AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

  • 0

  1. Brandaktuell…

    1. FOCUS US-Generalstabschef gegen Iran-Angriff
      Der US-Generalstabchef Mike Mullen hat sich gegen einen Angriff auf den Iran ausgesprochen, obwohl die Sorgen über das Atomprogramm des Iran größer werden. Ein Militärschlag der USA gegen den Iran wäre „unglaublich destabilisierend“ für die Region, so Mullen. Unterdessen befürchtet Israel einen Angriff des Iran, sollte dieser jemals über Atomwaffen verfügen.
      Trotz wachsender Sorge über das iranische Atomprogramm hat sich US-Generalstabschef Mike Mullen gegen einen Angriff auf den Iran ausgesprochen. Ein Militärschlag gegen den Iran wäre „unglaublich destabilisierend“ für die Region, sagte Mullen am Montag (Ortszeit) auf einer Sicherheitskonferenz in Aspen. Er glaube, dass auch Israel dies verstehe, fügte der Admiral hinzu, der gerade erst von einer Reise in den Nahen Osten zurückgekehrt ist. Israel befürchtet einen iranischen Angriff, sollte Teheran eines Tages über Atomwaffen verfügen. Mullen bekräftigte, es wäre „unglaublich gefährlich“, wenn dem Iran dies gelingen sollte.  

      1. Der italienische Regierungschef Berlusconi entfachte während des G8-Gipfels in Toronto erneut die Diskussion über das Atomprogramm des Irans. Die G8-Mitglieder hielten einen israelischen Präventivschlag in Anbetracht der Tatsache, dass der Iran keine friedliche Nutzung garantiere, für wahrscheinlich.

        Etwa zur gleichen Zeit erklärte CIA-Chef Paneel, entgegen einem CIA-Geheimdienstbericht von 2003, habe der Iran sein Atomprogramm keineswegs eingestellt und würde schon in zwei Jahren Atombomben bauen können. Man kenne zwar die Absichten nicht, jedoch gehe man vom Schlimmsten aus.

        Auch soll Saudi-Arabien Israel einen Angriff von seinem Territorium erlaubt haben. Ebenfalls vermutet man, dass Israel Kampfflugzeuge im Kaukasus, in Georgien und Aserbaidschan für einen Angriff stationiert habe und ein US-Flugzeugträger zur Unterstützung mit Kampfschiffen den Suezkanal durchquert.  
         

    2. NZZ
      CIA sieht Iran nahe der Atombombe – Einsatzbereitschaft möglicherweise bis 2012 – Iran könnte nach Einschätzung des amerikanischen Geheimdienstes CIA in zwei Jahren über Atombomben verfügen. CIA-Chef Panetta sagte, Iran verfüge über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Nuklearwaffen.
      (sda/Reuters/dpa) Iran besitzt nach Einschätzung des amerikanischen Geheimdienstes CIA genug schwach angereichertes Uran für zwei Atombomben. Sollte es das Regime in Teheran darauf anlegen, könnten diese Nuklearwaffen 2012 einsatzbereit sein, sagte CIA-Chef Leon Panetta dem Sender ABC.
      Um Atombomben zu bauen, müsse der Iran das Uran zunächst hoch anreichern, sagte Panetta. «Und wir würden schätzen, dass es, wenn sie sich dafür entscheiden, wahrscheinlich ein Jahr dauern würde, diesen Punkt zu erreichen. Wahrscheinlich würde es ein weiteres Jahr dauern, die geeignete Art von Trägersystem zu entwickeln, um die Waffen einsatzbereit zu machen.» 
      Er gehe nicht davon aus, dass die jüngsten Uno-Sanktionen den Iran zur Einstellung seines umstrittenen Atomprogramms bewegen könnten. Allerdings könnten die Strafmassnahmen die Regierung in Teheran schwächen und zu ernsthaften wirtschaftlichen Problemen führen.
      Wieder Sanktionen
      Es gebe in Teheran «eine anhaltende Diskussion darüber, ob sie mit der Bombe weitermachen sollten oder nicht. Aber sie entwickeln ganz klar ihre nuklearen Fähigkeiten, und das gibt Anlass zur Besorgnis….darüber…was ihre Absichten sind.»

