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Honestly Concerned e.V. ist ein gemeinnütziger Verein - mit Juden
und Nichtjuden als Teilnehmer. Wir engagieren uns für eine
wahrhaftige Berichterstattung und gegen Antisemitismus,
Fremdenhass und Intoleranz.

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Nahostkonflikt

Gut, dass manches, was in deutschen Tageszeitungen so veröffentlicht wird, hinter einer Paywall steht. Man möchte es nämlich gar nicht lesen. Jüngstes Beispiel war am Samstag – wieder einmal – die »Süddeutsche Zeitung«. Punkt 16 Uhr, nur Stunden nach Beginn der seit Jahrzehnten brutalsten Terrorwelle gegen Israel mit Hunderten von Toten und Verletzten, erschien auf der Website des Blattes ein Kommentar des langjährigen Israel-Korrespondenten Peter Münch.
»Meiner Ansicht nach ja!«, sagte Muriel Asseburg im Interview mit Tilo Jung vom deutschen YouTube-Kanal Jung & Naiv auf die Frage, ob es »rechtmäßig« sei, würde die »Hamas die israelische Armee angreifen«. Muriel Asseburg ist bei der vom deutschen Steuerzahler finanzierten Stiftung Wissenschaft und Politik Expertin für solche Fragen. Als Asseburg kritisiert wurde, unter anderen von der israelischen Botschaft, gab es eine antisemitische Rudelbildung.

Nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel mit vielen Hundert Toten hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ein Betätigungsverbot für die Organisation in Deutschland angekündigt. Zudem soll das palästinensische Netzwerk Samidoun komplett verboten werden, wie Scholz am Donnerstag in seiner Regierungserklärung im Bundestag sagte.
Die Hamas ist von der EU und den USA bereits als Terrororganisation eingestuft. Der Verein Samidoun, der sich selbst Gefangenensolidaritätsnetzwerk nennt, hatte bereits am Samstag die blutige Terrorattacke auf Israel bejubelt, indem es Süßigkeiten auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln verteilte. »Das ist abscheulich. Das ist menschenverachtend. Das widerspricht allen Werten, denen wir als Land verpflichtet sind«, sagte Scholz. »Hass und Hetze nehmen wir nicht tatenlos hin. Antisemitismus dulden wir nicht.«

The first days following Hamas’ offensive brought with them an almost overwhelming outpouring of support for Israel. This support mostly came from Hollywood stars, including Madonna, Amy Schumer, and Sarah Silverman, but also from those who have been critical of Israel and its policies in the West Bank, like Natalie Portman.
Am Sonntagnachmittag — zufällig auch Simchat Thora, der Tag der Gesetzesfreude — trat in New York der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zusammen. Alle 15 Mitgliedsstaaten verurteilten den, so wörtlich, genozidalen Anschlag der Hamas auf Israel. Einhellig wurde dem zionistischen Staat, der einst mithilfe der Vereinten Nationen gegründet worden war, das Recht auf Selbstverteidigung zugesprochen. Die Hamas, so erklärte der Sicherheitsrat, sei eine Terrororganisation, deren Anführer vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gehörten … So lauten die Nachrichten vielleicht auf einem anderen Planeten. Aber nicht auf der Erde.

Im F.A.Z. Podcast für Deutschland heute zu Gast: die deutsch-amerikanische Bestsellerautorin Deborah Feldman. Ein Gespräch über den Angriff auf Israel und deutsche Lippenbekenntnisse.

Germany has given Israel the go-ahead to use two Heron TP combat drones in its counter-attack against Palestinian Islamist group Hamas, German magazine Der Spiegel reported on Wednesday.
Germany had rented the two Israel-made combat drones to train 16 prospective German drone pilots in Israel but the military trainees are now returning to Germany because of the Hamas attack.

Seit Samstag ist in Israel nichts mehr, wie es vorher war, und der 07.10.2023 wird für alle Zeit als schwarze, düstere Katastrophe in die Geschichte eingehen. Seit dem Holocaust wurden an einem einzigen Tag nicht mehr so viele Juden ermordet wie am Samstag in Israel. Die Bilder und Videos, die uns aus Israel erreichen, müssen jeden anständigen Menschen zutiefst verstören und anwidern, sie erinnern an Pogrome der Vergangenheit. Die Terroristen der Hamas haben gezielt Jagd auf Zivilisten gemacht. Ganze Familien wurden in ihren eigenen Häusern erbarmungslos massakriert, Kinder und Babys wurden exekutiert. Eine große Party verwandelten die palästinensischen Mörder in ein abscheuliches Blutbad.

Seit Beginn des Hamas Angriffskrieges sind wir wortwörtlich rund um die Uhr damit beschäftigt Solidaritätsveranstaltungen im ganzen Land mit zu organisieren, zu unterstützen und/oder über diese in den Sozialen Medien zu berichten und dafür zu mobilisieren. Genauso versuchen wir rund um die Uhr über die Situation vor Ort aufzuklären, wie aber auch Medienvertretern, Politikern und Anderen mit wahrhaftigen Informationen zu Verfügung zu stehen.

