „Silber“-Sponsor auftritt, hat im Vorfeld den Argwohn pro-israelischer und irankritischer Kreise geweckt. Doch die OMV ist nicht allein: Die französische Total ist „Platin Sponsor“ und auch Shell mischt mit – alle erwarten sich lukrative Geschäfte von der Tagung.

    3. Man beachte i.B. die antsemitischen Forenbeiträge am Ende dieses Artikels…
      STANDARD
      Kommentar der anderen: Ignorante OMV-Strategie? – Zur Kritik von Benjamin Weinthal an den politischen Implikationen des OMV-Deals im Iran. Das Unternehmen wehrt sich gegen die Vorwürfe unter Berufung auf die Iran-Expertise eines Menschenrechtsexperten
      Bezugnehmend auf den Gastkommentar des Jerusalem Post-Korrespondenten Benjamin Weinthal („Israel, die Wahl und die
      OMV„, der Standard, 1. 10.) ist es mir ein Anliegen, einige Angaben des Autors zu relativieren: 
      Ziel der OMV ist es, die Versorgungssicherheit Europas und Österreichs mit Erdgas zu stärken. Der Iran als das Land mit den zweitgrößten Erdgasreserven ist heiß umworben. Es geht nun darum, wer das so dringend benötigte Erdgas für sich nutzbar machen kann. Ist es Europa? Die meisten europäischen Erdgasunternehmen sind in diesem Sinne im Iran tätig und wir dürfen nicht vergessen: der europäische Gasbedarf steigt in den nächsten Jahrzehnten stark an, gleichzeitig sinkt die europäische Gasproduktion. Wir benötigen daher dringend Alternativen. Ist es China oder Indien? Hier gehört berücksichtigt, dass der Iran auch die Option hat, andere Länder zu beliefern und dass diese Länder „hungrig“ nach Energie sind. Oder ist es Russland. Was wäre das für eine Ironie der Geschichte, wenn Europa iranisches Gas via Russland beziehen würde. Diesen Fragen muss sich Europa stellen….

  4. Die Presse Britischer Minister: Nabucco ja, aber keine Projekte im Iran
     
    (c) Die Presse (Clemens Fabry) – Malcolm Wicks 
    Der britische Energieminister Wicks forciert die Atomkraft, sucht aber noch „ein Loch“ für den Atommüll.
     
    Die Presse: Großbritannien hat ja ein ehrgeiziges Programm zum Ausbau der Atomenergie. Die Österreicher sind hingegen sehr skeptisch, was Atomenergie angeht. Hierzulande denkt man dabei meist sofort an den Unfall in Tschernobyl. Was ist Ihr erster Gedanke beim Thema Atomkraft?
    Malcolm Wicks: Lassen Sie mich unseren Zugang zum Thema Atomkraft erklären. Es gibt für uns zwei Gründe, die Atomkraft zu forcieren. Einerseits ist dies die globale Erwärmung aufgrund der Kohlendioxid-Emissionen. Das ist unserer Meinung nach die größte Herausforderung für unseren Planeten in diesem Jahrhundert. Bis zum Jahr 2050 wollen wir in Großbritannien unsere CO2-Emissionen um 60 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 senken. Andererseits geht es auch um eine sichere Energieversorgung.  

    1. weltwoche.ch Adolf Achmadinedschad  Matthias Küntzel
      Mahmud Ahmadinejad hat sich einmal mehr als dreister Antisemit profiliert. Neu ist, dass Irans Präsident damit vor der Uno-Vollversammlung reüssiert und Beifall erhält.
      Letzte Woche erlebte New York eine besondere Premiere: Erstmals wurde die Rednertribüne der Uno-Vollversammlung für antisemitische Agitation genutzt. Ausgerechnet vor jener Organisation, die im Widerstand gegen die Nazis und als die Quintessenz der Lehren aus den Verbrechen des Zweiten Weltkriegs gegründet worden war, konnte am 23. September 2008 die Paranoia eines Adolf Hitler fröhliche Urständ feiern.
      Absonderlich genug, dass Achmadinedschad seine Uno-Auftritte zu Predigten umfunktioniert, in denen die Wiederkunft des schiitischen Messias herbeigesehnt wird fünf Stossgebete für den zwölften Imam waren es in diesem Jahr. Zusätzlich liess er seine Rede von den «Protokollen der Weisen von Zion» inspirieren.
      Auf der einen Seite, belehrte er die Delegierten aus aller Welt, stünden «die Würde, die Integrität und die Rechte der amerikanischen und europäischen Völker» und auf der anderen Seite deren ewiger Feind: «die kleine, aber hinterlistige Zahl von Leuten namens Zionisten». 