      1. Und wie wäre es mit einer „schmutzigen Bombe“? Bis wann haben sie diese produziert und evt. weiter gegeben?  (U.Sc.) 

        TAGESANZEIGER «Iran könnte in zwei Jahren Atombomben besitzen»
        Laut dem CIA-Chef Leon Panetta verfügt der Iran über genügend Uran zum Bau einer Atombombe. 
        Hoch gerüstet: Verteidigunsminister Ahmad Vahidi (links) in einer Produktionsstätte für Kurzstreckenraketen.  
         
        Hoch gerüstet: Verteidigunsminister Ahmad Vahidi (links) in einer Produktionsstätte für Kurzstreckenraketen. – Bild: Keystone

        Nach den jüngsten Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen den Iran liefert auch der französische Erdölriese Total keinen Treibstoff mehr in die islamische Republik. Total habe den Verkauf von Treibstoff und Raffinerieerzeugnissen «ausgesetzt», teilte das Unternehmen am Montag mit. In unternehmensnahen Kreisen hieß es, es werde schon «seit mehreren Wochen» nicht mehr geliefert, es gehe aber nur um sehr geringe Mengen. Total hatte im April in seinem Jahresbericht angekündigt, dass die seinerzeit von den USA geplanten Strafen gegen den Iran sich «erheblich ungünstig» auf die Geschäftsergebnisse auswirken könnten. Der US-Kongress hatte vergangene Woche für verschärfte Strafen gegen die Führung in Teheran gestimmt. Der Iran gehört zwar zu den grössten Rohölproduzenten der Welt, muss wegen seiner veralteten Raffinerien aber Treibstoff einführen, um den eigenen Bedarf zu decken. Ein Drittel der Lieferungen kommt laut Medienberichten aus China.
        Große Erdölkonzerne wie die britisch-niederländische Gruppe Royal Dutch Shell, der norwegische Konzern Statoil und die italienische ENI ziehen sich derzeit aus dem Iran zurück. Die USA und mehrere Verbündete verdächtigen das Land, unter dem Vorwand eines zivilen Atomenergieprogramms an Nuklearwaffen zu arbeiten. Teheran weist dies zurück.

      2. FTD CIA: Iran könnte im Jahr 2012 Atombomben haben
        Der Iran verfügt nach Einschätzung von CIA-Chef Leon Panetta über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Atombomben. Sollte es das Regime in Teheran darauf anlegen, könnten diese Nuklearwaffen 2012 einsatzbereit sein, sagte der Geheimdienstchef dem Sender ABC.
        Der Iran wies die Äußerungen als «grundlos» zurück und bekräftigte, dass sein Atomprogramm nicht auf den Bau von Waffen abziele. Der russische Präsident Dmitri Medwedew sagte in einer ersten Reaktion, dass die Stichhaltigkeit von Panettas Einschätzung genau prüft werden müsse. «Sollten die Behauptungen der amerikanischen Geheimdienste bestätigt werden, würde dies die Lage deutlich verschärfen», sagte der Kremlchef am Sonntagabend (Ortszeit) nach dem G20-Gipfeltreffen im kanadischen Toronto.
        Um Atombomben zu bauen, müsse der Iran das Uran zunächst hoch anreichern, sagte Panetta. «Und wir würden schätzen, dass es, wenn sie sich dafür entscheiden, wahrscheinlich ein Jahr dauern würde, diesen Punkt zu erreichen. Wahrscheinlich würde es ein weiteres Jahr dauern, die geeignete Art von Trägersystem zu entwickeln, um die Waffen einsatzbereit zu machen.» 

