Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Kriegsstimmung in Nahost

Jerusalem, 18. Mai 2010 – „Im Sommer gibt es wieder Krieg.“ Das wurde in den letzten Wochen vor Allem in Syrien wiederholt. Die arabische Presse, darunter das ägyptische Regierungsblatt Al Ahrom spekuliert ganz offen darüber. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton erklärte, dass der Beschluss des syrischen Präsidenten, die Hisbollah-Miliz im Libanon mit Raketen auszustatten, zu Krieg führen könnte. Präsident Assad wurde am Montag in einem Fernsehinterview gefragt, ob Syrien sich an einem Krieg beteiligen würde, falls Israel im Sommer den Libanon angreift. Er erwiderte, keine Militärgeheimnisse verraten zu wollen, damit Israel sich nicht darauf vorbereiten könne. Vom russischen Präsidenten Dimitri Medwew habe Assad eine Botschaft des israelischen Präsidenten Schimon Peres erhalten, wonach Israel bereit sei, sich von den Golanhöhen zurückzuziehen, falls Syrien seine Beziehungen zu Iran und der Hisbollah kappe. Aus Jerusalem kam ein promptes Dementi. Peres habe keine Botschaft „über Medwew oder andere Vermittler“ an Syrien übermitteln lassen, sagte ein Präsidentensprecher. Und erneut wurde der Sommer als Zeitpunkt eines neuen Krieges erwähnt.

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Passionsspiel im Oberammergau – immer noch antijüdisch

Jerusalem, 17. Mai 2010 – Die Autoren der neu aufgearbeiteten Passionsspiele im Oberammergau haben sich große Mühe gegeben, die lange Tradition anti-jüdischer Elemente in dem ältesten Passionsspiel der Welt zu unterbrechen. Gleichwohl enthält das Manuskript immer noch problematische Darstellungen. Zu diesem Schluss kommen Forscher und Experten des amerikanischen Rates der jüdisch-christlichen Beziehungen (CCJR). Deren Untersuchung wurde von der Anti-Diffamation-League verbreitet.

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

Die nächste Lüge Mottakis! Und Lula da Silva sowie Recep Tayyip Erdogan geben wie erwartet Geleitschutz (bd)
haaretzIran says three-way summit could finalize nuclear deal with West
Iranian Foreign Minister Manouchehr Mottaki on Thursday hinted at a nuclear deal with the West (AP)
Weekend meeting with Turkish and Brazilian presidents could see Tehran agree to export uranium for enrichment.
Tehran said it hoped that a trilateral summit between Iran, Brazil and Turkey at the weekend would lead to finalization of a uranium exchange deal, the news network Khabar reported Thursday.
„Brazilian President (Luiz Inacio) Lula da Silva and Turkish Prime Minister (Recep Tayyip) Erdogan have had sufficient talks with the world powers, including China, Russia and the United States over the nuclear issue,“ Iranian Foreign Minister Manouchehr Mottaki said on Khabar.
„Therefore, we hope that the trilateral summit will lead to the finalization of the uranium exchange deal,“ Mottaki added….

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Eine ziemlich untypische Mischung

Jerusalem, 13. Mai 2010 – Korey Bronson sitzt in frisch gebügelter Uniform auf einer Holzbank in der Bet-Vagan Jugendherberge in Jerusalem und wartet auf den Marschbefehl zum Präsidentenpalais. Er ist einer von 120 Soldaten, die für ihre Verdienste von Staatspräsident Schimon Peres ausgezeichnet werden sollen.

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