    2. Ich gehe jede Wette ein, dass Pater Miguel D´Escoto Brockmann auch Anhänger der so genannten Befreiungstheologie ist, die mit Befreiung ein wenig, mit sozialistischer Gleichmacherei aber sehr viel am Hut hat. (bd)
      ACHGUT
      Nasrin Amirsedghi: Bombenstimmung bei den UN
      Der 75-järige nicaraguanische katholische Priester, Träger des sowjetischen Lenin-Friedenspreises und seit dem 16.09.08 frisch gewählter Präsident der UN-Vollversammlung für die laufende Sitzungsperiode, Pater Miguel D´Escoto Brockmann, ist nicht nur ein „Freund klarer Worte“, er ist auch Freund aller Heldentaten. Am 23. September dieses Jahres sind wir bei der 63. UN-Vollversammlung Zuschauer in einem Gruselkabinett des 21. Jahrhunderts:
      „On behalf of the General Assembly, I wish to thank his Excellency the President of the Islamic Republic of Iran and request the representatives to remain seated while I greet the President.“
       


       
    3. Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten Berliner Verein fordert Boykott gegen Iran
      BERLIN (inn) – Das „Mideast Freedom Forum e.V.“ (MFFB) hat zum Boykott aller politischer Geschäfte aufgerufen, die den Iran unterstützen. Grund dafür war die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor der UN-Generalversammlung am 23. September dieses Jahres. Darin hatte er die „zionistischen Mörder“ angegriffen und auf eine jüdische Weltverschwörung hingedeutet.
      „Das iranische Regime droht mit der Vernichtung Israels und es setzt alles daran, die technischen Mittel zur Verwirklichung dieser Drohung zu erlangen. Je länger wirkungsvolle Sanktionen gegen die religiöse Diktatur im Iran ausbleiben, desto unverschämter und aggressiver tritt diese auf“, heißt es in einer Pressemittelung des Mideast Freedom Forums.

  5. LIZASWELT  Honsowitz des Tages
    Es steht zu vermuten, dass der Verteidigungsattaché der deutschen Botschaft in Teheran von der Ansprache Mahmud Ahmadinedjads vor der UN-Vollversammlung derart beeindruckt war, dass er den Mann anschließend dringend einmal live sehen und hören musste. Anders ist die folgende Meldung der Nachrichtenagentur AFP nämlich kaum zu erklären: 
    Der deutsche Botschafter im Iran ist ins Auswärtige Amt einbestellt worden. Herbert Honsowitz sei „zu Konsultationen zurück nach Berlin gerufen“ worden, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Wie aus Regierungskreisen verlautete, steht die Einbestellung in Zusammenhang mit einem Vorfall in Teheran, über den der „Spiegel“ am Wochenende berichtet hatte. Demnach war der Verteidigungsattaché der Botschaft zu einer Militärparade in der iranischen Hauptstadt gegangen, obwohl die EU-Botschafter sich darauf verständigt hatten, der Veranstaltung fernzubleiben. Bei der Parade, auf der Irans Präsident Mahmud Ahmadinedjad eine Rede hielt, wurden den Zuschauern neben Waffen auch Banner mit dem Aufruf zur Vernichtung Israels präsentiert. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist dem Bericht des „Spiegel“ zufolge „sehr verärgert“ über den Vorfall. Er wolle mit Honsowitz, der als iranfreundlich gelte, am Montag klären, ob der Botschafter seinem Verteidigungsattaché keine ausreichend klaren Anweisungen erteilt habe. 
    Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse diese Unterredung zutage fördert. Möglicherweise war die Anweisung des „iranfreundlichen“ Botschafters ja durchaus hinreichend eindeutig und lautete, sich die Banner auf der Parade ganz genau anzusehen, um im absehbaren Falle böswilliger Übersetzungsfehler seitens der zionistischen Kampfpresse gewappnet zu sein. 
    Bitte weiterlesen… 

  6. volksstimme.de –  Moskau setzt Israel wegen Teherans Atomprogramm indirekt unter Druck – Jürgen Liminski 
    Ein Militärschlag gegen den Iran hätte für Russland nur Vorteile
    Der Kaukasus und der Iran – die beiden Krisenherde hängen in der Tat zusammen, allerdings anders, als es eine in der deutschen Presse zwar beliebte, aber kurzsichtige Betrachtung nach dem Motto “ wenn du Gespräche absagst, kann ich das auch “ wahrnimmt. Moskau verfolgt konsequent gesteckte Ziele. Diesen Eindruck erhält, wer die Diskussion in Sachen Iran nicht nur in New York und Europa, sondern auch in Israel und Washington beobachtet.
    Denn die neue UN-Resolution, die von der Sechsergruppe in New York am Wochenende beschlossen wurde, bekräftigt lediglich den Status quo. Man will weiter verhandeln. Weitere Sanktionen wurden nicht beschlossen. Politisch gesehen ist es eine Resolution mit dem Ziel, weiterhin das gemeinsame Interesse der USA, Russlands, Frankreichs, Chinas, Großbritanniens und Deutschlands zum Thema „iranische Nuklearkapazitäten“ zu bekunden. Mehr nicht.