Im Laufe der letzten 3 Jahren waren wir leider gezwungen massiv einzusparen und die aktuelle Situation bringt uns an unseren physischen, wie auch finanziellen Kapazitätsgrenzen, weshalb wir es nicht unbedingt schaffen alles was wir über die Sozialen Medien – allen voran Facebook verbreiten – auch auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Wir tun unser Bestes, kommen aber einfach nicht mehr nach. Wir bitten daher unbedingt die   Facebookseite von Honestly Concerned primär im Auge zu behalten, wie auch unsere Instagram, und TikTokVideo-Posts.

Wenn Ihr die Möglichkeit habt uns ehrenamtlich (im Idealfall in Frankfurt) zu unterstützen, egal ob bei den genannten Aufgaben, i.B. auch bei unseren Facebookgruppen, im Bereich Backoffice, oder finanziell, bitte Emails an Office@Honestly-Concerned.org schicken.

DANKE für Euer Verständnis und, wie gesagt, bitte primär die Facebookseite von Honestly Concerned im Auge behalten!

Innenpolitik

Eigentlich sollte der bayrische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit der Beantwortung von 25 Fragen zu einem antisemitischen Flugblatt aus Schulzeiten beschäftigt sein. Nebenbei bleibt offenbar Zeit für einen Tweet: Am Mittwochmorgen veröffentlichte Aiwanger auf der Plattform X (vormals Twitter) ein kurzes Statement: „Schmutzkampagnen gehen nach hinten los“, heißt es darin. Mehr nicht.
Ken Jebsen hat seinen Künstlernamen abgelegt und nutzt jetzt wieder seinen bürgerlichen Namen Kayvan Soufi-Siavash. Auch sonst sei manches neu, behauptet einer der prominentesten Verschwörungsideologen Deutschlands: Er habe sich "transformiert", macht Videos unter Titeln wie "Kayvan, zurück als er selbst" und will sich statt angeblich "ausgewogenem Journalismus" künftig mehr der "Motivation" und zwischenmenschlichen Themen widmen.
Jüdische Feiertage müssen in Deutschland aus Sicht des Zentralrats der Juden und der nordrhein-westfälischen Antisemitismusbeauftragten besser gesetzlich geschützt werden.
»Zur freien Religionsausübung gehört auch, dass die Gläubigen entsprechend ihrem Glauben die Feiertage begehen können«, schreiben Zentralratspräsident Josef Schuster und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einem Gastbeitrag in der »Rheinischen Post« (Dienstag). Sie weisen darauf hin, dass an hohen Feiertagen für Juden ein Werkverbot herrsche. »Das bedeutet, dass an solchen Tagen nicht gearbeitet oder geschrieben werden darf.«
Local police are investigating after a Jewish fraternity at the University of California, Berkeley, reported finding hundreds of shellfish dumped across its property. The shellfish were also thrown through a window at Berkeley’s chapter of Alpha Epsilon Pi, in what the fraternity is calling “an act of antisemitism vandalism.”
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf verleiht der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Josef-Neuberger-Medaille 2023. Am 26. Oktober findet die Übergabe in der Synagoge statt.
»Mit ihrer Geradlinigkeit engagiert sich Frau Strack-Zimmermann seit vielen Jahren gegen Antisemitismus - sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene«, lautet die Begründung. »Der Schutz jüdischer Einrichtungen, die Unterstützung Israels, der Abbau von Vorurteilen und das Gedenken der Schoa-Opfer hatten und haben in ihrer politischen Arbeit immer oberste Priorität.«
The Simon Wiesenthal Center (SWC), a leading Jewish human rights group, on Monday denounced the upcoming “Miss Hitler” beauty pageant hosted by Russian social media website VKnotakte (VK) and revealed striking details about one of the competition’s leading contenders.
Israel’s official Holocaust memorial, Yad Vashem, issued on Tuesday an internal document outlining four essential principles for a leader of a far-right Romanian party, urging an acknowledgment of Romania’s role in the Holocaust, ahead of Monday’s meeting between MP George Simion, the head of the Romanian AUR Party (The National Liberal Party), and Israeli Ambassador Reuven Azar.

In the face of rising global antisemitism, many nations have endorsed the International Holocaust Remembrance Alliance’s (IHRA) definition of antisemitism. Yet, paradoxically, several of these very countries are also financially supporting NGOs that contest this definition.
NGO Monitor, a Jerusalem-based think tank, conducted a recent study that casts a spotlight on this contradiction.

Ein Baden-Badener Gemeinderat soll auf zwei Autos mit ukrainischem Kennzeichen ein Hakenkreuz geschmiert und groß die Worte »Fuck UA« geschrieben haben. Dafür habe er vom Amtsgericht einen Strafbefehl »wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen« und auch Beleidigung kassiert, teilte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Montag mit.
Es sind mutige wenn auch späte Schritte des Bedauerns bei einem Gedenken Hunderter Franzosen an eine Nazi-Razzia im Zweiten Weltkrieg: Drei Enkel eines SS-Kommandanten haben sich am Sonntag erstmals an der Gedenkzeremonie an die Deportation von 112 Bewohnern des ostfranzösischen Ortes Pexonne beteiligt, die ihr Großvater, SS-Hauptsturmführer Erich Otto Wenger, 1944 anordnete. Gemeinsam mit den rund 400 Anwesenden nahmen die Enkel an der Kranzniederlegung teil, das Wort ergriffen sie aber nicht. Der Schritt der Enkel stieß auf große Beachtung französischer Medien.