Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Ein Film über Nazis, die Juden retteten

Jerusalem, 4. Oktober 2009 – „Schon wieder Holocaust?“ wurde Produzent Joachim von Mengershausen vor zehn Jahren gefragt, als er eine Finanzierung für den Film „Unter Bauern: Retter in der Nacht“ suchte. „Und jetzt willst Du auch noch die Deutschen als gute Menschen zeigen“, wurde ablehnend nachgeschoben. Der Anstoß, die Memoiren der inzwischen 97 Jahre alten Marga Siegel zu verfilmen, kam von Veronica Ferres. Die aus Hannover stammende blonde, 1,78 Meter große Schauspielerin, spielte schon in Filmen wie „Die Frau vom Checkpoint Charly“, „Annas Heimkehr“ und „Adam Resurrected“. Marga Spiegel hatte selber gefordert, die deutsche Bauersfamilie mit einem Spielfilm zu ehren, die ihr das Leben rettete.

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Ahmadinidschad Opfer eine Kampagne

Jerusalem, 3. Oktober 2009 – Die Behauptungen, dass der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinidschad aus einer jüdischen Familie stamme, die zum Islam konvertierte, als er vier Jahre alt war, sei Teil einer „üblen verlogenen Kampagne“. Das sagte Menasche Amir, ein israelischer Iran-Experte. Obgleich längst im Pensionsalter, sendet er beim israelischen Rundfunk täglich auf Persisch nach Iran.

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Ahmadinidschad ist ein zum Islam konvertierter Jude

Jerusalem, 3. Oktober 2009 – Der iranische Präsident Ahmadinidschad ist ein zum Islam konvertierter Jude. Das hat die britische Zeitung Daily Telegraph herausgefunden, indem sie den Personalausweis Ahmadinidschads auf einem Pressefoto vergrößerte und genauer untersuchte. Während des Wahlkampfes hatte der Präsident seinen offenen Ausweis in die Kameras hoch gehalten. Dabei stellte sich heraus, dass dort sein früherer Familienname verzeichnet war: Sabourjian. Die Endung des Namens, „jian“, deute darauf hin, dass seine Angehörigen praktizierende Juden waren.

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LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN….

NRHZ Rezension: „Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss“ – „Hitler besiegen“ Von Dr. Ludwig Watzal
Breit lobte Israels Außenminister Lieberman seinen Premier Netanjahu am 23. September dafür, beim gemeinsamen Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Wunsch des US-Präsidenten nach einem Siedlungsstopp ignoriert zu haben. Für ihre immer weiter fortschreitende Kolonisierung Palästinas berufen sich israelische Politiker gelegentlich auch auf den Holocaust, der 1948 zur Gründung des „jüdischen Staates“ geführt habe. Dazu die folgende Buchrezension. – Die Redaktion  

„Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg in seinem aufrüttelnden Buch „Hitler besiegen“. Diese Frage scheinen die Historiker bereits hinlänglich beantwortet zu haben: Auch ohne die Shoah wäre es zur Gründung Israel gekommen.  
Die Schaffung einer „jüdischen Heimstätte“ – sprich eines jüdischen Staates – stand seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Tagesordnung der internationalen Staatengemeinschaft. Folgerichtig wurde die Gründung eines jüdischen und arabischen Staates auch aufgrund eines Beschlusses der UNO vom November 1947 gefasst und am 14. Mai 1948 durch die Proklamation Israels realisiert. Jedem Volk steht also ein völkerrechtlicher Anspruch auf Selbstbestimmung zu. Um die Identität des Staates Israel dreht sich das Buch von Burg, der die Fundierung israelischer Staatsraison auf einer Katastrophe als Identität stiftende Quelle für eine Sackgasse hält. Fast zu gleichen Teilen betrifft das Buch aber auch die Deutschen. 