    1. HA’ARETZ Time Magazine: Israel fears U.S. radar will leave it ’naked in front of America‘
      Radar system to be deployed in Negev to detect Iran missiles will record every movement in Israel’s skies. 

    2. JP ‚US radar could jeopardize IDF secrets‘
      „Time“ quotes Israeli official saying „Even [spouses] have a few things they’d like to keep from each other.“

  7. WELT ONLINE USA stellen Israel modernes Radar zur Verfügung
    Washington (dpa) – Die USA haben Israel ein hochmodernes Radarsystem zur Verfügung gestellt. Das bestätigte Pentagonsprecher Geoff Morrell in Washington. Bereits vor einigen Tagen hatten Medien in Israel von den Plänen berichtet. Militärsprecher hatten aber zunächst keinen Kommentar dazu abgeben wollen. Die Anlage werde von amerikanischem Personal betrieben, sagte Morrell. Sie soll früher als bisher vor möglichen Raketenangriffen aus dem Iran warnen und Daten an Abfangraketen zu übermitteln. 

  8. Jesus.de – Publizist Broder kritisiert Kulturaustausch mit Iran
    (epd) – Der Publizist Henryk M. Broder hat den Organisatoren von Kulturaustauschen mit dem Iran vorgeworfen, das dortige totalitäre Regime zu unterstützen.

     

    1. lifepr.de Studienreise von Dr. Tigges in den Iran
      (lifepr) Kiel, 02.10.2008 – Orientalische Baukunst und eindrucksvolle Natur: Einblicke in die Schönheit des Iran ermöglicht eine Studienreise von Dr. Tigges … 
      Registrierung erforderlich (bd) 


  9. Mahmoud Ahmadinejad hat den iranischen Zentralbankchef abgesetzt und einen neuen ernannt. Wirtschaftsexperten warnen den Präsidenten vor weiter steigender Inflationsrate.
    Nachdem Ahmadinejad im letzten Jahr einige Beratungsgremien des „Parlaments“ und der Regierung, unter anderem die für Wirtschaftsfragen zuständigen Gremien, aufgelöst hatte, beschwerte sich das „Parlament“. Ahmadinejad hatte diese Gremien ohne dessen Zustimmung aufgelöst. Ein Streit entbrannte.
    Das „Parlament“ war gegen die Auflösung seiner Institutionen. Der Wächterrat stellte sich auf die Seite des Präsidenten. Die hierzulande als Schlichtungsrat bekannt gewordene „Versammlung zur Erkennung der Systeminteressen“, die vor allem die Position des Revolutionsführers stärken soll und ihn berät, sprach nun ein Machtwort und beschloss die Wiedereinsetzung der 18 Beratungsräte. Der Direktor der iranischen Zentralbank, Tahmasseb Mazaheri, hatte die Entscheidung zur Auflösung der Gremien stets bedauert.
    Wenige Tage bevor der Schlichtungsrat diese Entscheidung getroffen hatte, wurde Mazaheri
    von Ahmadinejad entlassen.
    Ahmadinejad ernannte Mahmoud Bahmani als den Nachfolger des abgesetzten Mazaheri. Bahmani hat Berichten iranischer Medien zufolge die Position des Zentralbankchefs nur deswegen erhalten, weil sein Stellvertreter Hussein Samsami auch neu ernannt worden ist. Samsami ist eng verwandt mit dem ersten Sekretär von Ahmadinejad. Ein Beispiel für den im Iran üblichen Nepotismus.

