Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Palästinenser schießen 5 Qassam-Raketen auf Sderot

Nach mehreren Wochen relativer Ruhe haben Palästinenser im nördlichen Gazastreifen am Donnerstagmorgen erstmals wieder fünf Qassam-Raketen auf die Stadt Sderot in Israel abgeschossen. Eine Frau wurde leicht verletzt. Mehrere Gebäude wurden beschädigt. Eine Rakete schlug in einer Kaufhalle in der Nähe der Moshe Rabenu Street ein. In der Nähe befindet sich eine Schule. Zwei Raketen landeten auf offenem Gelände und beschädigten Häuser und Autos. Zwei Raketen landeten in umliegenden Kibbuzim (Miflasim und Nir Am).

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Waffenstillstand in Gefahr

Israel hat eine Wiederaufnahme seiner Militäreinsätze im Libanon angedroht, sollte die erweiterte UN-Friedenstruppe ihr Mandat zur Entwaffnung der Hisbollah nicht erfüllen. Das sagte ein Regierungsvertreter aus dem Büro des Ministerpräsidenten Ehud Olmert am Dienstag der Zeitung „Jerusalem Post“. Die UN-Resolution stelle klar, dass die Hisbollah aus dem Grenzgebiet entfernt, ihre Waffen beschlagnahmt und die Organisation aufgelöst werde müsse. „Wenn die Resolution nicht umgesetzt wird, müssen wir handeln, um eine Wiederbewaffnung der Hisbollah zu verhindern“, sagte er.

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Die israelischen Opfer

Auch 31 Tage nach dem Überfall am 12. Juli gehen die Angriffe der Terrororganisation Hisbollah auf den Norden Israels unvermindert weiter. Heute (11.8.) trafen zahlreiche Raketen Kiryat Shmona. 16 Raketen schlugen in Haifa ein. Auch Nahriya erlitt weiterer Angriffe.

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Bis heute schlugen über 3.500 Raketen ein

Raketen-Angriffe auf den Norden Israels:
(seit 12.7. bis gestern Abend 19:00 Uhr)

Raketeneinschläge gesamt: 3.526
Davon in Städten: 716

Zahl der Todesopfer: 51
Zahl der Verletzten in Krankenhäusern: 810
Zahl der Schwerverletzten: 59
Zahl der mäßig verletzten: 53
Zahl der leicht verletzten: 504
Zahl der Patienten in Schocktherapie: 163

Nicht enthalten: Angaben über Soldaten, die auf libanesischem Gebiet getötet oder verletzt wurden.

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12 Reservisten bei Hisbollah-Angriff auf Obergaliläa getötet

Bei einem Katjuscha-Raketenangriff der Hisbollah auf den Kibbuz Kfar Giladi in Obergaliläa sind am Sonntag (6.8.06) 12 Reserve-Soldaten der israelischen Armee (Zahal) sind getötet worden. Die Soldaten nahmen an einer Übung in Vorbereitung auf ihren Einsatz im Libanon teil. 12 weitere Soldaten wurden verletzt. Bei einem Schusswechsel mit Terroristen in der Hisbollah-Hochburg Bint Jbeil im Südwest-Libanon ist am Montagmorgen (7.8.06) ein weiterer Soldat ums Leben gekommen.

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Libanesische Stellen: „Hisbollah hat Qana-Tragödie inszeniert“

Aus dem Libanon wurde mitgeteilt, dass bei dem Angriff der israelischen Armee im Dorf Qana insgesamt 28 Zivilisten ums Leben kamen, und nicht 55 wie zuvor berichtet. Unter den Toten sind 16 Kinder. Libanesische Krankenhäuser teilten mit, dass alle Toten aus den Trümmern geborgen wurden. Das IKRK redete am Sonntagabend von 28 Toten, darunter 19 Kindern. Die Frage ist, wer, warum ein Bedürfnis hat, ganz offensichtlich eine höhere Zahl als schon am Sonntag vom IKRK veröffentlicht, in die Welt zu setzen und per Agenturen zu verbreiten. Es fragt sich, warum weder die Politiker und die internationalen Beobachter in Beirut noch die Agenturen und Korrespondenten sich die minimale Mühe gemacht haben, die Daten bei den offiziellen Stellen nachzuprüfen.

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