Bagdad: Hebräische Bücher gesucht

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Jerusalem, 25. Februar 2009 – Ein Dozent der Universität von Bagdad hat sich an das israelische Außenministerium in Jerusalem gewandt, mit der Bitte, ihm hebräische Bücher zu besorgen. Die israelischen Diplomaten glaubten zunächst an einen Witz, nahmen Kontakt mit dem irakischen Dozenten auf und erfuhren, dass seine Bitte durchaus ernst gemeint sei. Der Dozent lehre trotz islamistischen Widerständen in Bagdad die hebräische Sprache und plane die Herausgabe einer hebräischen Monatsschrift.
„Ich möchte den Geist der Liebe israelischer Autoren nach Bagdad bringen und in akademischen Kreisen verbreiten“, wird der irakische Dozent am Mittwoch in der Zeitung Jedijot Achronot zitiert. Das israelische Außenministerium  sucht jetzt nach einem Drittland, um israelische Prosa und Dichtung nach Bagdad zu befördern.
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