  10. Basler Zeitung – Die Wirtschaftskrise schlägt den Iranern aufs Gemüt  Im Iran ist das Volk zunehmend unzufrieden mit der Regierung in Teheran. Offenen Widerstand aber gibt es kaum. Dafür boomt die Psychoindustrie.
    Zwei Iranerinnen in einem Einkaufszentrum: Zeitvertreib für die einen, unerschwinglicher Luxus für die anderen. 
    Zwei Iranerinnen in einem Einkaufszentrum: Zeitvertreib für die einen, unerschwinglicher Luxus für die anderen.
    Bild: MOHAMMAD KHEIRKHAN
    Naser Amoli erwartet uns vor dem Tor seines Hauses. Wir, der Besucher aus Europa und sein Begleiter Farhad, ein Physiker an der Universität von Mashhad, haben uns verspätet. Den Gastgeber Amoli kennt der Reporter aus früheren Jahren. Er hat die Zeitung «Tus», das erste Blatt der Reformer, in Mashhad gegründet. Später wurde «Tus» von Teheraner Freunden übernommen. Jetzt ist Amoli Sprecher von Mosharekat, der stärksten Partei der Reformbewegung.
    Durch einen Hof mit akkurat angelegten Blumenbeeten erreichen wir das zweistöckige Haus aus ockerfarbenen Ziegelsteinen. Als wir im geräumigen Gästezimmer Platz genommen haben, sagt der Gastgeber, dass der Raum eine gewisse historische Bedeutung habe. Dann erzählt er, dass in den 50er- und 60er-Jahren der Vordenker der islamischen Revolution, Ali Shariati, mit seinen Mitstreitern hier über Gott und die Welt debattiert habe. Shariati, ein islamischer Intellektueller aus Mashhad, hatte an der Pariser Sorbonne Soziologie studiert. Er sah in Sartre seinen geistigen Mentor. Seine Bücher, obwohl unter dem Schah zeitweise verboten, wurden Bestseller…
    1. diestandard.at  Interkulturelles Symposion: Frauen in Iran heute
      Foto: Flyer Frauen in Iran 
      Flyer des Symposiums „Frauen in Iran“. 
      Einblicke in die Rolle von Frauen in Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien abseits der gängigen Iran-Bilder
      Wien – Das Bild von Iran wird heute hauptsächlich von Medienberichten über Atomwaffenprogramme des Landes geprägt. Kaum erfahren Menschen in Österreich etwas über die iranische Gesellschaft, insbesondere über die Rolle der Frauen. Jene hat laut Aussagen der Veranstalterinnen des Symposiums „Frauen in Iran, heute“ in den letzten Jahren eine beachtenswerte Dynamik entwickelt. Die Österreich-Iranische Gesellschaft, ProFrau und das Kulturforum „Das Iranische Wien“ (IRAWIEN) haben unter dem Ehrenschutz von Außenministerin Ursula Plassnik eine Konferenz zum Thema gestaltet. 
      Das Interkulturelle Symposion soll Interessierten in Österreich aus erster Hand Informationen über andere aktuelle Aspekte Irans vermitteln. Zum Symposion sind  Expertinnen aus den Bereichen Journalismus und Kommunikation, Theater, Film und Literatur, Architektur und Management nach Wien eingeladen.

    2. Die „Expertin“ für Übersetzungsfragen spricht in ihrem Interview wieder einmal von „vielen [reformbereiten] religiösen Autoritäten“, benennt aber keine einzige…(bd)
      KSTA 
      Die Lage im Iran wird schlimmer 
      Bild vergrößern 

      Katajun Amirpur, geb. 1971, studierte Islamwissenschaft in Bonn und Teheran. 
      Die Islam-Expertin Katajun Amirpur spricht nach der Verschärfung des Strafrechts im Iran über die Angst der Reformgegner und den weit verbreiteten Wunsch nach Trennung von Staat und Religion.
        
      KÖLNER STADT-ANZEIGER: Frau Amirpur, das iranische Parlament hat eine Verschärfung des islamischen Strafrechts gebilligt. Welche Auswirkungen hat das?  
      KATAJUN AMIRPUR: Die wichtigste Änderung ist die Todesstrafe für religiös Abtrünnige. Zwar hat diese Strafe schon immer im islamischen Gesetz existiert, aber nun soll die Strafe als Gesetz vom Staat geahndet und konsequent durchgeführt werden. Das war bisher nicht so. Und vor allem: Was oder wer gilt als religiös abtrünnig? Es ist zu befürchten, dass das ganz weit ausgelegt wird. Es gibt Geistliche, die sagen, schon eine Frau, die ihr Haar nicht ordentlich bedeckt, soll als Glaubensabtrünnige gelten.

