TUS MAKKABI KÖLN – PRESSEMITTEILUNG: BEI DEM KREISLIGASPIEL AM 6.9.2015 ZWISCHEN DEN BEIDEN FUSSBALLMANNSCHAFTEN TUS MAKKABI KÖLN UND OLYMPIA III EREIGNETE SICH EIN SCHWERWIEGENDER ANTISEMITISCHER VORFALL

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Nach einem fairen Spiel beider Mannschaften in Köln, das von ESV Olympia Köln mit 3:2 gewonnen wurde, liefen vier Spieler von OLYMPIA auf die Mannschaft von TuS Makkabi zu mit folgenden Rufen: „FREE PALÄSTINA“, „SCHEISS JUDEN“ und „FREE GAZA“!

Die Zuschauer der Heimmannschaft OLYMPIA haben die feindliche Stimmung noch angeheizt.

Die vier Spieler sind aggressiv mit der Absicht körperlicher Gewalt auf unsere Spieler zugelaufen und wurden von den eigenen Spielern zurückgehalten.

Der Schiedsrichter schickte die Spieler von OLYMPIA vom Platz und ein Betreuer von OLYMPIA kam dazu, um die Situation zu beruhigen.

Der Vorsitzende von Makkabi Köln, Wolfgang Krymalowski, äußerte sich zu dem Vorfall wie folgt:

„Das Anliegen von Makkabi Köln ist zu zeigen das Sport verbinden kann. Wir sind ein Sportverein, welcher Mitglieder aller Konfessionen willkommen heißt. Bei uns spielen jüdische, muslimische und Spieler jeglicher Glaubensrichtung, friedlich zusammen. Wir stehen für religiöse Toleranz und Akzeptanz. So ein Vorfall betrifft uns sehr. Fußball soll verbinden. Fremdenfeindlichkeit sollte auf dem Spielfeld und auch generell keinen Platz im Sport, bzw. in Deutschland generell haben. Gerade in Köln, wo andauernd Projekte und Veranstaltungen zum Thema Toleranz groß geschrieben werden, sollte so ein Verhalten nicht folgenlos bleiben. Wir wünschen uns von den Verantwortlichen ein klares Nein zu Fremdenfeindlichkeit und ein deutliches Signal, dass Antisemitismus nicht geduldet wird.“

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