Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

AUSZUG AKTUELLER MELDUNGEN ZUM THEMA IRAN AUS UNSEREM TÄGLICHEN NAHOST-NEWSLETTER…

Das Affentheater geht weiter: Iran will nicht reden und die EU setzt ganz auf Verhandlungen
FOCUS – Europaparlament –
Vorerst keine Sanktionen gegen den Iran
Vor den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wird es keine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran geben. Über dieses Ziel waren sich am Dienstag führende EU-Politiker einig. Das für den 1. Oktober angesetzte Verhandlungstreffen ist die erste internationale Gesprächsrunde zum iranischen Atomprogramm seit einem Jahr.
Angesichts der für den 1. Oktober geplanten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm rückt die EU von einer Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran ab. Führende EU-Politiker sprachen sich am Dienstag dafür aus, vor Beratungen über neue Sanktionen zunächst das Gespräch mit dem iranischen Chefunterhändler Said Dschalili abzuwarten. Das Treffen werde voraussichtlich in der Türkei stattfinden, sagte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana.
Auf die Frage nach neuen Sanktionen entgegnete Solana: „Zu diesem Zeitpunkt versuchen wir, die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen.“ Die Sanktionsdrohung bleibe aber auf dem Tisch: „Wir haben die ganze Zeit eine zweigleisige Strategie unterstützt, und das bleibt auch unser Ansatz“, sagte der EU-Chefdiplomat.
Ähnlich äußerte sich der schwedische Außenminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Carl Bildt. Es sei „viel zu früh“ um über eine Verschärfung der Sanktionen zu diskutieren, sagte Bildt. Zunächst einmal gelte es zu schauen, ob in den geplanten Gesprächen „die offenen Fragen gelöst werden können. Ich erwarte nicht, dass das bei einem einzigen Treffen geschehen wird“, sagte Bildt.
Erste Verhandlungsrunde seit einem Jahr
Das für den 1. Oktober angesetzte Treffen mit Dschalili ist die erste internationale Gesprächsrunde zum iranischen Atomprogramm seit einem Jahr. Die USA hatten dem Iran ein Ultimatum gesetzt, bis Ende September auf ein Verhandlungsangebot der sogenannten Sechsergruppe einzugehen. Der Gruppe gehört neben den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats – also den USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China – auch Deutschland an.
Vor dem in der vergangenen Woche unterbreiteten Gesprächsangebot des Irans war in Brüssel auch über die Verhängung einseitiger EU-Sanktionen gegen Teheran diskutiert worden. Der finnische Außenminister Alexander Stubb forderte am Dienstag, falls sich der Iran in den Verhandlungen nicht bewege und Russland und China dennoch die Verschärfung der UN-Sanktionen blockieren sollten, müsse die EU diese Option wieder aufgreifen. „Wenn wir keine UN-Sanktionen bekommen, müssen wir über einseitige EU-Sanktionen nachdenken“, sagte Stubb. 
 