  11. Tirol Online – Frauen im Iran – „Wie Autos, die ohne Licht fahren, aber fahren“  In Wien findet ein zweitägiges Symposiums „Frauen im Iran heute“ statt. Iranische Expertinnen sehen Situation der Frauen im Iran verbessert – relativ verbessert
    AP2_20081001_133626_181(ml)
    Die Expertinnen sehen die Situation der Frauen im Iran verbessert – relativ verbessert.
    Wien – „Wie Autos, die ohne Licht fahren, aber fahren“ – mit diesem im Iran gängigen Ausspruch hat die iranische Arbeitsmarkt-Expertin Firouzeh Saber die gesellschaftliche Bewegung von Frauen im Iran am Freitag vor Journalisten verglichen.
    Trotz vieler Probleme würden Frauen auf pragmatischer Ebene „durch stille Tätigkeit versuchen, etwas weiterzubringen“.
    Zu Diskussionen im Rahmen eines zweitägigen Symposiums „Frauen im Iran heute“ wurden aktive Frauen aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Journalismus, Theater, Literatur und Architektur bis morgen, Samstag, in die Diplomatische Akademie nach Wien eingeladen...

  12. Neues Deutschland – Teil 2 der ND-SERIE: Iran und die arabischen Nachbarn – Von Elefantenduellen, Poker- und Schachspielern
    Die Sprache des Westens – besonders die der USA – gegenüber Iran wird täglich aggressiver. Trotz weiterlaufender Verhandlungen droht bereits zum dritten Mal in diesem Jahrtausend nach Afghanistan (seit Ende 2001) und Irak (seit März 2003) ein Krieg gegen ein Land des Mittleren Ostens. ND-Autoren beleuchten in einer Serie verschiedene Aspekte der gegenwärtigen Krise.
    In der arabischen Welt schaut man auf den Konflikt zwischen den USA und der regionalen Großmacht Iran wie auf zwei Elefanten. Ob sie miteinander kämpfen oder ob sie sich lieben – das Gras unter ihnen wird zertrampelt. Viel für den Frieden in der Region hängt jedoch davon ab, ob das Verhältnis der arabischen Nachbarstaaten und auch der Türkei zu Iran gutnachbarschaftlich ist. Diese Beziehungen sind seit Jahrhunderten spannungsreich. Großmachtambitionen und Hegemoniestreben, durchsetzt von ethnischen und religiösen Konflikten, stoßen aufeinander. Dennoch war die Grenze Irans zum Osmanischen Reich, 1639 durch den Vertrag von Qasr-e-Shirin festgelegt, nach dem Ersten Weltkrieg zur Türkei stabil, während mit der Entstehung unabhängiger arabischer Staaten die Grenzen zu Irak und arabischen Golfmonarchien strittig blieben. Um den Grenzverlauf im Schatt el-Arab zu ändern und die von arabischstämmigen Iranern bewohnte erdölreiche Provinz Khusistan zu erobern, hatte Iraks Diktator Saddam Hussein 1980 einen achtjährigen Krieg gegen Iran begonnen. Iran seinerseits besetzte in den 70er Jahren drei Inseln im Persischen Golf, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten beansprucht werden….

  13. Tages-Anzeiger Online – Geldwäscherei-Vorwürfe: Iraner  Rund ein Dutzend Personen aus dem Dunstkreis der oppositionellen iranischen Volksmujahedin sind in der Schweiz und Frankreich festgenommen worden.
    Die Festnahmen seien letzte Woche erfolgt, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Justizbehörden. Hintergrund seien die Finanzoperationen einer Organisation, die in Verbindung mit den Volksmujahedin stehe.
    Volksmujahedin weisen Vorwürfe zurück
    In Bern bestätigte die Bundesanwaltschaft (BA), dass in diesem Zusammenhang Ermittlungen geführt würden. Mehrere Personen befänden sich in Untersuchungshaft, sagte eine BA-Sprecherin. Ein Anwalt der Volksmujahedin bezeichnete die Vorwürfe als haltlos….

  14. Nationaler Widerstandsrat Iran – Iran: Regierungsbetriebene Krankenhäuser verkaufen Spendenblut
    NWRI – Die Krankenhäuser der Regierung verkaufen gespendetes Blut wieder an Patienten. Dies wurde deutlich, als einige Patienten, die Operationen an lebenswichtigen Organen benötigten, extra Berechnungen für Blut, das sie von den Krankenhäusern erhielten, auf der ihrer Abrechnung fanden. Für viele Iraner ist es Tradition Blut zu spenden, als Hilfe für Landsmänner in Not….

  15. RIA Novosti Ahmadinedschad bei CNN: USA und Israel werden Iran nicht angreifen
    MOSKAU, (RIA Novosti). Die USA-Bürger sind intelligent genug und werden die US-Regierung daran hindern, Iran zu überfallen. Diese Meinung äußerte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Sonntag in einem CNN-Interview.
    Wie er weiter ausführte, hat sich die iranische Nation in der gesamten Geschichte Irans niemals gegen eine andere Nation erhoben. „Die Geschichte hat gezeigt, dass sich Iran für Frieden einsetzt und mit den anderen Ländern befreundet ist“, betonte er.
    In dem Krieg, den Iran im vergangenen Jahrhundert gegen Saddam Hussein führen musste, habe Iran „sich selbst verteidigt“. Hussein sei dabei von den USA unterstützt worden, so Ahmadinedschad.
     