      3. WELTCIA: Iran könnte zwei Atombomben bauen – Regime soll über genug Uran verfügen – Teheran wirft den USA „Psycho-Krieg“ vor
        Teheran – Der Iran verfügt nach Einschätzung von CIA-Chef Leon Panetta über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Atombomben. Sollte es das Regime in Teheran darauf anlegen, könnten diese Nuklearwaffen 2012 einsatzbereit sein, sagte Panetta am Sonntag dem Sender ABC.
        Um Atombomben zu bauen, müsse der Iran das Uran zunächst hoch anreichern, sagte Panetta. „Und wir würden schätzen, dass es, wenn sie sich dafür entscheiden, wahrscheinlich ein Jahr dauern würde, diesen Punkt zu erreichen. Wahrscheinlich würde es ein weiteres Jahr dauern, die geeignete Art von Trägersystem zu entwickeln, um die Waffen einsatzbereit zu machen“.
        Der Chef des Geheimdienstes äußerte die Überzeugung, dass der Iran trotz der jüngsten UN-Sanktionen weiterhin an seinen Nuklearkapazitäten arbeite. Es gebe in Teheran „eine anhaltende Diskussion darüber, ob sie mit der Bombe weitermachen sollten oder nicht. Aber sie entwickeln ganz klar ihre nuklearen Fähigkeiten, und das gibt Anlass zur Besorgnis (…) darüber (…), was ihre Absichten sind.“
        Daraufhin hat Teheran den USA vorgeworfen, einen „psychologischen Krieg“ zu führen. Damit sollten „die friedlichen Atomaktivitäten des Iran verunglimpft werden“, sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. 

         
      4. STANDARDIran – CIA-Chef: Atombomben in zwei Jahren möglich
        Panetta glaubt nicht an die Wirksamkeit der vor kurzem beschlossenen Sanktionen
         
    3. REVIERSPORT –  Herne/KFC: Gegen Iran – Nationalteam in Strünkede und Uerdingen 

      Westfalia Herne und der KFC Uerdingen dürfen sich auf ein interessantes Testspiel freuen: Die Nationalmannschaft des Iran gastiert im Juli in NRW.
      Am Freitag, 15. Juli, tritt die Auswahl des Iran um 19.30 Uhr am Herner Schloss Strünkede an. Einen Tag später, am 16. Juli um 19 Uhr, empfängt der KFC Uerdingen das Team um den (Noch-)Bochumer Vahid Hashemian um 19 Uhr im Grotenburg-Stadion. Das organisatorische Management für der Asiaten übernimmt Nikolas Weinhart (Promotion company).
      Außerdem ist ein Gastspiel beim VfL Bochum im Gespräch, aber noch nicht terminiert.

       

      1. Und hier 3 Gründe warum solche „Freundschaftsspiele“ nicht zur normalen Tagesordnung gehören sollten…

        1. BILD –  CIA: Iran könnte 2012 Atombombe haben
          Der Iran verfügt nach Einschätzung von CIA-Chef Leon Panetta über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Atombomben. Sollte es das Regime in Teheran darauf anlegen, könnten diese Nuklearwaffen 2012 einsatzbereit sein, sagte Panetta am Sonntag dem Sender ABC. In einer ersten Reaktion betonte Russlands Präsident Dmitri Medwedew, dass dies genau überprüft werden müsse.
        2. THE SPOOF –  Iran’s Mahmoud Ahmadinejad swears the Holocaust thingy was fabricated
          TEHRAN, Iran – Iran’s president,Mahmoud Ahmadinejad, announced on Monday he is proud to stoke international outrage with his latest remarks denying the Holocaust ever happened as he heads for the United Nations this week.
          Ahmadinejad claims he has ‚proof‘ that the entire story is fabricated and lies. His photos show that some of the most infamous concentration camps were merely ‚health spas‘ where overweight European Jews went to lose weight.
          „Oh! Those real skinny iones? Some merely over did it, that’s all!“ Ahmadinejad claimed as he held up poorly doctored photos of Auschwitz where a painted sign that read ‚Welcome Fat Jews!‘ could be seen on the camp entrance tower over the train tracks leading into the death camp. Embarrassingly, the ’sign‘ was written in Arabic, not German.

           
        3. HA’ARETZ Iranian delegation rejects German invitation to visit Nazi camp – Delegation from Shiraz, Iran, a twin city to Weimar, Germany, refuses to make trip to Buchenwald concentration camp.
          An Iranian delegation upset its German hosts by refusing to tour a concentration-camp memorial, the city council of Weimar in eastern Germany said Thursday.
          The Buchenwald concentration camp, where Nazis killed tens of thousands of political prisoners and people from minorities through disease, exhausting work and executions, is located near the city.
          Visitors usually pay their respects to the dead at the memorial and visit the museum. But the group from Shiraz, Iran – a twin city to Germany’s Weimar – refused to make the scheduled trip on Wednesday, civic officials said.
          Mayor Stefan Wolf condemned the decision, saying it was inconceivable that a friend would try to ignore the pain caused by the Nazi camp. Local newspapers said the city council refused to meet the Shiraz delegation because of the canceled visit.
          Berlin has regularly protested against Iranian President Mahmoud Ahmadinejad’s denial of the Holocaust and his calls to wipe the state of Israel off the map. Denying that the Nazis committed genocide against the Jews is a criminal offence in Germany.
          Germany established the Shiraz-Weimar connection to keep people- to-people links alive while the governments were at odds.


