Scharonsöhne stahlen ägyptische Figuren

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Jerusalem, 17. Juni 2009 – Die Söhne des im Koma liegenden ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, Omri und Gilad, sollen ägyptische Götzenfiguren gestohlen und mit ihnen in ihrer Tel Aviver Galerie Handel getrieben haben. Das behauptete der ägyptische Abgeordnete der Regierungspartei, Ahmad Abed el Kader, während einer Sitzung des Sicherheitsausschusses im ägyptischen Parlament. Der Abgeordnete wurde durch eine Zeugenaussage der ägyptischen Archäologin Dr. Samer A-Rai unterstützt.
Wie die israelische Zeitung Jedijot Achronot berichtete, werde den Scharon-Söhnen vorgeworfen, die „kostbaren”  Götzenfiguren bis 1982 auf der Sinaihalbinsel gesammelt zu haben.
Gilad Scharon reagierte auf die Beschuldigungen gegenüber mit dem Wort: „Quatsch”. Weder er noch sein Bruder besäßen Galerien, noch verfügten sie über Antiquitäten. Ägypten hätten sie seit 1982 nicht mehr besucht. „Ich habe keine Lust, in ein Land zu fahren, in dem ich unerwünscht bin. Mich stört deren Feindseligkeit”, sagte Gilad.
Die Zeitung merkt an, dass die Scharon-Söhne Gefahr laufen, in Ägypten verhaftet zu werden, falls der Abgeordnete seine Beschuldigungen dem Staatsanwalt übergeben sollte. Gilad Scharon riet dem ägyptischen Abgeordneten, nach Deutschland, England oder Frankreich zu reisen und zu versuchen, die dort in Museen aufbewahrten ägyptischen Altertümer zurückzufordern.
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