  16. ishr.org  Iran: Bahá’í-feindliche Unterschriftenaktionen
    IGFM: Fortsetzung der Diskriminierung religiöser Minderheiten
    Teheran – Frankfurt am Main – (30. September 2008) – Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) jetzt erfahren hat, wurden am Freitag, den 19. September, in Teheran beim Mittagsgebet Unterschriftenlisten mit diskriminierenden und feindlichen Angaben gegen die Bahá’í-Minderheit verteilt. In Anwesenheit des politischen und religiösen Führers Ayatollah Sayed Ali Khamenei achteten Beamte des Ministeriums für Staatssicherheit darauf, dass die Besucher auf dem Weg zum Gebet ihre Unterschrift leisteten. Die IGFM kritisiert die Unterschriftenaktion als weitere Hetzaktion gegen die Bahá’í im Iran.

  17. idea  Iran lässt zwei angeklagte Christen frei
    T e h e r a n / R o m  – Der Iran hat zwei wegen „Abfalls vom Islam“ angeklagte Christen freigelassen. Laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos (Rom) vom 30. September handelt es sich um Mahmud Matin Azad und Arash Basirat.
    Der 52-jährige Matin und der 44-jährige Basirat, über den auch unter dem Namen Bandari berichtet wurde, gehören einer evangelikalen Hausgemeinde in Shiraz an und waren seit dem 13. Mai inhaftiert. Die Anklage gegen beide bleibt trotz der Freilassung bestehen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten die beiden Christen als „Gefangene des Monats September“ benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Der iranische Staats- und Regierungschef Mahmud Ahmadinedschad war am 25. September in New York mit Kirchenvertretern zusammengetroffen. Beobachter gehen davon aus, dass die Freilassung in Zusammenhang mit der Begegnung steht. Nach inoffiziellen Quellen sollen im Iran 43 Personen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, inhaftiert sein, so die Nachrichtenagentur Adnkronos.

    1. BR  Toleranzpreis für Schirin Ebadi Menschenrechte in Zeiten der Gewalt
      Sie kämpft für die Rechte der Frauen und Kinder. Die iranische Juristin Schirin Ebadi musste ihren Beruf aufgeben, erhielt Morddrohungen, saß mehrfach im Gefängnis. Aber sie hat sich nie entmutigen lassen. Die Evangelische Akademie Tutzing verleiht ihr heuer den Toleranzpreis. 

  18. diestandard.at  Shirin Ebadi mit Toleranzpreis ausgezeichnet
    Foto: APA/AP/Vahid Salemi 
    Die Evangelische Akademie verlieh Shirin Ebadi die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre mutige Arbeit. 
    Frauenrechtlerin mit Auszeichnung der Evangelischen Akademie Tutzing bedacht – Indes werden im Iran Vorwürfe gegen sie wegen angeblicher Apostasie laut
    Tutzing/Wien – Die iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi ist am Mittwoch bei einem Festakt mit dem Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet worden. In ihrer Dankesrede warnte Ebadi laut Redetext die westlichen Länder davor, den gesamten Islam als undemokratisch zu verurteilen. Ebadi selbst, die sich als Anwältin besonders für die Frauen- und Kinderrechte im Iran einsetzt, geriet zuletzt wieder ins Visier der vom schiitisch-klerikalen Staat kontrollierten Medien, die eine regelrechte Verleumdungskampagen gegen sie starteten.
     

  19. Lächerlich und absurd. (bd)
    ZEIT 
    Hitchens: Obama ist der wahre Falke in Sachen Iran
    Christopher Hitchens stellt in Slate klar, dass nicht McCain, sondern Obama Kissingers Empfehlung für den Umgang mit Iran richtig zitiert hat. Kissinger hat wenige Tage vor der Debatte für „bedingungslose“ Gespräche mit Iran auf hoher Ebene plädiert. Er würde zwar bevorzugen, die Gespräche zuerst auf Ausenministerebene zu führen (bei einem früheren Aussenminister auch nicht sehr verwunderlich). Aber es ist ganz klar, dass er für „top level“-Gespräche plädiert, ganz wie Obama es auch vorschlägt. Dass Kissinger sich später im Weekly Standard hinter McCain gestellt hat, ist Parteiloyalität, die leider nicht mit seinen eigenen vorangegangenen Aussagen übereinzubringen ist.Und dann nimmt Hitchens Darstellung eine interessante Wendung: Er macht klar, dass McCain von Obama in Sachen Pakistan und Iran „out-hawked“ worden sei.