          1. TAZ – Weimar und das iranische Schiraz – Das Ende einer Partnerschaft – Weimar hat Gäste aus der iranischen Partnerstadt Schiraz und besteht auf einen Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Die Iraner lehnen ab, der Stadtrat legt die Beziehung auf Eis. VON ARIANE LEMME
            BERLIN taz | Die Städtepartnerschaft zwischen der iranischen Stadt Schiraz und Weimar könnte zu Ende sein, bevor sie überhaupt begonnen hat. Der Grund: Am Mittwoch hatte eine Delegation iranischer KommunalpolitikerInnen einen Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald abgelehnt. Daraufhin sagte der Weimarer Stadtrat ein geplantes Treffen mit den iranischen Gästen ab.
            Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) erklärte gegenüber der Thüringer Allgemeinen, dass er weiterhin an einer Städtefreundschaft mit Schiraz interessiert sei, die Pflege kultureller Beziehungen mit Weimar seien aber undenkbar „ohne die Einbeziehung Buchenwalds.“

          2. MDR Eklat – Iranische Delegation lehnt Buchenwaldbesuch ab
            Eine Delegation aus dem Iran hat in Weimar für einen Eklat gesorgt. Die Gruppe aus der Partnerstadt Schiraz lehnte es nach Angaben der Stadtverwaltung ab, die KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Zuvor hatten die Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt, auch schon einen Besuch am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis abgelehnt. Der Weimarer Stadtrat sagte daraufhin ein geplantes Treffen mit der Delegation ab.
            KZ Buchenwald Gedenkfeier
            Im KZ Buchenwald starben 56.000 Menschen
            Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, für Weimar seien kulturelle Beziehungen zu anderen Städten undenkbar, ohne Buchenwald einzubeziehen. In dem Konzentrationslager auf dem Ettersberg am Rand der Klassikerstadt waren von 1937 bis 1945 rund 56.000 Menschen von den Nazis ermordet worden, unter ihnen rund 11.000 Juden. Warum die iranische Delegation die Gedenkstätte nicht besichtigen wollte, teilte die Stadtverwaltung nicht mit. Man werde aber mit den Vertretern der Stadt Schiraz im Gespräch bleiben.
            Schiraz ist Weimars jüngste Partnerstadt
            Weimar hatte erst im vergangenen Jahr einen Freundschaftsvertrag mit der iranischen Stadt geschlossen. In Schiraz hatte im 14. Jahrhundert der Dichter Hafis gewirkt, auf den sich Goethe in seinem „West-östlichen Diwan“ bezieht. Nach dem Besuch einer Weimarer Delegation zum Vertragsabschluss im vergangenen Jahr weilt jetzt erstmals einen Gruppe aus der iranischen Stadt in Weimar. Schiraz ist die fünfte Partnerstadt Weimars nach Hämeenlinna in Finnland, Trier in Rheinland-Pfalz, Siena in Italien und Blois in Frankreich.

          3. FREEIRANNOW Dumm gelaufen V 
            Eine Delegation aus dem Iran hat in Weimar für einen Eklat gesorgt. Die Gruppe aus der Partnerstadt Schiraz lehnte es nach Angaben der Stadtverwaltung ab, die KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Zuvor
            hatten die Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt, Mehran Eternadi, auch schon einen Besuch am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis abgelehnt.
            Der Weimarer Stadtrat sagte daraufhin ein geplantes Treffen mit der Delegation ab.

