Proteste: Gabriel will iranischen Außenminister zu baldigem Besuch einladen – Bundesaußenminister weist Vorwurf unzureichender Kritik an Gewalt im Iran zurück | WELT

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10 comments
    • Sacha Stawski

      Und Filiz Demirel von den Grünen, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft kommentiert dieses Bild wie folgt:
      >>Genauso wird es in der Türkei auch wahrgenommen: Gabriel als Tee-Servierer und Cavusoglu als mächtige Politiker. Und was soll man unter dieses “Privattreffen” mit Tee (und evtl. Börek?) verstehen? Ist so ein Gespräch für unser Aussenminister Gabriel dann unverbindlicher? Ist es dann nicht rechenschaftspflichtig, was da besprochen wird? Was soll das Theater? Yakinda “altin günlerine” baslarlarsa hic sasirmam(wenn bald wieder deren goldenen Tage anfangen, würde ich mich nicht wundern)… Nach dem Motto “Mevlüt’cügüm cayi koydum, gel”..(Mein Mevlüt, komm ich habe schon den Tee aufbereitet)?<<

    • Sacha Stawski

      Noch ein Kommentar zu dem selben Bild:
      Markus Hibbeler: “Wie tief muss man eigentlich sinken? Wer weniger bewandert ist, was den Orient angeht, dem sei gesagt: dieses Bild wird in der Türkei und in anderen islamischen Ländern als absolute Unterwerfungsgeste des deutschen Außenministers gewertet werden. Gabriel als („ungläubiger“) Tee-Servierer, Cuvusoglu als mächtiger Politiker. Denn normalerweise servieren in konservativen muslimischen Familien nur die Frauen den Männern Tee. Klar muss man sich als Außenminister auch mit Nicht-Demokraten treffen: diese dann aber zu sich nach Hause einzuladen, als „Freunde“ zu bezeichnen und vor ihnen zu buckeln ist einfach nur erbärmlich. Dazu das übliche Geschleime, dass die türkischen Gastarbeiter Deutschland aufgebaut hätten, was schlicht die Unwahrheit ist: ekelhaft!”

  • Carolin Heymann

    wäre das nicht endlich mal ein grund gegen diesen mann auf die straße zu gehen? bündnisse finden sich da doch auch sicherlich. einen offenen brief scheint er ja zu ignorieren, aber ob er dies auch bei demonstrationen kann?

  • Simone Hofmann

    Wo bleiben die Proteste aus der eigenen Partei? Oder muss man tatsächlich davon ausgehen, dass es keine Proteste gibt und alle ihm zustimmen. Es kann doch nicht sein, dass die SPD das so hinnimmt. Das geht so nicht. Der Mann ist doch untragbar.

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