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NN Felicia Langer spricht von «Schmutz-Kampagne» – Israel-Kritikerin wehrt sich: «Ich vergleiche Israel nicht mit den Nazis»
NÜRNBERG – Im Streit um das Bundesverdienstkreuz für die Israel-Kritikerin Felicia Langer meldet sich die Geehrte jetzt selbst zu Wort. Sie spricht von einer «Schmutz-Kampagne» gegen ihre Person und drückt ihr Unverständnis über den Brief des Bundespräsidialamtes an Arno Hamburger aus.
Wie mehrfach berichtet, hatte Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Nürnberg, aus Protest gegen Langers Auszeichnung seine beiden Bundesverdienstkreuze zurückgegeben. Sie betreibe eine maßlose «Hetze» gegen Israel, hatte er zur Begründung angegeben.
Deutschen Orden für humanitäres Engagement
Anfang der Woche bekam Hamburger einen Brief aus dem Bundespräsidialamt, in dem das Staatsoberhaupt sein tiefes Bedauern über die «Verwerfungen» zum Ausdruck gebracht hatte. Sie ließen sich jedoch nicht mehr rückgängig machen. Die Ehrung Langers habe Gefühle vieler Menschen verletzt.
Zu diesem Brief sagte Langer nun gegenüber der Lokalredaktion: «Ich kann das nicht verstehen.» Bundespräsident Horst Köhler werde von ihren Gegnern regelrecht erpresst. Für sie sei letztlich aber nur von Bedeutung, dass sie den deutschen Orden für ihr humanitäres Engagement bekommen habe – «das bleibt, und das ist auch das Wichtigste».
«Der Inbegriff von Gewalt»
Nachdrücklich wehrt sich die 79-Jährige – sie ist selbst Jüdin – gegen den Vorwurf, sie vergleiche die Methoden Israels gegen die Palästinenser mit denen der Nazis gegen die Juden: «Das macht mein Mann, der den Holocaust überlebt hat, und mit dem ich darüber viel diskutiere, aber ich selbst tue das nicht.» Alles andere seien bösartige Verleumdungen und Lügen. Sie selbst steht zu der Aussage, dass der Staat Israel in den von ihm besetzten Gebieten ein «Regime der Apartheid» errichtet habe. Diese Besatzung sei «der Inbegriff von Gewalt». Sie provoziere die Gegengewalt der Palästinenser.
«Ich verstehe die Reaktion der Araber zwar, ich rechtfertige sie aber nicht», betont Felicia Langer, «in jeder Veranstaltung äußere ich mich zum Beispiel gegen die Raketenangriffe der Palästinenser und verurteile Taten, bei denen Zivilisten verletzt oder gar getötet werden.»
Keine Sympathien für Ahmadinedschad
Völlig abwegig ist für sie auch der in die Welt gesetzte Verdacht, sie hege Sympathien für den iranischen Staatschef Ahmadinedschad, der sich mehrfach stark antisemitisch geäußert hatte. «Gott behüte, ich unterstütze ihn keineswegs. Manche seiner Äußerungen sind allerdings falsch übersetzt worden.
   

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Die von Befürwortern der zionistischen Unterdrückungspolitik gegenüber den Palästinensern erhobenen Proteste gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse an die israelische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Bundespräsident Horst Köhler ließ nun über sein Büro ausrichten, daß er die Auszeichnung für die Kritikerin der israelischen Kriegs- und Besatzungspolitik zutiefst bedaure und alles dafür geben würde, könnte er diese Untat rückgängig machen. Denn sie habe »die Gefühle von Menschen verletzt, an deren Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit es keinen Zweifel geben« könne. Wörtlich heißt es in dem vom Chef des Bundespräsidialamtes, Gert Haller, untezeichneten Schreiben an den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg, Arno Hamburger: »Das ist unendlich bedauerlich. Es war von keiner der an dem Ordensverfahren beteiligten Stellen des Bundes und des Landes gewollt, alle sind vielmehr zutiefst bekümmert und wünschten, die Verwerfungen ließen sich ungeschehen machen. Dafür fehlt jedoch jede Grundlage.«
Es war in der Tat erstaunlich, daß ein Staat, in dem die zionistische Staatsräson zum Teil der eigenen erklärt wurde, einer Frau seinen höchsten Orden zukommen läßt, deren Kritik an der Politik Israels beträchtlich darüber hinausgeht, was hierzulande als zulässig erachtet wird. Das würde man nun gern ungeschehen machen, kann es aber nicht. Die deutschen Ordensverleiher bezichtigen sich im hinterhereilenden Gehorsam gegenüber Israel und seiner Fangemeinde der Gedanken- und Instinktlosigkeit. Selten noch hat sich ein Staatsoberhaupt so zum Narren gemacht wie dieser deutsche Bundespräsident. 
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WJC SIGN THE PETITION TO BOYCOTT AHMADINEJAD’S SPEECH TO THE UN
Dear Friend, Mahmoud Ahmadinejad’s Iran is a threat to world security
WJC logo
STOP IRAN’S ABUSE OF HUMAN RIGHTS! – People are imprisoned for their political beliefs, women and religious minorities are being oppressed, and people are persecuted because of their sexual orientation.
STOP IRAN FROM HELPING TERRORISTS! – Iran is spreading its dangerous and extremist ideology to every corner of the world. The regime actively supports radical groups such as Hezbollah in Lebanon and Hamas in Gaza, providing them with funding, training and weaponry.
STOP AHMADINEJAD’S INCITEMENT! – Iran’s President Mahmoud Ahmadinejad has repeatedly denied the Holocaust, spread anti-Semitic libels, and threatened to wipe Israel off the map.
STOP IRAN’S QUEST FOR NUCLEAR WEAPONS! – Iran has defied several rounds of sanctions imposed by the UN Security Council and refuses to cooperate with the International Atomic Energy Agency. It is aggressively pursuing its nuclear program and if the world does not act now it will soon be capable of building an atomic bomb. In short, Iran poses the biggest threat to security, liberty and stability the world is facing today.
SUPPORT THE BOYCOTT OF AHMADINEJAD’S SPEECH TO THE UN! – Mahmoud Ahmadinejad has announced his intention to travel to New York and speak at the General Assembly meeting at the end of September 2009. On several occasions in the last three years he has hijacked similar meetings and given speeches in which he blamed all the world’s ills on „Zionist murderers“ and „Western civilization“. It is time the United Nations put an end to the Ahmadinejad circus by refusing to give him the legitimacy he craves.
The World Jewish Congress believes that the members of the United Nations should boycott Ahmadinejad’s speech to the UN General Assembly later this month.
Help us in this endeavor. Click here to sign the petition to the UN General Assembly, and visit the website to see what else YOU can do to fight the Iranian threat.