          4. ACHGUT Buchenwald und Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit
            Am Mittwoch hatten die Iraner den für den Nachmittag geplanten Besuch der Gedenkstätte abgesagt, nachdem sie sich zunächst Bedenkzeit ausgebeten hatten. In einer ersten Reaktion bedauerte Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf die Entscheidung. Er verstehe sehr gut, dass die Delegation hier unter enormem Druck stehe. Die Pflege kultureller Beziehungen mit der Stadt Weimar sei aber undenkbar ohne Einbeziehung Buchenwalds und ohne ein konkretes Verständnis für die Aufgabe, vor die die Stadt durch das Erinnerung an Buchenwald gestellt sei. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Weimarer-Staedtefreundschaft-Iraner-bleiben-Buchenwald-fern-2008099970
            Und dazu der Leserbrief einer Friedensaktivistin:
            Ihre Zeitung sagt ihren Lesern leider nichtwie die Iranische Delegation die Absage Buchenwald aufzusuchen begründet hat.Ignoranz ist wenn man deutsche Politiker beobachtet möglich, aber haben ihre Leser kein Recht die wirklichen Hintergründe zu erfahren? Schließlich wird von den Iranern erwartet, Buchenwald zu besuchen, während Israel seinerseits Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt.Ich habe den iranischen Botschafter als einen ehrlichen Zuhörer, der bereit …
              
        4. Passend dazu…
          ACHGUT Thomas Bernhard, Israel und der Iran
          Offensichtlich selbst auf kleine symbolische Gesten des Protestes gegenüber dem iranischen Regime zu verzichten, um ja nicht die weiterhin hervorragenden Geschäftsbeziehungen österreichischer Firmen mit dem Iran zu gefährden. Es sind diese Geschäfte – und es ist auch die österreichische Politik, die das antisemitische Regime in Teheran samt seinem Atomprogramm mit am Leben erhalten.“
          http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/575622/index.do  
            
    4. JP –  Lieberman: Iran is biggest ME threat due to terror-backing – FM, Russian counterpart express difference in opinion as Lavrov says Moscow will continue to engage with Hamas, explains Quartet mechanism needed to be expanded to be more effective. 
    5. WSJHow the Next Middle East War Could Start  – The three most plausible scenarios all involve Iran.– BY RONEN BERGMAN
      This May, Israel will celebrate its 62nd Independence Day. And barring the unexpected, the country will have good reason to celebrate. This will have been the safest year in a decade and a half for Israeli civilians—the year with the fewest fatalities in acts of war or terror.
      Ironically, Israel’s most bitter foes are responsible for this achievement. The leadership of both Hezbollah in Lebanon and Hamas in Gaza have imposed a temporary policy of nonconfrontation on their respective followers, as well as on other armed groups operating within the territories they control. They are now part of the administration …
       

       
    6. STANDARDGaza-Hilfsflotte – Iranisches Hilfsschiff sagte Fahrt zum Gazastreifen ab – Angeblich keine Genehmigung zum Durchfahren des Suezkanals
       
    1. YNETIran signs $21B contract with firms linked to Revolutionary Guards
      Tehran signs deal with several domestic companies to develop giant South Pars gas field. ‚Those who imagine that the Iranian nation needs them … are wrong,‘ Ahmadinejad says
      In response to fresh sanctions imposed by the UN Security Council, Iran strengthened the Revolutionary Guards‘ hold on the local economy.
      On Tuesday the government in Tehran signed a $21 billion contract with several domestic companies with links to the Revolutionary Guards to develop the giant South Pars gas field.
      Many international oil companies have been wary about investing in Iran because of the Security Council’s sanctions, which are aimed at curbing Iran’s nuclear program.
      At the signing ceremony, President Mahmoud Ahmadinejad said, „Those who imagine that the Iranian nation needs them … are wrong.“
      The past few years have seen the elite military unit become a key financial player in the Islamic Republic. Companies belonging to the Revolutionary Guards currently control the local oil, construction and communications sectors.

