Nahostkonflikt

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Redeverbot für kritische Lehrer in Israel

Jerusalem, 1. Juli 2010 – „Der Einfluß der rechtsnationalen Regierung in Israel macht vor den Schulen des Landes nicht Halt. In den vergangenen Monaten wurden die Lehrpläne und die Richtlinien für Lehrer deutlich verändert. Auf den Schulhöfen darf in den Pausen nur noch israelische Musik gespielt werden, und der erste Libanonkrieg von 1982 soll künftig nicht mehr auf dem Lehrplan stehen. Schuldirektoren, die sich gegen die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete ausgesprochen haben, wurden Anfang dieser Woche vor den Bildungsausschuss der Knesset zitiert.“, so eine Kurzmeldung der Deutschen Welle.
In ersten Leserkommentaren werden die Verhältnisse in Israel schon mit 1933 in Deutschland verglichen. Die einzige Demokratie des Nahen Ostens sei nur noch mit den schlimmsten Diktaturen zu vergleichen.
Die Sprecherin des israelischen Erziehungsministeriums nahm auf Anfrage zu jedem Kritikpunkt Stellung.

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