  20. Genau das ist der springende Punkt in Bezug auf den Iran. Unsere  Proteste richten sich nicht gegen die Menschen dort, sondern gegen das verbrecherische Regime, unter dem auch die eigene Bevölkerung leiden muss!
    eol.ch  Shurak Maleki, Kilometer 17’010
    Bruno Blum, Steinhuserberg, und seine Freundin Yvonne Huber sind seit Ende April im Campingbus Richtung Indien unterwegs. Im EA berichten sie regelmässig vom Verlauf ihrer Reise.
    Der Empfang im Iran ist unglaublich herzlich. Am ersten Tag lagern wir auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe eines Dorfes. Gegen Abend herrscht plötzlich reger Verkehr auf dem Weg, welcher unmittelbar an unserem Lagerplatz vorbeiführt. Die Menschen fahren von ihren Gärten nach Hause.

  21. Überhaupt nicht überzeugend, was Dr. Kötter hier schreibt. Im Endeffekt läuft es wieder auf das Unschuldslamm hinaus. Typische ND-„Ausgewogenheit“, wenn es um das iranische Regime geht. (bd)
    ND 
    sewicht oder Unschuldslamm? – Dr. Wolfgang Kötter 
    Teil 1 der ND-Serie: Drohungen sind im Falle Irans ebenso erklärbar wie Bedrohungsängste / Der Streit um das iranische Atomprogramm – Vorwürfe, Verdachtsmomente, Lösungsansätze
    Die Sprache des Westens – besonders die der USA – gegenüber Iran wird immer aggressiver. Trotz weiterlaufender Verhandlungen droht bereits zum dritten Mal in diesem Jahrtausend nach Afghanistan (seit Ende 2001) und Irak (seit März 2003) ein Krieg gegen ein Land des Mittleren Ostens. ND-Autoren beleuchten in einer Serie verschiedene Aspekte der gegenwärtigen Krise. Heute: Das iranische AtomprogrammIm Streit um das iranische Nuklearprogramm wird häufig in Schwarzweiß gemalt. Die Schattierung richtet sich nach der politischen Ausrichtung des Betrachters. Für die einen ist Iran ein (un)heimlicher Atomwaffenaspirant, der illegal an der Bombe bastelt. Wenn überhaupt, könnten ihn nur Druck und Gewalt daran hindern. Für andere ist Teheran das verfolgte Unschuldslamm, das nichts Schlimmes im Schilde führt und die Nuklearenergie ausschließlich friedlich nutzen will. Trotzdem werde es haltlos verdächtigt.

  22. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran Friday Sermon: U.S. Economic Woes ‚Divine Punishment‘ – ‚The Unhappier They [Americans] Become, The Happier We Get‘; ‚Americans Should Wait To Be Slapped In The Face By Islam, Muslims, And The Islamic Revolution‘; Since 

    Interim Tehran Friday prayer leader Ayatollah Ahmad Jannati said today in his sermon that Iran’s enemies have targeted its economy in vain hopes of countering the Islamic Republic.
    Click Here To View The Full Report on MEMRI.org.

  23. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Zubkov: Moscow Keen To Expand Relations With Iran
    Chairman of the Government of the Russian Federation, Viktor Zubkov, said in Astrakhan, Russia today that Moscow wants to expand ties with Iran.
    Zubkov told Iran’s Vice President for Executive Affairs Ali Saeedlu that exchange of visits by Iranian and Russian officials is a sign of expansion of mutual ties.
    The two sides met on the sidelines of the first Intergovernmental Economic Conference of Caspian Sea countries, which opened in Astrakhan today.
    Zubkov said that the two sides share common stances on various regional and international issues and that there is much common ground for bilateral cooperation in the Caspian sea.
    Source: IRNA, Iran, October 3, 2008