  2. Zum Thema „Iranische Handelsbeziehungen und Wirtschaft“…

    1. Bahá’í-Vertretung Berlin – Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland – Erneut Gewaltausbrüche gegen Bahá’í im Iran
      Sehr geehrte Damen und Herren,
      wir möchten Sie mit dieser E-Mail kurz darüber informieren, dass in der vergangenen Woche in der iranischen Provinz Mazandaran Häuser von etwa fünfzig Bahá’í-Familien zerstört wurden. Der Vorfall trug sich in dem abgelegenen Dorf Ivel in der am Kaspischen Meer gelegenen Provinz zu, als eine aufgeheizte Menschenmenge für mehrere Stunden die Zufahrt zum Dorf blockierte und nur Lastwagen und vier Schaufellader passieren ließ, die schließlich die Häuser der Bahá’í dem Erdboden gleichmachten.
      Bereits im Jahr 1983 wurden Bewohner des Dorfes und aus der Umgebung, die der Bahá’í-Gemeinde angehören, aus ihren Häusern vertrieben. Dennoch bestellten die Bahá’í weiterhin die umliegenden Felder. Zudem legten sie, wenn auch vergeblich, bei Regierungsstellen Beschwerden ein. Bereits 2007 kam es zur Zerstörung von sechs Häusern.
      Die Verwüstung ihres verbliebenen Eigentums ist insofern Teil eines langfristigen, von Regierungsstellen der Region betriebenen Programms, das jegliche Aktivität der Bahá’í zu unterbinden sucht.
      Erfahren Sie weitere Einzelheiten auf unserem Iran-Blog hier
      http://iran.bahai.de/ .
      Übrigen möchten wir Ihnen mitteilen, dass uns noch keine weiteren Informationen bezüglich eines Urteils gegen die sieben ehemalig führenden Mitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde vorliegen. Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der Prozess Mitte Juni abgeschlossen, jedoch noch kein Urteil verkündet.
      Mit freundlichen Grüßen
      Peter Amsler, Referent
      Büro für Außenbeziehungen des
      Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland

  3. Zum Thema „Menschenrechtslage“…

  4. Zum Thema „Oppositionsbewegung und Protestler“ 

    1. HAMBURGER ABENDBLATTKino: „Women Without Men“ – Der Zensur eine Nasenlänge voraus
      Die Exil-Iranerin Shirin Neshat will sich mit ihrer Kunst politisch einmischen. Am Donnerstag startet ihr erster Kinofilm „Women Without Men“.
      Wams Kultur
      Szene aus dem Kinofilm „Women without Men“. – Foto: © NFP marketing & distribution*
      Als Shirin Neshat im Juni vergangenen Jahres die Nachrichten aus Teheran sah, bescherten ihr die Bilder der Demonstrationen gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad ein eigentümliches Déjà-vu-Gefühl. Gerade erst hatte die Künstlerin die Arbeit an ihrem Film „Women Without Men“ abgeschlossen, der ebenfalls protestierende Teheraner in den Straßen ihrer Stadt zeigt – allerdings im Jahr 1953.
      „Es war so eine Ironie, dass sich die Themen des Films auf diese Weise wiederholten“, sagt Shirin Neshat und schüttelt den Kopf. Sie trägt das auffällige Make-up, das mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Den unteren Lidstrich hat sie besonders dick aufgetragen und so verlängert, dass sie aussieht, als sei sie einer alten ägyptischen Wandmalerei entstiegen.  

    1. FAZ – Irans Atomprogramm – Kein Einlenken in Teheran
      Schon in zwei Jahren könnte Iran in der Lage sein, Atomwaffen herzustellen. Zu diesem Schluss kommt der amerikanische Geheimdienst CIA. Bis zum Jahr 2012 bliebe also noch Zeit, das Land auf diplomatischem Weg zur Aufgabe seines Programms zu bringen.
      Ist das als vorübergehende Entwarnung zu verstehen oder, wie es der russische Präsident tut, als Verschärfung der Lage? Die Äußerungen des CIA-Direktors Panetta lassen sich so oder so deuten, zumal sie nichts Unbekanntes enthalten: Danach verfügt Iran über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Atombomben; es würde – eine Entscheidung dazu vorausgesetzt – ein Jahr dauern, sie zu bauen, ein weiteres, um ein entsprechendes Trägersystem zu entwickeln.
      Wir schrieben dann das Jahr 2012. So lange bliebe also Zeit, um auf diplomatischem Wege das Regime in Teheran zur Aufgabe seines militärischen Atomprogramms zu bewegen. 