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NRHZ Rezension: „Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss“ – „Hitler besiegen“ Von Dr. Ludwig Watzal
Breit lobte Israels Außenminister Lieberman seinen Premier Netanjahu am 23. September dafür, beim gemeinsamen Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Wunsch des US-Präsidenten nach einem Siedlungsstopp ignoriert zu haben. Für ihre immer weiter fortschreitende Kolonisierung Palästinas berufen sich israelische Politiker gelegentlich auch auf den Holocaust, der 1948 zur Gründung des „jüdischen Staates“ geführt habe. Dazu die folgende Buchrezension. – Die Redaktion  

„Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg in seinem aufrüttelnden Buch „Hitler besiegen“. Diese Frage scheinen die Historiker bereits hinlänglich beantwortet zu haben: Auch ohne die Shoah wäre es zur Gründung Israel gekommen.  
Die Schaffung einer „jüdischen Heimstätte“ – sprich eines jüdischen Staates – stand seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Tagesordnung der internationalen Staatengemeinschaft. Folgerichtig wurde die Gründung eines jüdischen und arabischen Staates auch aufgrund eines Beschlusses der UNO vom November 1947 gefasst und am 14. Mai 1948 durch die Proklamation Israels realisiert. Jedem Volk steht also ein völkerrechtlicher Anspruch auf Selbstbestimmung zu. Um die Identität des Staates Israel dreht sich das Buch von Burg, der die Fundierung israelischer Staatsraison auf einer Katastrophe als Identität stiftende Quelle für eine Sackgasse hält. Fast zu gleichen Teilen betrifft das Buch aber auch die Deutschen. 

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AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

RIA NOVOSTI  – Saudis bieten Russen milliardenschwere Waffenverträge für Verzicht auf Raketen-Deal mit Iran – „Wedomosti“
MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Saudi-Arabien will in Russland eine große Waffenpartie kaufen, wenn dieses auf die Lieferung der Abfangraketen S-300 an Iran verzichtet, berichtet die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.
Wie den Verhandlungen nahe stehende Diplomaten der „Financial Times“ mitteilten, beträgt der Wert des saudischen Auftrags zwei Milliarden Dollar. Daraus könnten sogar sieben Milliarden Dollar werden, falls die neuesten S-400-Systeme hinzukommen. Der Liefervertrag über die S-300-Raketen mit Iran übersteige nicht eine Milliarde Dollar.
Eine Quelle aus dem russischen Verteidigungsministeriums bestätigte, dass die Verhandlungen über die Lieferungen an Saudi-Arabien seit 2005 laufen (zu den Waffen gehören T-90S-Panzer, BMP-3-Schützenpanzer, Mi-35- und Mi-17-Hubschrauber, die Fla-Raketensysteme Panzir, Buk M-2E und S-400). Es bestehe die Wahrscheinlichkeit, dass bis Jahresende die ersten Verträge, vor allem über Hubschrauber, unter Dach und Fach kommen.
Ein Sprecher des staatlichen Waffenexporteurs Rosoboronexport wollte die Verhandlungen mit Saudi-Arabien und ihren Zusammenhang mit dem S300-Liefervertrag mit Iran nicht kommentieren.
Doch eine Quelle aus der Rüstungsindustrie berichtet, dass die Auslieferung der S-300-Systeme an Iran schon demnächst erfolgen könnte, weil sie nahezu startklar seien. Allerdings sei die Lieferung nach einem Hinweis „von oben“ gestoppt worden. Wenn der Vertrag mit Iran aufgelöst werde, wolle der russische Staat die S-300 kaufen und den Streitkräften bereitstellen, so die Quelle.
Nach Ansicht von Kostantin Makijenko, Experte des Moskauer Zentrums für Strategien- und Technologienanalyse, ist die Verknüpfung des saudischen Vertrags an die Nichtlieferung der S-300-Raketen an Iran möglich, weil sich Saudi-Arabien darauf verstehe, den Waffenimport für die Promotion seiner Interessen durch die Exporteure zu nutzen.
Dennoch habe der Kauf moderner Luftverteidigungssysteme wie S-400 für Saudi-Arabien einen eigenen Wert, weil sein Luftraum faktisch von Militärberatern aus den USA und Großtritannien kontrolliert werde, die die aus diesen beiden Ländern gelieferten Waffen bedienen.
 

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