  24. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Human Rights Violations, Censorship Across Iran
    Iranian human rights activist Abdolfateh Soltani says that executions in Iran under President Mahmoud Ahmadinejad have increased significantly, despite regime efforts to conceal the statistics.
    Iranian authorities are not allowing imprisoned Kurdistan human rights organization director Mohammad Sadeq Qabodawand to receive visits from relatives.Qabodawand, who has been imprisoned for 15 months, has been permitted one 20-minute visit. Relatives who came to visit him on September 24 at Evin prison were turned back by prison authorities.
    Pressure by the Ahmadinejad government has led to the closure of the weekly political supplement of the reformist daily Etemad, The Rooz website reported that following government pressure and restrictions placed on the supplement, its members resigned.
    Iranian authorities carried out a wave of arrests of Arab Sunni residents of the Ahwaz-Khozestan region in southwestern Iran, because they celebrated the ‚Eid Al-Fitr holiday according to the Sunni tradition, not the Shi’ite tradition.
    Sources: Rooz, Iran, October 2, 2008, September 29, 2008; Al-Siyassa, Kuwait, October 2, 2008

  25. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian IAEA Rep Soltaniya: Iran Has No Alternative But To Enrich Uranium

    Iranian representative to the International Atomic Energy Agency Ali Aghar Soltaniya said yesterday that talks between Iran and IAEA on guaranteeing fuel recycle [sic] have failed, and thus that Iran had no alternative but to continue its independent uranium enrichment and to generate a fuel cycle.
    Soltaniya made the remarks in a meeting hosted by the European Security Institute (ESI) in Vienna yesterday.
    He said that Iran would continue to enrich uranium while there is no legally-binding international assurance of a nuclear fuel supply, and added that the West has not remained committed to its pledges in the past, that Iran should continue with uranium enrichment, and that there is no technical or legal justification to halt it.
    In a different report, dated today, the London daily Al-Sharq Al-Awsat stated that Soltaniya had said that Iran would be willing to study a proposal under which Iran would stop enriching uranium if it received guarantees for a supply of nuclear fuel.
    Sources: Al-Sharq Al-Awsat, London, October 3, 2008; IRNA, Iran, October 2, 2008

  26. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian IAEA Rep: Iran Will Consider Proposal To Stop Enriching Uranium
    Iranian representative to the International Atomic Energy Agency Ali Aghar Soltaniya has said that Iran would be willing to study a proposal under which Iran would stop enriching uranium if it received guarantees for a supply of nuclear fuel.
    Source: Al-Sharq Al-Awsat, London, October 3, 2008

  27. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Official: Increase Armed Forces Budget By 50%
    Iranian Parliamentary Committee for National Security and Foreign Policy chairman Ala Al-Din Boroujerdi has stated that in light of the U.S. threat, it is essential that the Iranian armed forces budget be increased by 50%.
    Source: Islamemo.cc, September 22, 2008

  28. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Official: Iran Will Respond To Any Attack With Operations Against Countries Supporting Attack
    Ali Akbar Nateq-Nouri, senior official in the office of Iranian Supreme Leader Ali Khamenei, has said that if Iran is attacked, it will respond with operations against its attackers and against the countries supporting the attack, not only against Israel.
    Source: IRNA, Iran, September 29, 2008

  29. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Interior Minister: My Honorary Degree From Oxford’s Fake
    Iranian Interior Minister Ali Kordan has acknowledged that the diploma of the honorary Ph.D in law that he had claimed to have been awarded by Oxford University is a forgery (see http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/9142.htm).
    Source: Fars, Iran, September 30, 2008

  30. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran News Agency To Activist Ebadi On German Tolerance Prize Win: Don’t Exploit Regime’s Tolerance
    In response to Iranian human rights activist and Nobel Peace Prize laureate Shirin Ebadi’s receiving the Tolerance Prize from the Protestant Academy in Tutzing, Germany, the official Iranian news agency IRNA has warned her that she must not exploit the Iranian regime’s tolerance of her activities in anti-Iranian circles and of the anti-Iranian propaganda that she is spreading.
    Source: IRNA, Iran, October 1, 2008

  31. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Khamenei: Defeat Of Israel Certain, We Will Never Stop Supporting Hamas Gov’t
    Iranian Supreme Leader Ali Khamenei declared, on the occasion of ‚Eid Al-Fitr, that „the defeat of Israel is certain“ and that „the current Palestinian generation will see this great day.“
    He added that Iran would never stop supporting the Hamas government headed by Isma’il Haniya.
    Source: IRNA, Iran, October 1, 2008
     

  32. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG – Iranian Daily: Observe ‚Eid Al-Fitr On Date Set By Khamenei
    Following the setting of a different date for the ‚Eid Al-Fitr holiday by Shi’ite jurists in Iran and Iraq, the Iranian daily Resalat called on Shi’ite jurists to follow the ruling of Iranian Supreme Leader Ali Khamenei setting the beginning of the holiday, thus preventing political and social chaos.
    (See also
    http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/10214.htm.)
    Source: Fars, Iran, October 1, 2008; Resalat, Iran, September 30, 2008

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