      1. DEUTSCHE WELLEAhmadinedschad: Iran zu neuen Atom-Gesprächen bereit
        TEHERAN: Der Iran ist nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad grundsätzlich zu neuen Atomgesprächen bereit – allerdings nicht sofort. Sein Land werde frühestens Ende August an den Verhandlungstisch zurückkehren, sagte Ahmadinedschad in Teheran. Damit solle der Westen – so Ahmadinedschad – „bestraft“ werden. Die Weltgemeinschaft wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die Islamische Republik bestreitet dies. Wegen des Atomstreits haben die Vereinten Nationen mehrmals Sanktionen gegen den Golfstaat verhängt. – Nach Einschätzung von CIA-Chef Leon Panetta verfügt der Iran über genügend niedrig angereichertes Uran für zwei Atombomben. Sollte es das Regime in Teheran darauf anlegen, könnten diese Nuklearwaffen 2012 einsatzbereit sein, sagte der Geheimdienstchef dem Sender ABC.

    2. RIA NOVOSTI Trotz Sanktionen: Iran lockt Gazprom Neft – „Nesawissimaja Gaseta“
      MOSKAU, 29. Juni (RIA Novosti). CIA-Direktor Leon Panetta hat am Sonntag im US-Fernsehen davor gewarnt, dass Iran ausreichend niedrig angereichertes Uran für den Bau zweier Atombomben hat, schreibt die russische „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
      Um diese Bomben fertig zu bauen, wird die Islamische Republik jedoch wahrscheinlich rund zwei Jahre brauchen, so der CIA-Chef
      Die iranische Führung streitet ab, dass sie die Bombe bekommen will. Außerdem muss niedrig angereichertes Uran viel höher angereichert werden, um Waffen bauen zu können. Doch das mangelnde Vertrauen zu Teheran und die Undurchsichtigkeit des Atomprogramms lassen Beobachter vermuten, dass der Iran doch zur Atommacht aufsteigen oder fast diesen Status erreichen will.
      Der russische Präsident Dmitri Medwedew bemerkte dazu, dass die G8-Staats- und Regierungschefs das iranische Atomprogramm, die jüngste UN-Resolution und die Maßnahmen einzelner Staaten detailliert diskutiert haben. „Hier müssen wir auch in allen Aspekten außerordentlich aufmerksam sein“, sagte der Präsident. Panettas Informationen müssten geprüft werden, sagte er.
      Die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen einige iranische Unternehmen, die am Atom- und Raketenprogramm beteiligt sind, werden die Iraner kaum zwingen, auf ihre Atompläne zu verzichten. Auch die EU und die USA verschärften ihre Sanktionen gegen den Iran. Die Strafmaßnahmen sollen unter anderem Investitionen in die iranische Öl- und Gaswirtschaft begrenzen. Moskau zeigte sich darüber verärgert: „Wir werten diese Schritte der Partner als Anzeichen eines Kurses, der gegen die Grundsätze der gemeinsamen Arbeit bei den Sechserverhandlungen und im Format des UN-Sicherheitsrates verstößt. Für uns sind Versuche, sich auf diese Weise über den Sicherheitsrat zu stellen, inakzeptabel“, hieß es im russischen Außenministerium.
      Die Iraner versuchen trotz dieser weiteren Strafmaßnahmen, ausländische Unternehmen zur Erschließung ihrer Bodenschätze heranzuziehen. So sagte der Vizepräsident der Nationalen Iranischen Ölgesellschaft (NIOC), Hodschatollah Ganimifard, Ende der vergangenen Woche, dass die Verhandlungen mit Gazprom Neft über die Erschließung der Ölvorkommen Asar und Schangule kurz vor dem Abschluss stehen. Laut einer Pressemitteilung von Gazprom Neft vom 11. November des Vorjahres wurde ein Vorvertrag mit NIOC geschlossen. Darin wurde vereinbart, gemeinsam die Vorkommen Azar und Schangule zu erschließen. Beide Vorkommen seien nicht groß, aber aussichtsreich, sagte die russische Iran-Expertin Nina Mamedowa vom Orient-Institut der russischen Akademie der Wissenschaften der „Nesawissimaja Gaseta“. 