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JUNGE WELT – Umfaller des Tages: Horst Köhler
Die von Befürwortern der zionistischen Unterdrückungspolitik gegenüber den Palästinensern erhobenen Proteste gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse an die israelische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Bundespräsident Horst Köhler ließ nun über sein Büro ausrichten, daß er die Auszeichnung für die Kritikerin der israelischen Kriegs- und Besatzungspolitik zutiefst bedaure und alles dafür geben würde, könnte er diese Untat rückgängig machen. Denn sie habe »die Gefühle von Menschen verletzt, an deren Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit es keinen Zweifel geben« könne. Wörtlich heißt es in dem vom Chef des Bundespräsidialamtes, Gert Haller, untezeichneten Schreiben an den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg, Arno Hamburger: »Das ist unendlich bedauerlich. Es war von keiner der an dem Ordensverfahren beteiligten Stellen des Bundes und des Landes gewollt, alle sind vielmehr zutiefst bekümmert und wünschten, die Verwerfungen ließen sich ungeschehen machen. Dafür fehlt jedoch jede Grundlage.«
Es war in der Tat erstaunlich, daß ein Staat, in dem die zionistische Staatsräson zum Teil der eigenen erklärt wurde, einer Frau seinen höchsten Orden zukommen läßt, deren Kritik an der Politik Israels beträchtlich darüber hinausgeht, was hierzulande als zulässig erachtet wird. Das würde man nun gern ungeschehen machen, kann es aber nicht. Die deutschen Ordensverleiher bezichtigen sich im hinterhereilenden Gehorsam gegenüber Israel und seiner Fangemeinde der Gedanken- und Instinktlosigkeit. Selten noch hat sich ein Staatsoberhaupt so zum Narren gemacht wie dieser deutsche Bundespräsident. 

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Hort mit Münzen von Rebellen gefunden

Jerusalem, 9. September 2009 – In einer Höhle westlich von Jerusalem, nahe der antiken Stadt Betar, haben israelische Forscher den größten Münzfund jüdischer Rebellen gegen die römische Besatzungsmacht in der damaligen Provinz Judäa gemacht. 120 Münzen aus Gold, Silber und Bronze in einem vorzüglichen Erhaltungszustand wurden in Tongefäßen in einer Höhle entdeckt, in die sich die jüdischen Aufständischen geflüchtet hatten. Einige Münzen waren ursprünglich römische Münzen, die von den Rebellen unter des Führung des Schimon Bar Kochba (auf Aramäisch auch Schimon Bar Kosiba, Sohn des Sterns, genannt) in den Jahren 132 bis 135 neu geprägt worden sind. Abgebildet ist unter Anderem die Fassade des Tempels von Jerusalem, der im Jahr 70 von den Römern zerstört worden war. Neben anderen jüdischen Symbolen konnten die Forscher der Hebräischen Universität und der Bar Ilan Universität auch den hebräischen Spruch „Freiheit für Jerusalem“ entziffern.

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Kafka wird der Prozess gemacht

Jerusalem, 8. September 2009 – Bei einem Tel Aviver Gericht wird hinter verschlossenen Türen der Erbin des Nachlasses von Max Brod gemacht, Schriftsteller und Freund des 1924 verstorbenen Prager Schriftstellers Franz Kafka. Wie die israelische Zeitung Haaretz erstmals berichtet, habe die Jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem gegen Eva Hoffe geklagt, der Tochter der vor zwei Jahren im Alter von 101 verstorbenen Sekretärin Max Brods, Esther Hoffe.

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