    3. ISLAM.DE –  Atomstreit Iran: „Finger verbrannt“
      Brasilien und Türkei haben aber gezeigt, dass die Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bekommen sind – Die vierte Sanktionsrunde könnte der Vorbote eines neuen Krieges im Nahen Osten sein.Laut dem brasilianischen Außenminister Celso Amorim wird Brasilien gegenüber Teheran im Atomstreit mit den Vereinten Nationen nicht mehr als Vermittler auftreten. „Wir können vielleicht noch nützlich sein, aber nicht auf eigene Initiative“, teilte Brasiliens Außenminister mit. „Brasilien und die Türkei haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, die Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bekommen“.
      Im Streit um das iranische Atomprogramm hatte sich Brasilien zusammen mit der Türkei als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat als Vermittler angeboten. Unterstützt wurde Lula dabei vom türkischen Ministerpräsident Erdogan. Nach bereits drei verhängten Sanktionen gegen den Iran verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat allerdings eine vierte Sanktionsrunde. Zwölf Staaten, darunter die Veto-Mächte USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China sowie auch Österreich stimmten für die neue Resolution. Brasilien und die Türkei stimmten gegen erneute Sanktionen.
      „Wir werden im Streit mit dem Iran keine erneute Vermittlerrolle mehr übernehmen. Wir wollten hilfsbereit sein- und haben uns die Finger verbrannt“, so Brasiliens Außenminister abschließend.

    4. STANDARDIran – UN drängen zu weiteren Verhandlungen
      Ban: Sanktionen sind nicht das Ende von Diplomatie – Teheran signalisiert Gesprächsbereitschaft

       

  5. Internationale Reaktionen (z.B. Sanktionen) und iranische Gegenreaktionen…

    1. Intelligence and Terrorism Information CenterSpotlight on Iran
      Highlights of the week
      -President strongly criticized by conservatives for comments on Islamic dress code enforcement 
      -Rafsanjani admits: relationship with Supreme Leader not what it used to be
      -Political censorship also used by reformists
      -100,000-rial bill debuts this week
      -Another religious ruling against pet dogs issued in Iran
      -Pictures of the week: 118 Directory Assistance center in Tehran

    2. IRINN TV (Iran) –
      June 16, 2010 – 00:03:52  

    3. JP

    4. JP
       


  6. Sonstiges…

  7. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Report: Ahmadinejad Won’t Apologize To Putin 
    The IRGC weekly Sobh-e Sadeq discloses that at the Asia Conference, held in Istanbul earlier this month, Turkish mediation was not successful in arranging a meeting mediate between Iranian President Mahmoud Ahmadinejad and Russian Prime Minister Vladimir Putin, because of Ahmadinejad’s refusal to accept Putin’s demand that he retract his May 26 comments about Russia – i.e. that Russia was setting itself up as an enemy of Iran.

  8. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG IRGC Weekly Presents Iran’s Conditions For Renewing Negotiations With West 
    The IRGC weekly Sobh-e Sadeq has published Iran’s conditions for renewing negotiations with the 5+1.

  9. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian FM: U.S. Knows Iran Has No Military Nuclear Program 
    Iranian Foreign Ministry Spokesman Ramin Mehmanparast has said that CIA head Leon Panetta’s claim that Iran has enough uranium to made two nuclear bombs is baseless propaganda that everyone disregards.

  10. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iran: We’re Waiting For Russia To Allow Flotilla Passage To Gaza 
    Iranian Majlis National Security Council Mahmoud Ahmadi Bighash has said that due to Egypt’s refusal to permit the Iranian flotilla to Gaza to pass through its territory, Iran is currently awaiting Russia’s approval for the flotilla to pass via the Caspian Sea. 
     
     

  11. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Iranian Shipping Company Head: If Iranian Ships are Inspected, We Will Retaliate 
    The Chairman of Iran’s national shipping company IRISL, Mohammad Hossein Dajmar, said that, „according to numerous international laws, all countries have the right to protect their waters“

  12. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Rooz: Kurdish Officials‘ Silence on American Hikers Affair – Motivated by Fear of Iran 
    A recent article in the American journal The Nation stated that the American hikers who have been detained in Iran for over a year for entering the country illegally were actually seized in Iraqi Kurdistan.

  13. MEMRI IRANIAN MEDIA BLOG Ahmadinejad Heralds Age Of Light: ‚History’s Unrivaled Arrogance Is About To Collapse‘ 
     
    Iranian President Mahmoud Ahmadinejad expressed optimism about the future of the world, saying that the arrogant powers‘ dominance over other nations is fading away. 
     
    He said today: „A long and black chapter in the history of humanity is coming to a close and an age of enlightenment is about to start.“

Hinterlasse eine Antwort